Weibliche Genitalverstümmlung: In Luxemburg verboten, anderswo nicht

Das European Institute for Gender Equality veröffentlicht zum Internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung Zahlen zur Situation in Luxemburg: Die Risikogruppe wird größer.

Foto: Josie Stephens/ Pexels

2019 lebten 822 Frauen (0-18 Jahre) in Luxemburg, in deren Herkunftsland die weibliche Genitalverstümmlung noch vollzogen wird. Der Großteil der Familien stammt aus Eritrea, weitere von der Elfenbeinküste, aus Ägypten, Äthiopien, Guinea, Guinea-Bissau und aus dem Irak. Das European Institute for Gender Equality (EIGE) schätzt, dass 12 bis 17 Prozent dieser Frauen riskieren, Opfer der gesundheitsgefährdenden Praktik zu werden.

Die Risikogruppen lebten 2019 zu 24 Prozent bereits in zweiter Generation in Luxemburg. mehr lesen / lire plus

Auf in Literaturwelten, Kinder!

Kleine und große Leseratten können sich am Wochenende bei den Kannerbicherdeeg und bei der Ausstellung „AB/Augmented Books 2.0“ satt fressen. Promis gibt es auch: Maus Kätti ist zu Gast.

Färt-Uasch, Babett und Jo, Lobo und der Geescht Gubi, Charel und Jim – das sind einige der Held*innen der luxemburgischen Kinderliteratur, die am 6. und am 7. Februar bei den Online-Kannerbicherdeeg zu Gast sind. In der Liste darf eine natürlich nicht fehlen: Maus Kätti.

Neben der Maus tummeln sich auf den Buchseiten Monster, Geister und Aliens. Autor*innen erzählen am kommenden Wochenende auf Luxemburgisch, was hinter den einzelnen Geschichten steckt. Die Lesungen werden auf der Website und dem Facebook-Account des Düdelinger Kulturzentrums opderschmelz übertragen. mehr lesen / lire plus

Auf arte.tv: Freie Liebe

Die Comic-Miniserie „Freie Liebe“ räumt mit Mythen um blaues Menstruationsblut und die Vorteile von Sperma auf. Sie zelebriert die weibliche Lust. Dabei konzentriert sie sich leider fast ausschließlich auf heterosexuelle Perspektiven.

In „Freie Liebe“ geht es vor allem um eins: Was heterosexuelle Männer Frauen abverlangen und warum das absoluter Schwachsinn ist. (Quelle: arte.tv/Screenshot „Freie Liebe“)

Sperma schmeckt nach abgestandener Milch mit Spargel-Sud – das behauptet die Erzählerin der Comic-Miniserie „Freie Liebe“ auf Arte. Die Produzentinnen Ovidie und Sophie-Marie Larrouy setzen sich in der ersten von zehn Folgen nicht nur mit dem Geschmack der „Sexsahne“ auseinander, sondern auch mit der Frage nach ihren gesundheitlichen Vorteilen. mehr lesen / lire plus

„Some of these folks wanna make you cry“

Arlo Parks begeisterte das Publikum bereits 2020 mit ihren Singles. Jetzt veröffentlicht sie ihr Debüt-Album „Collapsed In Sunbeams“. Eine Kritik an dem Album hinterfragt Parks Kommentar zu Politik und Gesellschaft.

Bildquelle: https://diy-magazine.s3.amazonaws.com/d/diy/Artists/A/Arlo-Parks/_square/arlo-parks-collapsed-in-sunbeams.jpg

Manchmal werden Wünsche wahr: Im August letzten Jahres verzehrte sich die woxx nach mehr Musik von Arlo Parks. Nur vier Monate später veröffentlicht die Musikerin ihr Debüt-Album „Collapsed In Sunbeams“. Auf der Tracklist finden sich ältere Singles, unter anderem die starken Nummern „Black Dog“ über Depressionen und „Eugene“ zu einer unerfüllten, gleichgeschlichtlichen Liebe. Parks legt in ihrem Album aber einen drauf: In neuen Singles wie For Violet singt sie über häusliche Gewalt, in Hope kämpft die Figur Millie gegen quälende Einsamkeit, und Green Eyes erzählt von einer homosexuellen Liebesbeziehung, die wegen der Blicke anderer nur zwei Monate anhielt. mehr lesen / lire plus

Rassistische und diskriminierende Vorurteile mit Kunst angehen

Die interaktive Website Cliché will mit fremdenfeindlichen und rassistischen Vorurteilen aufräumen und Luxemburgs multikulturelle Bevölkerung durch Kunst zusammenbringen.

Copyright: cliche.lu

„Ich bin stolz, dieses Projekt heute hier vorstellen zu können“, sagte Antónia Ganeto, Direktorin des Centre d’éducation interculturelle (IKL) gestern während der Pressekonferenz zur neuen Internetplattform Cliché. „Es ist uns wichtig, die soziale Kohäsion zu stärken und Brücken zwischen den Welten zu schlagen. Wir wollen Diskriminierung, Rassismus und Vorurteile enttabuisieren, darüber sprechen, um gemeinsame Lösungswege zu schaffen.“ Und wie? Durch Kunst und partizipative Projekte.

Auf der Website gibt es unter anderem Fotos, Textbeiträge, Kurzfilme und Erfahrungsberichte zu entdecken. Eine der Zielgruppen sind junge Menschen, beziehungsweise Schüler*innen und Student*innen. mehr lesen / lire plus

Auf Netflix: Pretend It’s a City

In der Miniserie „Pretend It’s a City” lacht der Regisseur Martin Scorsese am lautesten – und zwar über seine Freundin: die Autorin und Kultfigur Fran Lebowitz.

In „Pretend It’s a City“ porträtiert Martin Scorsese die Kultfigur Fran Lebowitz. (Foto: Christopher Macsurak, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons)

Fran Lebowitz ist die Verwandte aus New York, die man sich entweder schon immer gewünscht hat oder die man bei Familienfeiern auslädt. Sie lässt keinen Raum für lauwarme Gefühle. Die Autorin und Rednerin ist schlagfertig, ehrlich, griesgrämig und hat zu allem eine Meinung – sogar zu zusammengerollten Yogamatten. Kein geringerer als der oscarprämierte Regisseur Martin Scorsese widmet ihr nach „Public Speaking“ (2010) jetzt eine siebenteilige Miniserie auf Netflix: „Pretend It’s a City”. mehr lesen / lire plus

320 Seiten Hundeliebe

Der Journalist und Autor Simon Garfield erzählt in seinem Sachbuch „Dogs best friend. A brief history of an unbreakable bond“ von der innigen Beziehung zwischen Mensch und Hund, oder wie aus dem Wolf ein Yorkshire mit Schleifchen wurde.

Copyright: Weidenfeld and Nicoloson

For all the dogs we love“, steht als Widmung auf einer der ersten Seiten von Simon Garfields Buch „Dogs best friend. A brief history of an unbreakable bond“. Die Liste der Hunde ist lang. Der britische Journalist und Autor erzählt mit Humor und Wissen von einer der wohl längsten Liebesgeschichten seit es Menschen gibt: die zwischen Hunden und Zweibeiner*innen. mehr lesen / lire plus

Collagen: Die Welt in Papierfetzen

Der Künstler Philippe Lamesch verarbeitete in „Torn Up World“ Plakatfetzen aus aller Welt zu Collagen. Lamesch im Interview über eine Nacht in New York, die Krise und Momentaufnahmen in Papierschnipseln.

Der Künstler Philippe Lamesch studierte Molekularbiologie, unter anderem in den USA. Dort entwickelte er über die Jahre hinweg ein Interesse für Monoprints sowie Kupferätzen und arbeitete von 2008 bis 2012 in Teilzeit als Künstler am Kala Art Institute in Berkeley. Inzwischen lebt und arbeitet Lamesch in Luxemburg. Copyright: Martine Pinnel

Woxx: Philippe Lamesch, in „Torn Up World“ verarbeiten Sie Plakatfetzen, die befreundete Künstler*innen Ihnen zugeschickt haben, zu Collagen. Die Idee entstand aus der Not heraus: Sie konnten aufgrund der Covid-19 Krise nicht an die Orte reisen, an denen Sie Material sammeln wollten. mehr lesen / lire plus

Mit Rollstuhl und Blindenstock das Weltkulturerbe entdecken

Das Kulturministerium setzt in Sachen Inklusion und Kultur auf Stadttouren sowie auf die nachhaltige Förderung inklusiver Kulturprojekte.

Foto: stevepb/pixabay.com

„Ein inklusives Kulturangebot zu schaffen, hängt nicht von der Nachfrage ab. Es ist eine Pflicht“, sagte Kulturministerin Sam Tanson heute morgen in einer Pressekonferenz zu inklusiven Kulturangeboten in Luxemburg. Sie stellte gemeinsam mit der Regierungsberaterin Nadine Erpelding und dem Unesco Site Manager Robert Philippart zwei Audio-Rundgänge und ein neues Förderungsprogramm für Kulturinstitutionen vor.

Die Audio-Rundgänge „UNESCO Barrierefreier Stadtrundgang“ und „UNESCO-Tour für Alle – Leichte Sprache“ führen durch die Unesco-Zone „Luxembourg, vieux quartiers et fortfications“. Diese Zone umfasst 1.121 Elemente, die als Weltkulturerbe gelten. mehr lesen / lire plus

„She needed to hear that you can be queer and happy“

Manchmal ist es gut, auf seine Freund*innen zu hören. Warum? Ohne sie gäbe es Joy Oladokun’s Album „In defense of my own happiness (vol.1)“ nicht – und das wäre schade, denn das Album thematisiert unter anderem Queerness und Rassismus.

Bildquelle: Joy Oladokun/Facebook

Der erste Dank gilt Joy Oladokun’s Freund*innen: Ohne sie wäre ihr Talent unentdeckt geblieben. Die Musikern aus Arizona hatte nicht vor, Musik zu ihrem Hauptberuf zu machen. Nach dem College bekam Oladokun ein Jobangebot und wollte es annehmen, steht auf der Website der Künstlerin. Als ein*e Freund*in sie fragte, was sie machen würde, wenn Geld keine Rolle spiele, antwortete sie „writing songs and traveling“. mehr lesen / lire plus

Jazz: Musikalisches Tête-à-Tête

Die Jazz-Veranstaltung „Reset“ der Abtei Neimënster geht in die nächste Runde. Acht Künstler*innen aus aller Welt musizieren gemeinsam. Die Ergebnisse gibt es für ein kleines Publikum vor Ort und online.

In der Abtei Neimënster finden sich im dritten Jahr in Folge internationale und nationale Jazzmusiker*innen bei der Veranstaltung Reset zusammen. (Bild: Eric Engel)

2018 fanden zum ersten Mal internationale und nationale Jazzkünstler*innen im Rahmen der Residenz und des Jazz-Festivals Reset in der Abtei Neimënster zusammen. Auch dieses Jahr luden die Direktorin Ainoa Achutegui und der künstlerische Leiter und Musiker Pascal Schuhmacher Talente nach Luxemburg ein.

Wegen der Covid-19-Krise fällt das Festival kleiner aus als in den Vorjahren. mehr lesen / lire plus

Kleider machen Leute?

Auf einen Tee mit dem Cid Fraen an Gender: Thema des heutigen Feminist Tea for Free sind Dresscodes und Sexismus.

Bildquelle: CID Fraen an Gender

Das Cid Fraen an Gender lädt am heutigen 14. Januar um 17:30 Uhr, online zum gemeinsamen Teetrinken und diskutieren ein. Das Thema? Kleidungsregeln und Sexismus. Ist es eine Frage des Anstands, wie sich Menschen kleiden, oder ein Ausdruck gesellschaftlicher Konditionierung? Inwiefern sind Kleidungsordnungen mit Sexismus verknüpft? In Luxemburg trat die Kleiderordnung des Diekircher Gymnasiums im Oktober 2020 eine breite Diskussion zu Dresscodes und Sexismus los. Die woxx dokumentierte und analysierte die Debatte in mehreren Artikeln und in der Podcast-Folge „#114 – Sexistesch Dresscoden an Lëtzebuerger Schoulen“. mehr lesen / lire plus

Auf Amazon Prime: Uncle Frank

Alan Balls Dramedy „Uncle Frank“ zerlegt Identitäten und stellt die Tragweite verinnerlichter Homofeindlichkeit dar. Ein starker Film mit pappsüßem Ende.

In der Dramedy „Uncle Frank“ treffen die Wahl-New Yorker*innen Frank, Beth und Wally (v.l.n.r) Ende der 1960er-, Anfang der 1970er-Jahre auf konservative und homofeindliche Menschen aus South Carolina. (Foto: Amazon Prime)

Ende der 1960er-Jahre sitzt Frank (Paul Bettany) mit verwegenem Haar, schlichter Lesebrille und Polohemd im Wintergarten seiner Eltern in South ­Carolina. Er ist Literaturprofessor in New York, wohin ihm seine Nichte Beth (Sophia Lillis) wenige Jahre später folgt. Beth und Frank grenzen sich von ihren konservativen Verwandten ab, die sich voller Respekt um den Patriarchen Daddy Mac (Stephen Root) scharen. mehr lesen / lire plus

Wanted: Innovative Kunstmuseen und Galerien

Die European Museum Academy (Ema) sucht nach Preisträger*innen für ihren neuen „The Art Museum Award“: Welche europäischen Kunstmuseen und Galerien sind kreativ, innovativ und wegweisend?


Foto: Denise Duplinski/Pexels

Die Liste der Preise, die von der niederländischen European Museum Academy (Ema) an Museen verteilt werden, ist lang – und trotzdem: Die acht bestehenden Auszeichnungen werden um den „The Art Museum Award“ ergänzt. Die Auszeichnung richtet sich an europäische Kunstmuseumsprojekte und Galerien, die Kunst auf eine innovative, wegweisende und kreative Art präsentieren. Die gesuchten Preisträger*innen sollen ein Beispiel dafür setzen, wie Kulturinstitutionen auf soziale Konflikte und Gesellschaftsfragen reagieren können. Sei es indem sie Debatten anstoßen oder indem sie diese in ihren Projekten widerspiegeln. mehr lesen / lire plus

Queere Fachtagung in Dubai: Moment mal …

In Dubai findet eine Online-Konferenz zu Geschlechtsidentität und queeren Rechten statt? Hinter dieser absurden und irreführenden Ansage steckt der Raubverlag World Academy of Science, Engineering and Technology. Der ist für Fake-Konferenzen und Pseudowissenschaft bekannt – und droht queere Menschen in Gefahr zu bringen.

Copyright: CC BY Michell Zappa SA 2.0

Ausgerechnet in Dubai soll am 6. und 7. Mai eine internationale Fachtagung zu Geschlechtsidentität und LGBT-Rechten stattfinden. Queere Menschen bezahlen ihre Identität in den Arabischen Emiraten mit Gefängnis- und Todesstrafen. Ein zweiter Blick auf die Veranstaltungswebsite verrät: Die Tagung wird online abgehalten. Die Ortsangabe prangt dennoch über dem Veranstaltunghinweis. mehr lesen / lire plus

Cats in Art History: What’s new, pussycat?

Katzen und Kultur: Wie das zusammenpasst, zeigt eine Ausstellung des digitalen Universal Museum of Art. Die Schau hätte aber besser auf frauenfeindliche Werke verzichtet und dafür einen Bogen zur Popkultur schlagen können.

Gefürchtet oder vergöttert? Nicht alle Kulturkreise sind sich einig, wenn es um die Katze geht.

Eine Ausstellung des digitalen Universal Museum of Art und der Réunion des musées nationaux – Grand Palais führt auf Samtpfoten durch die Kultur- und Kunstgeschichte: „Cats in Art History“ zeichnet die Darstellung der Katze in verschiedenen Epochen und Kulturkreisen nach. Die Räumlichkeiten des Universal Museum of Art werden digital erstellt, was den Kamin in einem der Säle erklärt. mehr lesen / lire plus

Irgendwas mit Gnocchi

Die Crucchi Gang wirft deutscher Musik die italienische Flagge über: Ausgewählte Künstler*innen, wie Sophie Hunger oder Clueso, singen ihre Lieder auf Italienisch. Das neue Gewand steht den Werken gut.

Copyright: Crucchi Gang

Nein, mit Gnocchi hat die Crucchi Gang um die Musikmanagerin Charlotte Goltermann und die Musiker Francesco Wilking (Die Höchste Eisenbahn, Tele) und Sven Regener (Element Of Crime) nichts zu tun. Zwar klingen die Namen ähnlich, doch stecken in den Nockerln Kartoffeln und in der Gang deutsche Musiker*innen. Das Verrückte daran: Letztere singen ihre Songs auf Italienisch, übersetzt von Francesco Wilking.

„Benvenuti in Italia, Amore e Musica – Musik, die unsere große Liebe zu Italien feiert und nach Sommer, Disco, Eis und, ja!, mehr lesen / lire plus

Syrer, Asylbewerber, schwul

Der Autor Khaled Alesmael erzählt in seinem Debütroman „Selamlik“* die Geschichte eines schwulen Syrers, der in Schweden Asyl sucht. Ein wichtiges Buch, trotz sprachlicher Schwächen und frauenfeindlichen Patzern.

Bildquelle: Albino Verlag

Schwules Leben in Syrien ist kein Thema, zu dem sich auf den Büchertischen Werke stapeln. Umso spannender ist es, was der Autor Khaled Alesmael in seinem Debütroman „Selamlik“ beschreibt: Badehäuser in Damaskus, in denen sich heterosexuelle und schwule Männer im Wasserdampf lieben; heruntergekommene Kinos, die Schwulen als Treffpunkt dienen oder Stadtparks, in denen sich potentielle Sexpartner unauffällig begegnen.

Der Roman beginnt mit dem Tod des Diktators Hafiz al-Assad im Jahr 2000. mehr lesen / lire plus

Letzter Tag, Hamster

Was für Rainer Maria Rilke 1902 der Herbstbeginn war, sind für Mitglieder des Kollektivs Literaturliwwerer und den Literaturkritiker Jérôme Jaminet die verbleibenden Tage bis zum nächsten Lockdown. Sie widmen ihnen ein Gedicht.

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Der Dichter Rainer Maria Rilke beschreibt in „Herbsttag“ den nahenden Saisonwechsel. Ein Gedicht, das Menschen ohne Haus und Gesellschaft einsame Monate voraussagt: „Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr. Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben.“

Ähnlich besorgt schauen sechs Mitglieder des Kollektivs Literaturliwwerer und der Literaturkritiker Jérôme Jaminet auf den bevorstehenden Lockdown, der voraussichtlich nach dem 26. Dezember ausgerufen wird. Das Kollektiv entstand während der ersten Ausgangssperre im Frühling auf Initiative von Jérôme Jaminet: Auf YouTube präsentierten Nachwuchsautor*innen in den letzten Monaten ihre Werke. mehr lesen / lire plus

Ulrike Bail und Nathalie Jacoby: Literatur als Gegensprache

Das Jahr steckte für Nathalie Jacoby, seit Oktober neue Direktorin des Centre national de littérature, und Ulrike Bail, freiberufliche Autorin, voller Überraschungen. Im Gespräch mit der woxx schauen sie zurück und nach vorne, denken laut über digitale Kulturangebote, Frauen in der Literaturwelt und die nationale Szene nach.

Nathalie Jacoby (1969) war seit 2015 wissenschaftliche Mitarbeiterin des Centre national de littérature. Im Oktober 2020 wurde sie zur Direktorin des CNL ernannt, davor war sie Lehrerin am Lycée Ermesinde in Mersch. Jacoby lehrte außerdem als Gastdozentin an der Universität von KwaZulu-Natal im südafrikanischen Pietermaritzburg (1996) und promovierte im Fachbereich Germanistik (2000). Sie veröffentlichte bereits mehrere Publikationen zu Literaturdidaktik und Literatur aus Luxemburg.

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