Männer nehmen Versorgungstermine nur unregelmäßig war und fragen bei gesundheitlichen Problemen oft erst sehr spät nach medizinischer Hilfe. Expert*innen sehen dabei einen klaren Zusammenhang mit männlicher Sozialisation: Dem Männlichkeitsideal zu entsprechen, heißt, keine Schwäche zu zeigen. Viele Männer leiden im Laufe ihres Lebens unter den Folgen dieser Mentalität – zum Teil mit negativen Auswirkungen auf ihr nahes Umfeld. Doch muss das sein? Wie können Professionelle aus so unterschiedlichen Bereichen wie Erziehung, Psychologie und Sozialhilfe Männergesundheit fördern? Inwiefern können sich auch etwa Social-Media-Influencer*innen positiv auf die Gesundheitskompetenz von Männern auswirken? Diese und viele weitere Fragen stehen am Samstag dem 13. November ab 9 Uhr im Gemeindehaus von Düdelingen im Fokus. Einleitend geben die Psycholog*innen Francis Spautz, Sacha Bachim und Patricia Marques Einblick in ihre Erfahrungen mit männlichen Ratsuchenden. Anschließend diskutieren Professionelle und Betroffene unter Moderation von woxx-Journalistin Tessie Jakobs über das gesundheitsfördernde Potenzial von lokaler, nationaler und digitaler Jungen- und Männerarbeit. Organisiert wird die Veranstaltung von der Stadt Düdelingen und der Gemeinde Bettemburg, in Zusammenarbeit mit dem CID Fraen an Gender. Das Event findet in luxemburgischer Sprache statt, eine französische Simultanübersetzung ist vorgesehen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung unter https://bit.ly/SEGAForum21, egalite@dudelange.lu oder der Telefonnummer 51 61 21-71 30 ist jedoch erforderlich.
Le personnel médical, une cible militaire
En 2025, 1.981 personnes ont trouvé la mort dans 1.348 attaques contre des installations médicales dans des conflits. Un niveau record et un doublement du nombre de victimes par rapport à 2024, s’alarme Médecins sans frontières (MSF), sur la base de chiffres de l’Organisation mondiale de la santé. Le Soudan est le pays le plus touché, avec...

