Backcover: Giulia Thinnes

Im Mai präsentiert die Fotografin Giulia Thinnes ihr Projekt „It’s easier for me like that“ auf den Rückseiten der woxx. Im Interview teilt sie die Geschichte hinter dem vermeintlich positiven Titel.

Giulia Thinnes ist Fotografin und macht zur Zeit ihren Abschluss an der Ostkreuzschule für Fotografie in Berlin. Seit 2016 ist sie außerdem Teil des Luxembourg Streetphoto Collective. (Copyright: Giulia Thinnes)

woxx: Giulia, beginnen wir mit dem Titel Ihrer Fotoserie: Worauf bezieht sich der Satz „It’s easier for me like that“?


Giulia Thinnes: Der Titel ist eine Aussage, die so wortwörtlich im Austausch mit einer meiner Töchter gefallen ist. Sie resümiert darüber hinaus die Lebensverhältnisse, in denen ich mich derzeit befinde. mehr lesen / lire plus

Auf der Website des Städel Museums: Meinungsbilder

Im Rahmen seiner Bildungsinitiative „Meinungsbilder. Anders sehen. Einander verstehen“ zur Demokratisierung von Kultur präsentiert das Frankfurter Städel Museum nicht nur einen Film, sondern eine sechsteilige Kurzvideoreihe auf seiner Website: Darin beleuchten Künstler*innen ikonische Werke der Museumssammlung wie etwa Edgar Degas‘ „Die Orchestermusiker“ in Bezug auf die Gegenwart. Themen sind unter anderem interkultureller Austausch, Rassismus und Feminismus. Ein spannendes Format für alle, die einen neuen Blick auf traditionsreiche Gemälde werfen wollen sowie ein Geheimtipp für Kulturvermittler*innen auf der Suche nach Inspiration. Punktabzug gibt es dafür, dass außer Rosemarie Trockels „Who Will Be In in ’99?“ nur Werke von Männern besprochen werden …

Auf staedelmuseum.de/de/filmreihe-meinungsbilder mehr lesen / lire plus

Intersex: Schluss mit Genitalverstümmlungen

Am Dienstag rief der queere Verbund Ilga-Europe dazu auf, Genitalverstümmlungen an intersex Personen europaweit zu kriminalisieren. Ilga appellierte an das Europaparlament und den Europarat, die Eingriffe in die geplante EU-Richtlinie zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt einzuarbeiten. Der Vorschlag zu dieser Richtlinie wurde 2022 angenommen und hat unter anderem zum Ziel, Standards zum Opferschutz und zur Präventionsarbeit im EU-Recht zu verankern. Ilga betont in seinem Aufruf, dass Genitalverstümmlungen, die meist an minderjährigen, urteilsunfähigen intersex Personen vollzogen werden, gegen Menschenrechte und den Anspruch auf Selbstbestimmung verstoßen. Die Organisation hebt besonders intersex Menschen hervor, denen bei der Geburt das weibliche Geschlecht zugewiesen wurde: Oft würden die Eingriffe an ihnen durchgeführt, um Penetration beim Sex zu ermöglichen, lange bevor Klarheit über ihre sexuelle Orientierung oder ihre Geschlechtsidentität herrsche. mehr lesen / lire plus

Kunstbücher: Kunst im Doppelpack

Gleich zwei Künstler*innen aus Luxemburg präsentieren neue Kataloge: Sandra Lieners publiziert ihre erste Retrospektive, Victor Tricar teilt erstmals seine Poesie. Die woxx hat sich eingelesen.

Sandra Lieners: The Book


Sandra Lieners stellt ihr Erstwerk „The Book“ vor: Eine Retrospektive der letzten zehn Jahre. (Copyright: Guy Wolff)

Ist es gewagt mit Anfang Dreißig seine erste Retrospektive zu veröffentlichen? Die luxemburgische Künstlerin Sandra Lieners hat den Schritt jedenfalls gewagt und präsentiert dieses Wochenende ihr erstes Buch „The Book“. Der Katalog umfasst Abbildungen ihrer Werke aus den letzten zehn Jahren, bis auf wenige Ausnahmen – unauffindbare Gemälde oder Auftragsarbeiten – soll es sich dabei um eine komplette Sammlung handeln. mehr lesen / lire plus

Kulturpodcast: Um Canapé mat der woxx – #27 Cultural Exchange

In April’s episode of “Um Canapé mat der woxx” we speak English: Our guest is the artist Fadi Jaafar, a civic activist and member of the cultural association Douri. How does he experience cultural exchanges? What does it mean to start all over again as an established artist? How does all of this affect his work? Fadi shares his thoughts about these questions and much more.

COPYRIGHT: woxx/Isabel Spigarelli

What do we mean when we talk about cultural exchanges? How can art help people, who need to settle down in a new environment, after having experienced traumatic events? Is it easy to start a dialogue in between cultures if you don’t share a common language? mehr lesen / lire plus

Gleichstellungspolitik: Wischiwaschi

Die Abgeordnetenkammer debattierte am Dienstag über Prioritäten und Herausforderungen im Hinblick auf Gleichstellungspolitik. Das war zumindest der Plan.

Wer als Gleichstellungsministerin eine Debatte über die politischen Prioritäten und Herausforderungen der Gleichstellungspolitik auf die Tagesordnung einer parlamentarischen Sitzung setzt, muss liefern. Was macht die amtierende Ministerin als akute Probleme aus? Was will sie zeitnah durch konkrete Maßnahmen angehen und wie könnten diese aussehen? Was sagen feministische und auf Gender-Fragen spezialisierte Organisationen? Doch Pustekuchen: Die amtierende Gleichstellungsministerin Taina Bofferding (LSAP) gab bei der von ihr eingeforderten Debatte in der Abgeordnetenkammer keine Antworten auf diese Fragen.

Stattdessen spielte sie, wie auch andere Redner*innen, Stichwort-Bingo und zählte in ihrem Exposé so ziemlich jede Baustelle auf, die es in Sachen Gleichstellung zu beheben gibt: Es braucht einen gesellschaftlichen Wandel „im Kopf“; die Überwindung von Vorurteilen; mehr genderspezifische Daten – immerhin ist dort das 2021 gegründete Observatoire de l’égalité dran; eine Wertschätzung bezahlter sowie nicht vergüteter Care-Arbeit; Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt und einen rigorosen Kampf gegen häusliche Gewalt. mehr lesen / lire plus

Lebendtiertransporte: Nutztiere auf dem „Highway to Hell“

Am Montag publizierte der Europäische Rechnungshof eine Analyse zum Tierwohl bei Lebendtiertransporten. Während EU-Institutionen eine Optimierung anpeilen, hat die Luxemburger EU-Abgeordnete Tilly Metz radikalere Vorstellungen.

Mehrere EU-Institutionen bezeugen in ihren Analysen, dass Lebendtiertransporte wie dieser die Nutztiere stressen und oft im Widerspruch zu Tierschutzstandards stehen. (Copyright: STS Schweizer Tierschutz, CC BY 2.0)

Im Licht der Fleischtheke macht sich das Steak gut, doch der Weg zum Endprodukt ist mit Tierleid verbunden. Die Analyse „Lebendtiertransporte in der EU: Herausforderungen und Chancen“ des Europäischen Rechnungshofes, die Anfang der Woche an die Presse ging, belegt, dass es sich dabei nicht um die Meinung aufgebrachter Veganer*innen und Vegetarier*innen handelt, sondern um Fakten: Obwohl Nutztiere unter langen Transportwegen leiden, werden jedes Jahr Milliarden von ihnen für die Aufzucht, Mast oder Schlachtung durch die Welt befördert, manche von ihnen mehrmals im Laufe ihres Lebens. mehr lesen / lire plus

Lesung: Trans sein unterm Union Jack

Die Londoner Autorin Juliet Jacques liest am Samstag im Mudam aus ihrem Sammelband „Front Lines“ vor. Im Mittelpunkt stehen trans Menschen, doch vielleicht geht es im Museum auch um die britische Presse – und um Fußball.

Juliet Jacques ist eine britische Autorin mit vielseitigen Interessen, darunter der gesellschaftliche Einfluss von Fußball. (Copyright: Internaz/Francesco Alesi, CC BY-NC-SA 2.0)

Haben die Verantwortlichen des Mudam das falsche Kalenderblatt abgerissen oder braucht es in ihren Ausstellungshallen tatsächlich keinen Pride-Monat, um sich für queere Kulturschaffende zu interessieren? Diesen erfreulichen Eindruck erweckt zumindest das derzeitige Programm des Museums für Gegenwartskunst: Während noch bis zum 15. Oktober die Einzelausstellung „Pleasure and Pollinator“ der amerikanischen trans Künstlerin Tourmaline läuft – eine Kurzrezension der Schau gibt es diese Woche als Expotipp auf Seite 21 – , ist am Samstag die trans Autorin Juliet Jacques auf dem Kirchberg zu Gast. mehr lesen / lire plus

Expotipp: Tourmaline: Pleasure and Pollinator

Wer auf Kirchberg unterwegs ist und Zeit für einen kurzen Besuch des Mudams hat, sollte sich „Pleasure and Pollinator“ von Tourmaline, Preisträgerin des Baloise Art Prize 2022, anschauen. Zwar überzeugt die erste europäische Einzelausstellung der amerikanischen Künstlerin nicht mit ihrer Aufmachung – dafür widmet das Mudam ihr zu wenig Raum, verlegt sie noch dazu ans äußerste Ende seiner Hallen – , aber liefert dafür einen interessanten Einblick in queere Gegenwartskunst, die in Luxemburgs Museen eher Mangelware ist. Im Mittelpunkt der Mini-Schau steht die Videoarbeit „Pollinator“: Darin verbindet Tourmaline Aufnahmen von sich und ihrem Vater mit Archivmaterial nach dem Tod der queeren Ikone Marsha P. mehr lesen / lire plus

Bénédicte Savoy und Régis Moes zu Raubkunst

Nächsten Donnerstag empfängt die Nationalbibliothek hohen Besuch: Die Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy ist zur Debatte „Le long combat de l’Afrique pour son art. Histoire d’une défaite postcoloniale ?“ geladen, durch den Abend führt der Historiker Régis Moes vom Nationalmuseum für Kunst und Geschichte (MNHA). Savoy wurde einem breiten Publikum 2018 bekannt, als sie mit Felwine Sarr im Auftrag des französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron einen Bericht über die Restitution afrikanischer Kulturgüter erarbeitete. Dies führte zu einer öffentlichen Diskussion über den institutionellen und politischen Umgang mit illegitim erworbenen Exponaten, der die Kulturwelt seit Jahrzehnten umtreibt – immerhin verfügen europäische Staaten schätzungsweise über bis zu 90 Prozent des afrikanischen Kulturerbes. mehr lesen / lire plus

Musée vun der Aarbecht: Unfree Labour: Who Has the Choice?

Jeder Mensch hat das Recht auf faire Arbeitsbedingungen, doch viele werden dessen beraubt. Die Ausstellung „Unfree Labour: Who Has the Choice?“ rückt Betroffene in den Mittelpunkt.

Der Dekor der Ausstellung „Unfree Labor: Who Has the Choice?“ versetzt die Besucher*innen in die Baustelle Arbeitsleben. (Copyright: Isabel Spigarelli)

Wer die Ausstellung „Unfree Labour: Who has the choice?“ im Musée Ferrum* in Tetingen betritt, will entweder aufräumen oder gleich ranklotzen: Von der Decke hängen Pizzaschachteln, Putzeimer und ein Handy; die Besucher*innen müssen sich durch Baugerüste von einem Raum zum nächsten winden. Dabei tauchen sie in die Lebensrealität von Arbeitskräften in prekären Verhältnissen ein.

Den Anfang machen Freibe-
rufler*innen und Scheinselbstständige, im Mittelpunkt stehen Essens-
kurier*innen, die über Online-Plattformen ihr Geld verdienen. mehr lesen / lire plus

Tierschutz: Die Kuh vom Eis holen

Im März legten das Landwirtschafts- und das Justizministerium Zahlen zu den Verstößen gegen das Tierschutzgesetz vor. Der Großteil der Vergehen betrafen die Nutztierhaltung. Während Aktivist*innen sich sorgen, halten Verbände sich mit vorschnellen Urteilen zurück. Was spielt sich hinter den Luxemburger Stalltüren ab?

Auch Rinder soll das Tierschutzgesetz von 2018 vor Missbrauch schützen, doch Tierschützer*innen berichten vom Graben zwischen Theorie und Praxis. (Foto : Pixabay)

Eine abgemagerte Milchkuh liegt leblos auf dreckigem Boden, um sie herum Metallvorrichtungen und Heuhaufen. Die luxemburgische Tierschutzorganisation Amiavy hat das Foto im Frühjahr 2022 auf den sozialen Medien hochgeladen. Bei der Kuh handelte es sich um das Tier eines Landwirts im Süden Luxemburgs, der seinen Verpflichtungen als Nutztierhalter nicht mehr nachkam, hieß es in einem Begleittext. mehr lesen / lire plus

Backcover: Sana Murad

En avril et en octobre, la photographe Sana Murad illustre les 
versos du woxx. Dans cette interview, elle dévoile ce qu’il en est des motifs de la première série et pourquoi elle est familière du journal.

Sana Murad : à la recherche du prochain sujet de photo pendant son temps libre, active professionnellement dans le domaine social. (Copyright : Sana Murad)

woxx : Comment décririez-vous le contraste entre les personnes et l’architecture que vous mettez en place dans votre première série pour le woxx ?


Sana Murad : La série est nommée « strange faces/strange places » : l’idée était de montrer des lieux et des personnes côte à côte. mehr lesen / lire plus

Expotipp: Saša Spačal: [Un]Earthing

Wer dieser Tage die Stadtgalerie Saarbrücken besucht, mag verunsichert sein: Hat das Publikum sich an der Tür geirrt und ist in einem Labor statt in der Ausstellung „[Un]Earthing“ der slowenischen Künstlerin Saša Spačal gelandet? Nein, denn Spačal ist Wissenschaftlerin und Künstlerin zugleich, verknüpft dementsprechend beide Bereiche in ihrem Werk. Sie bedient sich wissenschaftlicher Erkenntnisse, Prozesse und Gegenstände für ihre ausgefeilten Installationen, die gleich mehrere Sinne ansprechen. Bei der Schau in Saarbrücken steht das Erdreich, die Lebendigkeit dieser Materie, im Mittelpunkt. Spačals künstlerische Herangehensweise an Wissenschaft, aber auch ihre Interpretation von Kunst als Sprachrohr akademischer Inhalte ist nicht nur lehrreich, sondern auch am Puls der Zeit: Der Kultursektor bleibt schließlich nicht Außen vor, wenn es um Nachhaltigkeit, Klimakrise und die Zerstörung des Planeten geht. mehr lesen / lire plus

Wahlforderungen: Was will der Frauenrat?

Der Conseil national des femmes de Luxembourg (CNFL) hat diese Woche seine Wahlforderungen präsentiert und sieht Handlungsbedarf in zehn Bereichen, darunter die Reform der Pensionsversicherung und die Ausrichtung der Kommunalpolitik. Über die letzten Reformen der Pensionsversicherung ist der CNFL „extrem enttäuscht“ und plädiert beispielsweise für die obligatorische Versicherung aller, die ihre bezahlte Tätigkeit unterbrechen oder reduzieren müssen. Der CNFL verweist auf Zahlen von Eurostat aus dem Jahr 2019, nach dem die geschlechtsspezifischen Rentenunterschiede in Luxemburg 44 Prozent betrugen und somit in der Europäischen Union am höchsten waren. Ums Geld geht es dem CNFL dann auch bei der kommunalen Gleichstellungspolitik. Im Laufe der Jahre sei der Kompetenzbereich der Gleichstellungsbüros um weitere Formen der Diskriminierung erweitert worden, ohne ihre finanziellen Mittel aufzustocken – zum Nachteil des Aspekts der Geschlechtergerechtigkeit. mehr lesen / lire plus

Interview mit Anastasia Chaguidouline: „Ich will, dass der Cercle inklusiver wird“

Am 5. April beginnt im Cercle Cité die Kurzfilmreihe „Screenings on Inclusion“. Was hinter dem Lunch-Format steckt, verrät Anastasia Chaguidouline, seit Juni 2022 kulturelle Leiterin des Cercle.

Kuratorin Anastasia Chaguidouline, Jahrgang 1993, 
hier beim Aufbau der Retrospektive zu David Lynch zu sehen, nennt die „Screenings on Inclusion“ einen ersten Schritt zu mehr Inklusion im Cercle Cité. (Copyright: Cercle Cité)

woxx: Anastasia Chaguidouline, warum führen Sie die „Screenings on Inclusion“ dieses Jahr ein?


Anastasia Chaguidouline: Das Thema Inklusion beschäftigt mich seit Langem und in meinem ersten Jahr als kulturelle Leiterin im Cercle möchte ich etwas präsentieren, das an die allgemeine Ausrichtung der Gemeinde Luxemburg anknüpft. mehr lesen / lire plus

Expotipp: an·other voice

Die französische Künstlerin Judith Deschamps erweckt in ihrer Ausstellung „an·other voice“ im Casino in Luxemburg-Stadt die Stimme von einem der berühmtesten Kastraten Europas zum Leben – und zwar die des Italieners Farinelli (1705-1782). Mit technischen Hilfsmitteln versucht sie darzustellen, wofür es keine Belege gibt: Zu Farinellis Lebzeiten gab es keine Stimmaufnahmen. Dabei wurden der Stimme des Sängers heilende Kräfte nachgesagt, immerhin beauftragte die spanische Königin Elisabetta Farnese ihn mit seinem Gesang die schwere Depression des Königs Philippe V. zu kurieren. Die Mythen um Farinelli, aber auch das Schicksal der jungen Sänger, die zum Erhalt ihrer kindlichen Stimme kastriert wurden, bilden den Ausgangspunkt der multidisziplinären Ausstellung. mehr lesen / lire plus

Kulturpodcast: Um Canapé mat der woxx – #26 Sexismus an der Kulturzeen

Am Mäerz huet de feministeschen Zentrum CID Fraen an Gender seng Video-Campagne zu strukturellem Sexismus an der Kulturzeen lancéiert. Wat fir eng Gesichter kann deen unhuelen? Ass eppes dovunner typesch Lëtzebuerg? A wat seet d’Politik dozou? „Um Canapé mat der woxx“ ginn et Äntwerte vum Claire Schadeck an dem Natalie von Laufenberg.

COPYRIGHT: woxx/Isabel Spigarelli

„Féier keng op – dach net an eiser Kulturzeen! Oder … ?“ Ënnert dësem Slogan huet de CID Fraen an Gender ëm de Weltfraenkampfdag uganks Mäerz an am Kader vu senger Kooperatioun mam Luxembourg City Film Festival eng Video-Campagne zu strukturellem Sexismus an der lëtzebuergescher Kulturzeen präsentéiert. mehr lesen / lire plus

Auf Netflix: La legge di Lidia Poët

Die Krimiserie „La legge di Lidia Poët“ basiert auf der Geschichte von Italiens erster Strafverteidigerin, Lidia Poët. Wird die Serie deren Verdiensten gerecht?

Lidia Poët setzte sich für Frauenrechte ein, ihr fiktionales Ebenbild hat lieber leidenschaftlichen Sex. (Copyright: Netflix)

Barbusig, vor Genuss stöhnend, den Kopf ihres Liebhabers zwischen den Schenkeln vergraben: Das ist der erste Auftritt von Lidia Poët (Matilda De Angelis) in der Krimiserie „La legge di Lidia Poët“, die im Februar auf Netflix erschien. Gegen Ende der expliziten Sexszene, in der Lidia den Ton angibt, fängt die Kamera Justizbücher ein, erst verschwommen, dann stechend scharf. Nur sie geben Aufschluss darüber, worum es in den kommenden sechs Folgen gehen soll – um die Geschichte der ersten Anwältin Italiens. mehr lesen / lire plus

Interview: „Hip-Hop muss erst mal gar nichts“

Am kommenden Freitag stellen Luxemburgs Rap-Pioniere De Läb ihre neue EP „Ween ass am Haus (Gemaach?!)“ in der Escher Kulturfabrik vor. Im Vorfeld sprechen David Fluit und Corbi mit der woxx über den „Minett“, Migration und Klimakrise im Hip-Hop.

Die Band um David Fluit, den Mann mit Hut: De Läb schlägt in ihrer neuen EP erneut gesellschaftskritische Töne an. (Copyright: Danny Eppstein)

woxx: De Läb gelten als die „fäin Drecksäck aus dem Minett“. Was bedeutet die Region Ihnen, vor allem nachdem sie 2022 als Kulturhauptstadt im Mittelpunkt stand?


David Fluit und Corbi: Die Minette-Region war für uns immer schon kultureller, kulinarischer oder auch sportlicher Mittelpunkt. mehr lesen / lire plus