Die Pandemie als Stillleben, der Arbeitsalltag von Frauen als Holzschnitt: Die luxemburgische Künstlerin Berthe Lutgen greift in der Abtei Neumünster in ihrer Einzelausstellung „L’emprise du réel“ auf altbewährtes Kunsthandwerk zurück, um aktuelle Krisen aufzuarbeiten und ein feministisches Zeichen zu setzen. Kunst, die sich kritisch mit der Gegenwart auseinandersetzt, ist für Berthe Lutgen nicht neu: Die Künstlerin gründete 1971 den „Mouvement de la libération des femmes“ und ist seit jeher als engagierte Kunstschaffende bekannt. In ihrer Schau in der Abtei Neumünster will sie unter anderem die Arbeit von Frauen würdigen.
Buchtipp: Orca
Cora besuchte ein Elitegymnasium und träumte von einem Studium in Oxford. Jetzt arbeitet sie an der Fleischtheke in einem Supermarkt. Wie es dazu gekommen ist, erfahren die Leser*innen von Franziska Gänslers drittem Roman „Orca“ erst allmählich.

