Ende der Diskriminierung von Trans- und Intersexuellen?

(avt) – Es mehren sich die Zeichen, dass die Regierung der Pathologisierung von transsexuellen und intersexuellen Personen ein Ende setzt. Am 12. Mai empfing Gesundheitsministerin Lydia Mutsch Repräsentanten von „Intersex & Transgender Luxembourg (ITGL). In der Unterredung wiesen diese auf die Pathologisierung von transidenten Personen hin – darunter fallen aufgezwungene Hormonbehandlungen und sogenannte ‚geschlechtsangleichende’ chirurgische Eingriffe. Dr. Erik Schneider von ITGL schlug vor, die Bezeichnung „dysphorie de genre“ aus dem Krankheitskatalog der CNS zu streichen, und berichtete von einer neuen Anlaufstelle für Eltern. Am 17. Mai, anlässlich des internationalen Tages gegen Homo- und Transphobie, unterzeichnete Familienministerin Cahen außerdem die IDAHO-Deklaration, deren Ziel es ist, der Diskriminierung und Gewalt gegen lesbische, bisexuelle, transgender- und intersexuelle Personen (LGBTI) ein Ende zu setzen. Mit der Unterzeichnung verpflichtet sich Luxemburg als 18. Staat weltweit, Maßnahmen gegen die Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung zu ergreifen. Vor dem Hintergrund von Zeugenberichten Betroffener kündigte Gesundheitsministerin Mutsch außerdem einen interministeriellen Austausch an.


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