Ist Luxemburg am Drohnenkrieg beteiligt?

von | 26.12.2016

Die Partei Déi Lénk nimmt einen neuen Anlauf gegen die Unterstützung des Einsatzes bewaffneter Drohnen durch Luxemburg und die Firma SES. Bereits vor über einem Jahr wurde darauf hingewiesen, dass SES-GS, eine Filiale der Satellitenfirma, sich online mit der Steuerung von Killerdrohnen schmückt (woxx 1342). Die „gezielte Tötung“ von „Terroristen“ durch diese Drohnen ist umstritten, sowohl wegen ihres extralegalen Charakters als auch in Anbetracht der zahlreichen unschuldigen Opfer („Kollateralschäden“). Nachdem das Wort vergangene Woche das Thema aufgegriffen und einen Screenshot der SES-GS-Seite veröffentlicht hatte, reagierte die Firma … indem sie die Drohnen-Bildchen löschte. Déi Lénk äußert den Verdacht, Étienne Schneider habe „die Öffentlichkeit getäuscht“, als er seinerzeit behauptete, von Luxemburger Satelliten würden nur Aufklärungsmissionen gesteuert. Und fordert, „jegliche Unterstützung bewaffneter Drohnenflüge durch luxemburgische Unternehmen zu verhindern [und] das militärische Satellitenprogramm der SES zu beenden“. Unklar bleibt, ob das von der Luxemburger Regierung verantwortete Govsat-Projekt am Drohnenkrieg direkt beteiligt ist. Die SES dagegen scheint durchaus mit von der Partie zu sein. Nach vom Wort aufgegriffenen Informationen stellt sie Übertragungskapazität für den US-Stützpunkt Ramstein zur Verfügung – dieser fungiert als Kommandozentrale für Drohnenangriffe.

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