Sexualverbrechen: Änderung der Gesetzeslage in Sicht?

Es bleibt unklar, ob die Verjährungsfrist bei Sexualverbrechen in der laufenden Legislaturperiode verlängert wird.

Bei Sexualverbrechen gilt momentan eine Verjährungsfrist von 20 Jahren. Diverse Quellen, so der Abgeordnete Sven Clement (Piraten) in einer parlamentarischen Anfrage, verlangen die Verlängerung auf 30 Jahre. Und wie sieht Justizminister Félix Braz das? Der Minister hält sich bedeckt. Er verweist auf einen Paragraphen aus dem aktuellen Regierungsprogramm, der von der grundsätzlichen Überarbeitung und Prüfung der Verjährungsfristen von Straftaten spricht: „L’ensemble des délais de prescription devront être évalués et redéfinis dans un cadre cohérent. L’opportunité de supprimer certains délais de prescription sera éudiée dans ce contexte. Il sera introduit une procédure d’information à l’attention des victimes et/ou auteurs d’une infraction en cas de prescription de l’affaire les concernant.“ Deutlicher wird es nicht. mehr lesen / lire plus

Todesstrafe: Rückgang mit bitterem Beigeschmack

Nach einem Bericht von Amnesty International war die Zahl der Hinrichtungen 2018 allgemein rückläufig. In manchen Ländern stieg die Anzahl der Exekutionen jedoch an – in einigen wurde die Todesstrafe sogar wieder eingeführt.

Amnesty International verzeichnete 2018 weltweit den niedrigsten Wert bekannt gewordener Hinrichtungen seit zehn Jahren. Der Rückgang beläuft sich auf 31 Prozent. Die Menschenrechtsorganisation führt ihn auf die Abnahme der Exekutionen in den Ländern zurück, in denen die meisten Todesurteile vollstreckt werden: Irak, Iran, Pakistan und Somalia. In Irak und Pakistan sank die Zahl der Hinrichtungen um etwa ein Drittel im Vergleich zu 2017. In Somalia ging sie von 24 auf 13 Hinrichtungen zurück, im Iran halbierte sich der Wert. mehr lesen / lire plus

Europawahlen: Ein Versprechen an die LGBTI-Gemeinschaft

Die Kandidat*innen für die Europawahlen 2019 bekennen sich mit einer digitalen Unterschrift zu einer LGBTI-freundlichen Europapolitik.

Die Kandidat*innen für die Europawahlen 2019 können auf einer Website der European Region of the International Lesbian and Gay Association (ILGA-Europe) ihre Unterschrift unter folgendes, hier vom englischen Orinigal ins Deutsche übertragene, Zitat setzen: „Als Kandidat*in für das Europaparlament verspreche ich, für die Menschenrechte und die Gleichstellung aller lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans- und intersexuellen (LGBTI) Menschen in der Europäischen Union – und darüber hinaus – einzutreten. Das werde ich tun indem ich ihren Schutz im EU-Recht stärke; einen Raum für Verteidiger*innen der LGBTI-Menschenrechte ermögliche; den unterrepräsentierten Stimmen ein*e Verbündet*e bin; indem ich dafür eintrete, dass die EU eine Vorreiterrolle in puncto LGBTI-Rechte einnimt – und meine Machtposition für all das nutzbar machen werde. mehr lesen / lire plus

Welt-Roma-Tag: Warten auf die Entschuldigung

Am heutigen Welt-Roma-Tag erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an die Bleivergiftungen der Binnenflüchtlinge während des Kosovo-Krieges – und an die ausbleibende Wiedergutmachung der UN.

„Diese Minderheit steht stellvertretend für all jene, die in Konflikt-, Kriegs- und Genozid-Regionen massive Menschenrechtsverletzungen erlitten haben. Sie sind schuldlos zu Opfern geworden und werden noch heute massiv diskriminiert. Diese Kette muss endlich abreißen“, sagt Jasna Causevic, Referentin der GfbV für Genozid-Prävention und Schutzverantwortung. „Nicht nur Nationalstaaten, auch die UNO und ihre Institutionen zeigten Ignoranz und Rassismus gegenüber einer Minderheit, deren Rechte sie eigentlich schützen und fördern müssten.“ Die GfbV erinnert damit daran, dass nach der Nato-Intervention im Kosovo (1999) hunderte Roma, Aschkali und Balkan-Ägypter*innen in bleivergifteten UN-Lagern für Binnenvertriebene untergebracht worden waren. mehr lesen / lire plus

Atomkraft: Länger strahlen ist nicht

Die französischen Behörden wollen die Bedingungen für die Laufzeitverlängerung von über 40-jährigen Reaktoren festlegen. Eine Studie im Auftrag von Greenpeace Luxemburg und Frankreich offenbart, dass wichtige Nachrüstungen zur Sicherheitserhöhung teilweise nicht umsetzbar sind.

Das Atomkraftwerk in Tricastin ist seit 40 Jahren in Betrieb. Inwiefern es gemäß den aktuellen Sicherheitsstandards nachgerüstet werden kann, zeigt sich voraussichtlich Ende des Jahres. (Copyright: Prosopee, CC-BY-SA-3.0)

Frankreich möchte das Sicherheitsniveau der 900 MW-Reaktoren der ersten Generation an aktuelle nationale und internationale Sicherheitsstandards anpassen. Auf diese Weise will man die geplante Laufzeitverlängerung von zehn Jahren ermöglichen. Darunter fallen unter anderem die Atomkraftwerke (AKW) in Tricastin, Fessenheim und Bugey. mehr lesen / lire plus

Escher Bibliothek: Woher und wohin?

Die Escher Bibliothek tourt zum hundertsten Geburtstag durch die Stadt – und ist kein bisschen müde. Ein Gespräch mit der Bibliotheksleiterin Tamara Sondag über Nachwuchsprobleme, Staubwischen und Inklusion.

Die Bibliothek war lange Zeit eine Schalterbibliothek: Man konnte den Bestand nicht durchstöbern, sondern nur seine Bestellung abholen. Erst 1997 wurde das Konzept der „bibliothèque à libre accès“ eingeführt. (Copyright: Romain Urhausen, 1956)

Im Lesesaal der Escher Bibliothek ist es an diesem Morgen still. Auf einem Holztisch liegt ein Gemeinschaftspuzzle: Ein paar Puzzlestücke wurden schon zu einer Ecke zusammengesteckt. Es riecht nach Zeitungspapier und Kaffee. Die Sonne fällt durch die großen Fenster der Villa Deitz. mehr lesen / lire plus

LML i-Read Centre: Lesung mit André Mumot

Im Lycée Michel Lucius sind morgen Abend gleich zwei bekannte Gesichter der deutschen Literaturszene zu Besuch: André Mumot liest aus seinem neuen Roman „Geisternächte“ und der Bookstagram-Star Florian Valerius moderiert.

Bildquelle: Eichborn Verlag

In seinem Beruf als Theaterkritiker, Übersetzer und Moderator beim Deutschlandfunk Kultur übersetzt und rezensiert André Mumot meist die Werke anderer. 2016 veröffentlichte er dann mit „Muttertag“ seinen Debütroman. Zwei Jahre später folgte der Thriller „Geisternächte“. Mit dem Buch im Gepäck reist Mumot morgen nach Luxemburg.

Der Autor erzählt darin die Geschichte von Kathi Bechstein und der zehnjährigen Sophie – dem Mädchen mit dem Glasauge. Bechstein ist Schauspielerin und verdient sich mit spiritistischen Sitzungen etwas dazu. mehr lesen / lire plus

Berufseinstieg von Flüchtlingen und Asylbewerber*innen: Der Abgrund zwischen Theorie und Praxis

Der Hochschulzugang für Asylbewerber*innen und Flüchtlinge lässt in Luxemburg zu wünschen übrig. Für arbeitssuchende Flüchtlinge gibt es im Vergleich zwar mehr Maßnahmen, nur gehen die in der Praxis oft nicht auf. Fabienne Colling (Präsidentin und Direktorin von Touchpoints) sowie Martine Neyen (Projektleiterin bei Touchpoints) sehen Handlungsbedarf.

„Menschen ohne universitären Abschluss haben oft gar nicht erst die Möglichkeit, geeignete Berufe zu finden“, bedauert Fabienne Colling. (Fotos: Touchpoints asbl + Privat)

woxx: Wie leicht ist der Berufseinstieg für Flüchtlinge und Asylbewerber*innen in Luxemburg?


Fabienne Colling: Es gibt durchaus Maßnahmen, um die Betroffenen in Arbeit zu bringen. Nur laufen die entsprechenden Schritte dazu in der Praxis nicht reibungslos ab. mehr lesen / lire plus

Centre Hospitalier Emile Mayrisch: Info-Tag zu Schlafstörungen

Ein Großteil der Bevölkerung leidet an Schlafstörungen. Um darauf aufmerksam zu machen, lädt das Centre Hospitalier Emile Mayrisch zum Gespräch mit Expert*innen ein – und bietet einen Selbsttest an.

Ausgeschlafen? „Nein“, antworten bis zu 46 Prozent der Weltbevölkerung – denn so viele leiden laut einer Pressemitteilung des Centre Hospitalier Emile Mayrisch (Chem) unter Schlafstörungen. Das internationale Klassifizierungssystem ICD unterscheidet 88 Arten von Schlafstörungen. Darunter fallen unter anderem Atemstörungen während des Schlafs (Schlafapnoe-Syndrome), übermäßige Tagesmüdigkeit, Durchschlafstörungen, Schlafwandeln sowie ein gestörter Schlaf-Wach-Rhythmus (Narkolepsie).

Die Gründe der einzelnen Krankheitsbilder sind unterschiedlich. Auf dem Informationsportal zur psychischen Gesundheit und Nervenerkrankungen heißt es, dass die Hälfte der Schlafstörungen als Begleitsymptome oder Vorboten psychiatrischer Erkrankungen auftritt. mehr lesen / lire plus

Arbeitstiere

Vollzeitbeschäftigte in Luxemburg arbeiten jährlich durchschnittlich 1.701 Stunden. Das dokumentiert eine Statec-Studie, die Zahlen aus dem Jahr 2016 referiert. Luxemburg liegt damit im europäischen Mittelfeld und über dem Durchschnitt der Eurozone (1.649 Stunden). Im direkten Vergleich mit den Nachbarländern ist Luxemburg Spitzenreiter. In Frankreich werden im Durchschnitt jährlich 1.544 Stunden gearbeitet, in Belgien 1.495 und in Deutschland 1.677. In Sachen Teilzeitarbeit rangiert das Großherzogtum hingegen auf den hinteren Plätzen. Während sich der Mittelwert in der Europäischen Union auf 26 Prozent beläuft, arbeiten in Luxemburg nur 18,3 Prozent der Angestellten in Teilzeit. In der Grenzregion liegt der Wert nur in Frankreich mit 17,7 Prozent noch niedriger. mehr lesen / lire plus

End the Cage Age: Kick-Off-Event gegen Käfighaltung

Die Europäische Bürgerinitiative End the Cage Age lädt zu ihrem Kick-Off-Event auf die Place dArmes ein. Sie ruft Europäer*innen dazu auf, sich gegen die Käfighaltung von Nutztieren stark zu machen.

Bildquelle: End the Cage Age

Mit einem „Tierschutzpavillon“ auf der Place dArmes will die luxemburgische Fraktion der Europäischen Bürgerrechtsinitiative End the Cage Age auf die Missstände der Käfighaltung von Nutztieren aufmerksam machen – und gleichzeitig Unterschriften sammeln. Am 21. März gibt es um 12 Uhr eine offizielle Eröffnungszeremonie, anschließend sind die Mitglieder noch bis 18 Uhr vor Ort. Am 22. März können sich Interessierte von 10 bis 18 Uhr über die Initiative und ihre Zielsetzungen informieren. mehr lesen / lire plus

Ausstellung: „Plakeg! Der Akt um 1900.“

„Plakeg! Der Akt um 1900“ erzählt vom Wandel der Aktmalerei im 19. Jahrhundert. Eine Ausstellung, die deutlich feministischer sein könnte und es versäumt den manifesten Bezug zur Aktualität herauszuarbeiten.

Liegende (Miss Robinson), 1910, Öl auf Leinwand, Albert Weisberger-Stiftung St. Ingbert, Foto: Karin Heinzel

„We rebel against the nude in painting which has become as boring and nauseating as the adultery in literature“, wird der italienische Maler Umberto Boccioni (1882 – 1916) an einer der Wände der Villa Vauban, Musée d‘art de la ville de Luxembourg (Villa Vauban) zitiert. Boccioni spielt damit auf den Wandel an, den avantgardistische Künstler*innengruppen im 19. Jahrhundert anstrebten: Sie wollten weg vom Akt des akademischen Lehrbetriebs, weg von den Berufsmodellen, weg von dem idealisierten, nackten Körper aus dem mythologischen, religiösen oder historischen Kontext. mehr lesen / lire plus

LuxFilmFest: Ray & Liz

Ray & Liz“ zeigt Ausschnitte eines verkorksten Familienlebens. Zwischen Gewalt, subtilen Dramen und Hundepisse in Großaufnahme, entsteht ein Meisterwerk des Kunstfilms.

(c) Rob Baker Ashton

Es fällt schwer, einen Film mit Worten zu beschreiben, der selber mit wenig Dialog und Sprache auskommt. Die Gesichte der Familie Billingham wird kleinteilig erzählt. Es geht nicht um das große Ganze, sondern um konkrete Schlüsselmomente, um prägende Erinnerungen. Der Regisseur, Richard Billingham, hat ein Auge für Details: für die Fruchtfliegen, den Adamsapfel des Trinkers Ray, die dreckigen Fingernägel der resoluten Liz; für die Hundepisse, die über einen Briefumschlag läuft; für das Sonnenlicht, das durch die Bordüre der Vorhänge fällt; und für das dickflüssige Erbrochene, das vom Sofarand tröpfelt. mehr lesen / lire plus

LuxFilmFest: Greta

Beim Luxembourg City Filmfestival feierte der Thriller „Greta“ Vorpremiere. Eine Moderatorin pries ihn vor Filmbeginn als großartig an. Doch er entpuppte sich als Flop. Immerhin gibt es ein paar gute Ansätze.

Copyright: Metropolitan FilmExport

Stellen Sie sich vor, Sie finden eine Handtasche in einer New Yorker U-Bahn. Darin befinden sich unter anderem der Ausweis einer Mittfünfzigerin und Tabletten. Was tun Sie? Wahrscheinlich dasselbe wie die Protagonistin Frances: Sie suchen das Fundbüro auf. Das ist aber geschlossen. Frances besucht die Besitzerin der Tasche deswegen persönlich – und bleibt auf einen Kaffee.

So beginnt eine interessante Geschichte über das Verhältnis zweier Frauen, die beide unter dem Verlust von Familienmitgliedern leiden. mehr lesen / lire plus

Bildung: Die Zeichen stehen auf Partizipation

Mit neuen Fortbildungsinitiativen und Diskussionsrunden bemüht sich das Bildungsministerium um demokratische Schulentwicklung und um ein offenes Gespräch über das Bildungssystem Luxemburgs.

Mit einer Heftreihe soll die demokratiepädagogische Schulentwicklung vorangetrieben werden. (Copyright: CC-BY 4.0)

Das Zentrum fir politesch Bildung, die Universität Trier und das Ministerium für Bildung, Kinder und Jugend hat Ende Januar 2019 das erste Heft der Reihe „mateneen – démocratie à l’école“ publiziert. Das grundlegende Konzept: Online und analog Materialien anbieten, die dem Lehrpersonal Luxemburgs und der Großregion sowie den Schuldirektionen eine demokratiepädagogische Schulentwicklung näherbringen.

Die einzelnen Hefte sind aus Essays von Fachexpert*innen, Arbeitsblättern, Kopiervorlagen und Buchempfehlungen zusammengesetzt. Im Fokus steht jeweils ein Thema. mehr lesen / lire plus

Zugang zu Hochschulbildung: A long way to happiness

Die Association Narin will Asylbewerber*innen den Zugang zu Hochschulbildung erleichtern. Der Weg zum Campus unterliegt jedoch oft der Willkür der Betreuer*innen.

Die NGO Kiron ermöglicht Asylbewerber*innen ein flexibles und selbstorganisiertes Online-Studium. (© Kiron)

Ahmed hat in Syrien Jura studiert. Nur wenige Semester trennten ihn vom Bachelorabschluss. Doch Ahmed und seine Geschwister mussten fliehen. Vor drei Jahren kamen sie nach Luxemburg. Heute sitzt er zunächst schweigend in einem der lichtdurchfluteten Räume der Universität Luxemburg und hört Stéphanie Neves Dias, Projektleiterin bei Association Narin, aufmerksam zu. Sie spricht über die NGO Kiron: Ein Hoffnungsschimmer für Asylant*innen, die ein Hochschulstudium aufnehmen oder weiterführen wollen. mehr lesen / lire plus

LuxFilmFest: Home Games

Der Dokumentarfilm „Home Games“ porträtiert das Schicksal einer jungen Ukrainerin, die sich zwischen dem Traum einer professionellen Fußballkarriere und einem prekären Privatleben durch den Alltag kämpft.

(Bild: Syndicado)

In manchen Fenstern brennt noch Licht, andere sind dunkel. Aus dem Off hört man eine junge Frauenstimme, die eine Geschichte erzählt: Ein Märchen über ein Mädchen, das zum Geburtstag magische, goldene Fußballschuhe geschenkt bekommt, die es zur Torkönigin machen. Ein Märchen ist das Leben der 20-jährigen Alina, die ihrem kleinen Halbbruder die Geschichte vor dem Einschlafen erzählt, nicht. Sie wuchs ohne Mutter auf, kümmert sich zusammen mit ihrer Großmutter um ihre zwei kleinen Halbgeschwister und schlägt sich mit deren alkoholkrankem Vater herum. mehr lesen / lire plus

Alltagssexismus: Gefährliches Chamäleon

Sexismus wird zu oft mit dem Hinweis auf Humor oder Meinungsfreiheit verharmlost und entschuldigt.

Foto: pxhere

„Est-ce que tu sais twerker?“, fragte der französische DJ Martin Solveig 2018 die Fußballerin Ada Hegerberg während der Preisverleihung des Ballon d’or. Twerken ist eine laszive Tanzbewegung, die sich durch ihre stoßenden Hüftbewegungen und eine tiefe, hockende Haltung auszeichnet. Hegerberg entgegnete ein knappes „Non“. Sie ist die erste Frau, die mit dem Preis für die beste Spielerin des Jahres ausgezeichnet wurde. Solveig fiel in diesem historischen Moment nichts Besseres ein, als Hegerberg Twerken als Freudentanz vorzuschlagen. Das tat er bei den männlichen Preisträgern nicht. Später hieß es dann, das sei ein Scherz gewesen. mehr lesen / lire plus

Geburten in Luxemburg: Sinkende Zahlen, wachsende Forderungen

Ein neuer Bericht liefert Informationen rund um Schwangerschaften und Geburten in Luxemburg. In vielen Bereichen zeigt der allgemeine Trend nach unten.

Das Gesundheitsministerium und das Luxembourg Institute of Health (LHI) veröffentlichten vor wenigen Tagen Zahlen und Daten zum Thema Schwangerschaft und Geburten in Luxemburg. Der Bericht der Surveillance de la santé périnatale au Luxembourg (Susana) bezieht sich dabei auf den Zeitraum von 2014 bis 2016. Die Hauptergebnisse in der Kurzfassung: Die Geburtenrate sinkt, immer weniger Schwangere rauchen oder trinken Alkohol,  Mehrlingsgeburten und die Anzahl medizinisch assistierter Schwangerschaften steigen.

Insgesamt ist die Geburtenrate in Luxemburg seit dem ersten Bericht des „Registre Périnat“ 2009 um 2,2 Prozent gesunken (20.741 Geburten von 2014 bis 2016).  mehr lesen / lire plus

Bildungspolitik: Und jährlich grüßt das Syndikat

Das Syndikat Erzéiung a Wëssenschaft (SEW-OGBL) übt erneut scharfe Kritik an der Reform des „cycle inférieur“. Desaströse Auswirkungen auf das Schulwesen, unkontrollierte schulische Autonomie, schwammige Anweisungen – die Liste der Vorwürfe ist lang.

Das SEW-OGBL ist sehr wütend. Und das auf das Bildungsministerium. Mit der Einführung der Aufbau- und Leistungskurse in der Oberstufe untergrabe die Bildungspolitik die Chancengleichheit, statt diese wie versprochen zu fördern, bemängelt die Lehrer*innengewerkschaft in einer Pressemitteilung. Die besagte Reform, die im Schuljahr 2017/2018 eingeführt wurde, ermöglicht es den Schüler*innen in der Oberstufe im Deutschen oder im Französischen (ab 2019 bis zur 3e G) zwischen Leistungs- und Aufbaukursen zu wählen. mehr lesen / lire plus