In der woxx-Ausgabe vum 3. Februar ging es im Artikel „Antisemitismus – e Stéck Lëtzebuerg?“ von Renée Wagener auch um einen Vorfall bei der CETA-Aktion vom 16. Januar 2017, bei der sich ein „Volontär“ von Greenpeace als Rabbiner verkleidet hatte und auf Nachfrage erklärt hatte, er vertrete das internationale Kapital. Der Artikel bezog sich dabei auf ein Statement von Greenpeace, das auf Facebook erschienen war. Greenpeace hat uns unterrichtet, dass aber wenige Stunden später eine zweite Version dieses Statements erschien. Da diese nicht an der gleichen Stelle erschienen war, konnte die woxx nicht wissen, dass sich Greenpeace, obwohl der betreffende Freiwillige aus eigener Motivation und nicht im Namen von Greenpeace handelte und aufgrund seiner antisemitischen Äußerungen von allen Greenpeace-Listen ausgeschlossen worden ist, für das Verhalten dieses Ex-Freiwilligen entschuldigt hat.
Halb voll oder halb leer?
Nicht nur der deutsche Bundeskanzler hat seine Probleme mit dem berühmten Glas, das Optimist*innen von jener Gattung Mensch, die immer Trübsal bläst, unterscheiden soll. Da gibt es die schöne Pressehilfe 2.0, und dann soll sie nicht reichen?

