Frauen im Journalismus: Schattenboxen für mehr Diversität?

Viele in Luxemburg arbeitende Journalistinnen warfen in den letzten fünf Jahren das Handtuch. Ein Grund, den Arbeitsalltag weiblicher Medienschaffender etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Journalistinnen sind in vielen luxemburgischen Redaktionen unterrepräsentiert, in den Chefetagen ebenfalls. (Copyright: CC BY Enrique Gil Augusto SA 2.0)

Der luxemburgische Journalismus ist weit davon entfernt, die gesellschaftliche Realität abzubilden. Das schon allein in puncto Gender: Laut Global Media Monitoring Project 2020 (GMMP) ist die Anzahl der Journalistinnen hierzulande in den letzten fünf Jahren von 39 auf 30 Prozent gesunken. Nur acht von insgesamt 34 Chefredaktionen sind in Luxemburg von Frauen besetzt. Wie wird dieses Ungleichgewicht innerhalb der Branche erlebt? mehr lesen / lire plus

Am Bistro mat der woxx #152 – Fälleg Ännerungen um Filiatiounsgesetz

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Scho säit 2013 ass Filiatiounsgesetz op dem Instanzewee. Nodeems d’Justizkommissioun 2017 Ännerunge virgeschloen hat, huet de Staatsrot lescht Woch e weideren Avis zum Text verëffentlecht. Begleet war en vun engem weideren Avis, nämlech deen zum „Accès aux orgines“ – e Gesetz, iwwert dat an de leschte Méint virun allem geschwat gouf, well d’ADR déi inklusiv Formulatiounen als „d’Ofschafe vum Papp an der Mamm“ begräift. De Staatsrot stéiert sech zwar net um „autre parent de naissance“, dofir awer u villen aneren Aspekter vun de Gesetzesprojeten. mehr lesen / lire plus

Podcast-Empfehlungen: Es gibt was auf die Ohren

Die eigene Playlist hängt euch zum Halse heraus? Wie wäre es hiermit: Die woxx präsentiert eine feine Auswahl an Podcasts und Hörstücken. Diese Woche gibt es Brot, Goethe, Wissen, Promis und Musikempfehlungen einer Philosophin.

Bildquelle: Feuer & Brot

Feuer & Brot


(tj) – Mit ihrem Buch „Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten“ erlangte Alice Hasters vor einem Jahr einen größeren Bekanntheitsgrad. Interessant zu wissen ist, dass die deutsche Autorin und Journalistin seit vier Jahren zusammen mit Schauspielerin Maximiliane Häcke den Podcast „Feuer & Brot“ betreibt. Darin analysieren die beiden 31-jährigen Frauen alle möglichen Themen von Rassismus über Feminismus bis hin zu Social Media und Popkultur. mehr lesen / lire plus

Queere Mischung: Empfehlungen zur Pride

Letzten Sonntag jährte sich der Stonewall-Riot zum 51. Mal, in der kommenden Woche findet die luxemburgische Pride statt – Covid-bedingt online. Die woxx hat zu diesem Anlass eine bunte Mischung zusammengestellt.


Jade Fox

(tj) – In den vergangenen Wochen empfahl mir der Youtube-Algorithmus immer wieder Videos mit sehr ähnlich klingenden Titeln. Stets wurde auf eine ominöse Jade Fox reagiert. Was diese Videos zudem gemeinsam hatten: Sie stammten allesamt von weißen, lesbischen Youtuberinnen. Wie in den Reaktionsvideos zu erfahren war, handelt es sich bei Fox ebenfalls um eine lesbische Youtuberin, nur dass sie schwarz ist. Das ist in dieser Debatte nicht nur relevant, es ist sogar ihr Gegenstand. mehr lesen / lire plus

Serien-Empfehlungen: „Self Made” und „My So-Called Life”

Wie jede Woche stellt die woxx eine neue Serie und einen Klassiker vor. Diesmal stehen faszinierende Frauenfiguren im Zentrum.

Self Made: Inspired by the Life of Madam C. J. Walker (2020)

„Self Made: Das Leben von Madame C.J. Walker“ deckt mehr ab als die Biografie der Self Made-Millionärin Sarah Breedlove (aka Madame C.J. Walker): Es geht um Sexismus, Schönheitsideale, Macht und zwischenmenschliche Beziehungen. (Quelle: Netflix)

(is) – Von der Tellerwäscherin zur Millionärin: Der Satz passt selten so gut, wie zum Leben der afroamerikanischen Unternehmerin Sarah Breedlove, besser bekannt als Madam C.J. Walker. Sie gilt als eine der ersten Selfmade-Millionärinnen der USA. mehr lesen / lire plus

Gewalt in der Medizin: Drahtseilakt Gynäkologie und Geburtshilfe

Gewalt in der Gynäkologie und bei der Geburtshilfe erfolgt sowohl psychisch als auch physisch. Die Betroffenen neigen zu Selbstzweifeln, während der Sektor auf die erschwerenden Umstände hinweist.

Wo liegen die Grenzen zwischen Small Talk, gut gemeinten Ratschlägen und der Missachtung des Entscheidungsrechts der Patient*innen? Die Meinungen der Gynäkolog*innen und der Patient*innen weichen oft voneinander ab. (Copyright: Internet Archive Book Images/Jentzer, A Bourcart, Maurice)

„Ich habe schon so viel von Ihnen gehört“, begrüßt ein Gynäkologe seine neue Patientin. „Ich freue mich, Sie endlich kennenzulernen. Ich kannte Ihren Vater.“ Er blättert durch ihre Akte. „Da wohnen Sie? Ein guter Freund wohnt gleich um die Ecke.“ mehr lesen / lire plus