Am vergangenen Dienstag, dem 12. Juni, wurde im Parlament über ein Gesetzesprojekt zur Einführung eines neuen „grünen“ Finanzprodukts abgestimmt. Es handelt sich dabei um Pfandbriefe, die zur Finanzierung erneuerbarer Energieprojekte ausgegeben werden. Pfandbriefe sind festverzinsliche Wertpapiere, die meistens mit nur geringen Risiken verbunden sind. „Dieses Finanzprodukt ist eine weltweite Neuheit, die es nur in Luxemburg gibt. Wir diversifizieren damit unsere Wirtschaft“, erläuterte der zuständige Berichterstatter, André Bauler (DP), das neue Gesetz. Auch die Redner der LSAP und der Grünen, Franz Fayot und Henri Kox, begrüßten die „grünen Pfandbriefe“ und unterstrichen, dass dank der strengen staatlichen Vorgaben kein Greenwashing möglich ist. Infrastrukturen zum Transport oder zur Speicherung von Energie dürfen durch die grünen Pfandbriefe nur dann finanziert werden, wenn sie zu mehr als 50 Prozent für Energie aus erneuerbaren Quellen genutzt werden. Auch Biogas und Biomasse fallen hierunter – ob diese jedoch immer besonders nachhaltig produziert werden, ist fraglich. Das Gesetz wurde einstimmig beschlossen.
« Il faut assurer l’effectivité de la directive »
L’Initiative pour un devoir de vigilance et la Commission consultative des droits humains (CCDH) ont présenté dix recommandations afin d’assurer « l’effectivité » de la transposition de la directive européenne sur le devoir de vigilance. Actuellement, les victimes de violations de droits humains ou environnementaux survenues au long des...

