EU-Taxonomie für nachhaltige Finanzen: Nutri-Score für Investitionen

Die EU-Taxonomie soll erweitert werden. Ziel ist es, eine genauere und detailreichere Einteilung von Investitionen zu gewährleisten. Nun liegt ein erster Vorschlag auf dem Tisch.

Die erweiterte Taxonomie soll mit einem Ampel-System für Klarheit bei Investitionen sorgen. In Luxemburg fürchtet man sich vor Überregulierung. (Foto: CC BY 2.0 Kevan/flickr)

„Stellen Sie sich vor, das Energieeffizienz-Label für Elektrogeräte würde nur aus zwei Stufen, nachhaltig und nicht-nachhaltig, bestehen. Sie könnten einen Kühlschrank, der in der zweitbesten Kategorie ist, nicht von einem mit dem höchsten Energieverbrauch unterscheiden.“ Mit diesen Worten erklärte Sébastien Godinot die Notwendigkeit einer erweiterten EU-Taxonomie. Der Ökonom arbeitet bei der Umweltschutzorganisation WWF und ist Mitglied der Expert*innenplattform, die die EU-Kommission bei deren Erstellung berät. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #177 – Schaarf Kritik un Atom- an Äerdgas an der EU-Taxonomie

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

D’EU-Kommissioun huet een Expert*innengrupp gegrënnt, fir hier bei der Taxonomie fir nohalteg Entwécklungen ze hëllefen. Grad deen huet dës Woch eng vernichtend Kritik un de Pläng, Atomkraaft an Äerdgas als nohalteg ze labelen, verëffentlecht. Am Podcast schwätzt d’Tessie Jakobs mam Joël Adami iwwert Argumenter vun der Kommissioun, vun den Expert*innen an doriwwer, wisou d’Chancen, dat ganzt nach ze verhënneren, immens kleng sinn.

 

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EU-Taxonomie für nachhaltige Finanzen: Greenwashing-Label

Die EU-Kommission will sowohl Investitionen in Kernenergie als auch in fossiles Gas als „nachhaltig“ labeln. Nun widerspricht ihre eigene Expert*innengruppe. Die Chance auf eine Wende ist dennoch klein.

Kernkraft sei nicht mit den Grundsätzen der Taxonomie vereinbar, so die Expert*innengruppe für nachhaltige Finanzen der EU-Kommission. Die will ihren Vorschlag dennoch durchboxen. (Foto: CC-BY-SA IAEA Imagebank)

„Es wurde versucht, die Wissenschaft zu unterdrücken, aber heute hat die Plattform ihr ein Megafon gegeben: Fossiles Gas verursacht enorme Emissionen und Kernkraft erzeugt hochradioaktive Abfälle, von denen wir immer noch nicht wissen, wie sie zu behandeln sind. Der Bericht der Plattform ist ein weiteres Warnsignal, dass weder fossiles Gas noch Kernkraft in die grüne Taxonomie der EU aufgenommen werden dürfen. mehr lesen / lire plus

EU-Taxonomie: Nachhaltig verstrahlt

Statt strenge Regeln für nachhaltige Investitionen aufzustellen, spielt die EU-Kommission „Jurassic Park“ und erweckt Dinosaurier wie Kernkraft und Erdgas zum Leben.

Foto: CC0 1.0 Carol M Highsmith

Uran wird oft als leuchtend grün dargestellt, etwa in Filmen oder Comics. Das entspricht nicht der Realität, denn das radioaktive Metall ist eigentlich silbergrau. So verhält es sich auch mit der Kernkraft und ihrer vorgeblichen Nachhaltigkeit. Am Silvesterabend, kurz vor dem Jahreswechsel, veröffentlichte die EU-Kommission ihren neusten Vorschlag der Taxonomie für nachhaltige Investitionen. Nachdem bereits viele Wirtschaftsbereiche reglementiert sind, fehlten noch Richtlinien für Erdgas und Kernkraft. Diese sind nun da: Beide Energieformen können als „nachhaltig“ eingestuft werden. mehr lesen / lire plus

EU-Taxonomie: Grünes Gas, grünes Atom, grüne Finanz?

Der Konflikt um die EU-Taxonomie für nachhaltige Investitionen geht weiter. Ein Vorschlag, der Kern- und Gaskraftwerke als nachhaltig labeln will, würde auch die Glaubhaftigkeit der Luxemburger Fondsindustrie aufs Spiel setzen.

Sollte der Vorschlag einiger EU-Mitgliedstaaten Anklang finden, könnten Gaskraftwerke wie dieses im deutschen Hamm trotz ihrer Klimaschädlichkeit bald als nachhaltige Investitionen gelten. (Foto: CC-BY wikimedia/Possi88)

Sébastien Godinot vom WWF war entsetzt. „Wenn die EU-Kommission diese Kriterien akzeptiert, wird dies die wissenschaftliche Glaubwürdigkeit der Taxonomie zerstören und den EU-Finanzmarkt fragmentieren: Die Kommission muss dies entschieden zurückweisen“, sagte der Ökonom der Umwelt-NGO im Rahmen einer Pressekonferenz, die der WWF gemeinsam mit Greenpeace und Birdlife Europe einberufen hatte. mehr lesen / lire plus

Scharfe Kritik an Grüner Finanz

Im Februar präsentierte die Regierung eine Strategie, mit der es gelingen soll, den Luxemburger Finanzplatz nachhaltiger zu machen: die Luxembourg Sustainable Finance Strategy (LSFS). Nun haben eine Reihe NGOs ein Papier veröffentlicht, das diese Strategie scharf angreift. Die Zivilgesellschaft sei, anders als von Pierre Gramegna (DP) und Carole Dieschbourg (Déi Gréng) behauptet, nicht bei der Erstellung der Strategie berücksichtigt worden. Die NGOs kritisieren vor allem, dass die Strategie hauptsächlich vorsieht, mehr nachhaltige Finanzprodukte anzubieten, anstatt deren Qualität zu untersuchen. Oft hätten vorgeblich nachhaltige Fonds gar keinen positiven Einfluss auf das Klima. Wenn die Luxemburger Finanzindustrie sich nicht auf die Einhaltung des Pariser Klimabkommens einstelle, kämen große Probleme auf sie – und damit auch auf das Rückgrat der Wirtschaft des Großherzogtums – zu. mehr lesen / lire plus

NGOs üben scharfe Kritik an der Luxembourg Sustainable Finance Strategy

Um den Luxemburger Finanzplatz nachhaltiger zu gestalten, hat die Regierung im Februar die Luxembourg Sustainable Finance Strategy (LSFS) präsentiert. Am heutigen Montag hagelte es Kritik von den NGOs.

ASTM, Cercle des ONGD, Etika, Greenpeace Luxembourg, Commission Justice & Paix und SOS Faim kritisieren die Luxembourg Sustainable Finance Strategy

Als Finanzminister Pierre Gramegna (DP) und Umweltministerin Carole Dieschbourg im Februar der Öffentlichkeit die Luxembourg Sustainable Finance Strategy (LSFS) vorstellten, betonten sie, dass die Zivilgesellschaft in deren Entwicklung eingebunden gewesen sei. Bereits damals berichtete die woxx, dass diese Aussage nicht viel mehr als ein Feigenblatt sei – die meisten Kritikpunkte waren überhaupt nicht berücksichtigt worden. mehr lesen / lire plus

Green Finance: Zu spät und zu wenig

Ein neuer Bericht des EU-Rechnungs
hofes zeigt, dass in Sachen Green Finance noch viele Fortschritte vonnöten sind – und die EU sich schwertut, ihre eigenen Regeln ernstzunehmen.

Viele Finanzprodukte werden als „grün“ oder „nachhaltig“ gelabelt, sind es jedoch nicht. Die EU-Taxonomie, die für einheitliche Regeln sorgen soll, ist immer noch nicht fertig. (Foto: pxfuel.com)

Um die Klimakrise zu bekämpfen, sind massive Investitionen nötig: in erneuerbare Energien, öffentliche Transportmittel, den Umbau von Industriebetrieben und die Ökologisierung der Landwirtschaft. Ein Vehikel, um diese zu finanzieren, kann die sogenannte Green Finance sein: Fonds oder Obligationen, die in nachhaltige Geschäftsfelder investieren. Doch nicht alles, was sich grün oder nachhaltig nennt, ist es auch. mehr lesen / lire plus

Greenpeace-Studie: Nachhaltige Fonds haben keinen nennenswerten Einfluss

Vorgeblich nachhaltige Finanzprodukte boomen, gerade in Luxemburg. Doch „grüne“ Fonds haben kaum einen Einfluss auf die Umwelt und das Klima. Das hat eine Studie herausgefunden, die von Greenpeace in Auftrag gegeben wurde.

Greenwashing ist laut der von Greenpeace in Auftrag gegebenen Studie in der Fondsindustrie weit verbreitet. (Foto: Greenpeace)

Der Kampf gegen die Klimakrise wird an vielerlei Front geführt: Aktivist*innen versuchen, Energiekonzerne zur Aufgabe von fossilen Energien zu bewegen, die aktive Mobilität in unseren Städten soll gefördert werden und die Landwirtschaft auf andere Produktionsmethoden umsteigen. Ein wichtiger Hebel ist die Finanzwirtschaft: Wenn gezielt in nachhaltige Firmen investiert wird, können diese sich entwickeln – außerdem sendet dies Signale an andere Konzerne, die damit zum Umdenken bewegt werden. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #143 – Whistleblower an Eukalyptus op der Lëtzebuerger Finanzplaz

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

De Fall vum Raphaël Halet, dem Luxleaks-Whistleblower, ass elo zu Strossbuerg traitéiert ginn. Den Halet krut net Recht an ass net als Whistleblower unerkannt ginn. Am Podcast vun dëser Woch erklärt de Luc Caregari dem Joël Adami, wisou dat esou ass a wat fir Konsequenzen dat Urteel op zukünfteg Whistleblower kann hunn. Am zweeten Deel vun dëser Episod bleiwen d‘woxx-Journalisten op der Lëtzebuerger Finanzplaz an kucken sech een Beispill vun der sougenannter Green Finance un. Mat groussen Nohaltegkeetsversprieche probéiere Fongen, Monokultur-Plantagë vun Eukalyptus an Latäinamerika an Afrika ze verkafen. mehr lesen / lire plus

Green Finance: Das Geld wächst auf den Bäumen

Die Welt retten und dafür auch noch satte Profite einstreichen? Das versprechen viele Green Finance-Fonds. Doch hinter einer vermeintlich nachhaltigen Fassade verstecken sich oft zweifelhafte Praktiken.

Überall in den Tropen werden Eukalyptus-Plantagen angelegt, so wie hier in Kenia. Das bedeutet Risiken für die lokale Biodiversität und oftmals erhöhte Waldbrandgefahr. (Foto: CC-BY-NC-ND CIFOR)

Bäume pflanzen, um gegen die Klimakrise zu kämpfen, klingt wie eine sehr logische Sache: Wälder verwandeln große Mengen CO2 in Sauerstoff und Biomasse. Wenn das Holz, das dabei entsteht, zum Beispiel als Baumaterial verwendet wird, kann der Kohlenstoff auf lange Zeit gebunden werden. In einen Fonds investieren, der Forstwirtschaft im globalen Süden finanziert, scheint also eine Win-Win-Situation darzustellen: Man rettet mit seinem Geld die Welt und bekommt auch noch eine fette Rendite. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #131 – Eng Strategie fir eng nohalteg Finanzplaz zu Lëtzebuerg

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Gäre bretzt sech d’Regierung mat de grénge Finanzproduiten, déi zu Lëtzebuerg ugebuede ginn. Elo soll eng Strategie dofir suergen, datt d’Finanzplaz insgesamt méi nohalteg gëtt. D’woxx huet sech déi méi genee ugekuckt an erausfonnt, datt villes guer net esou „gréng“ ass, wéi et op den éischte Bléck ausgesäit. Am Podcast schwätzt de Luc Caregari mam Joël Adami doriwwer, wat dee bei senge Recherchen a Gespréicher mat Acteure vum Terrain alles erausfonnt huet.

 

 

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Green Finance: Mit heißer Luft das Klima retten

Der Luxemburger Finanzplatz soll nachhaltig werden. Nach Lektüre der neuen Nachhaltigkeitsstrategie tauchen allerdings große Zweifel auf, wie ernst es Industrie und Regierung mit diesem Versprechen wirklich meinen. Die woxx hat sich angeschaut, ob mehr als Greenwashing dahintersteckt.

Grüne Geldanlagen? Auch zertifizierte Fonds können Aktien von Firmen enthalten, die man nicht mit Nachhaltigkeit in Verbindung bringt. (Foto: Micheile Henderson/unsplash.com)

Apple, Microsoft, Nike, Procter & Gamble, Daimler, General Motors, Volkswagen – die Namen dieser internationalen Konzerne verbinden wohl die wenigsten mit Nachhaltigkeit. Trotzdem sind ihre Aktien in Fonds zu finden, die mit Ökologie werben und auch mit entsprechenden Labels zertifiziert sind. Das ist die Realität jenes kleinen Teils der Luxemburger Finanz
industrie, der sich mit sogenannter Green Finance oder nachhaltigen Investitionen beschäftigt. mehr lesen / lire plus

La finance victime du climat ?

Greenpeace appelle la finance à se convertir du gris au vert, tour Eiffel à l’appui. Et met en garde contre le risque – économique aussi – que représentent les investissements carbone pour le Luxembourg.

Conférence de presse de Greenpeace Luxembourg à l’ombre de la tour Eiffel.
(photo : Raymond Klein)

Squatter pendant trois mois un lieu de passage au Kirchberg avec une tour Eiffel « miniature » de 15 mètres, Greenpeace n’y est pas allée de main morte. L’objectif de cette action n’est pas anodin non plus : amener le secteur financier à se désengager des industries fossiles et à réallouer ses capitaux vers le développement durable. mehr lesen / lire plus

Neues grünes Finanzprodukt

Am vergangenen Dienstag, dem 12. Juni, wurde im Parlament über ein Gesetzesprojekt zur Einführung eines neuen „grünen“ Finanzprodukts abgestimmt. Es handelt sich dabei um Pfandbriefe, die zur Finanzierung erneuerbarer Energieprojekte ausgegeben werden. Pfandbriefe sind festverzinsliche Wertpapiere, die meistens mit nur geringen Risiken verbunden sind. „Dieses Finanzprodukt ist eine weltweite Neuheit, die es nur in Luxemburg gibt. Wir diversifizieren damit unsere Wirtschaft“, erläuterte der zuständige Berichterstatter, André Bauler (DP), das neue Gesetz. Auch die Redner der LSAP und der Grünen, Franz Fayot und Henri Kox, begrüßten die „grünen Pfandbriefe“ und unterstrichen, dass dank der strengen staatlichen Vorgaben kein Greenwashing möglich ist. Infrastrukturen zum Transport oder zur Speicherung von Energie dürfen durch die grünen Pfandbriefe nur dann finanziert werden, wenn sie zu mehr als 50 Prozent für Energie aus erneuerbaren Quellen genutzt werden. mehr lesen / lire plus

Green Finance: Wird der Finanzplatz grün?

„Green Finance“ boomt am Finanzplatz Luxemburg. Die woxx hat sich mit Forscher*innen über Greenwashing, Mikrofinanz und eine falsch geführte Wachstumsdebatte unterhalten.

Regenwälder in Costa Rica sollen forstwirtschaftlich genutzt werden, Rendite erzielen und das Klima retten. So zumindest das Ziel des Forestry and Climate Fund. (Foto: LiserFoto: Uni.lu)

woxx: Wie sind Sie auf das Thema Green Finance gestoßen? 


Sabine Dörry: Vor dem Hintergrund der hohen Aktualität des Themas Green Finance haben wir im Prinzip unsere thematischen Werdegänge verschmolzen. Ich selbst bin Finanzgeografin, ich schaue mir an, wie Finanzprodukte und deren Wertschöpfungsketten über verschiedene Finanzplätze hinweg realisiert werden. Besonders stark habe ich mich mit dem Asset Management, also der Vermögensverwaltung, in Luxemburg beschäftigt. mehr lesen / lire plus

One Planet Summit et finance verte : Tu ne pécheras plus !

Bidon, le sommet climatique d’Emmanuel Macron ? Aux promesses un peu creuses des élites s’opposent les critiques parfois constructives de la société civile.

Une finance 100 % verte ? La recommandation des extraterrestres lors de la COP21 garde toute sa valeur deux ans plus tard. (Photo : Raymond Klein)

Paris, décembre 2017. « Un mouvement naît, et tournera cette crise dans une transition juste, appelant à ne pas céder un euro de plus aux énergies du passé. » Ce constat, cité par la revue Politis, est le résultat d’une journée de discussions entre des acteurs de la lutte contre le changement climatique venus du monde entier. mehr lesen / lire plus

VotumKlima: Lob und Tadel am Nikolaustag

„Divest!“, so lautet die Forderung der NGOs weltweit wie auch in Luxemburg. Doch die öffentlichen Investitionsfonds tun sich schwer damit, auf problematische Geldanlagen wie die in fossile Energien zu verzichten.

Gruppenbild mit Ministern und Sankt Nikolaus.
(Illus: VotumKlima)

Eigentlich hätten sie auch den Housecker dabei haben müssen. Doch nur Sankt Nikolaus war von der NGO-Plattform VotumKlima zu Hilfe gebeten worden – als „großer Spezialist in Sachen Ethik und zukünftiger Pensionär“. Der Grund: „Sowohl beim Luxemburger Pensionsfonds (FDC) als auch beim Fonds souverain intergénérationnel‘ [hapert es] noch immer mit einer wirklich nachhaltigen Investmentpolitik.“ Dabei setzt sich Votum Klima seit Anfang 2015 bei fossilen Energien für „Divestment“ statt „Investment“ ein. mehr lesen / lire plus

Sommet climatique à Paris : Efforts inégaux

Le « One Planet Summit » du 12 décembre doit relancer la politique climatique mondiale, surtout du côté financier. Mais la « locomotive » européenne n’est pas prête à aller de l’avant.

« Keep your promises. » Mini-tour Eiffel lors de la COP21 en décembre 2015. (Photos : RK)

« Notre défi aujourd’hui : être à la hauteur de notre destinée commune. Sommes-nous capables de nous unir pour agir concrètement ensemble ? » La question se trouve posée sur le site www.oneplanetsummit.fr, et il est précisé qu’elle « devrait n’être que rhétorique ». Puis vient une promesse : « Le 12 décembre 2017, deux ans jour pour jour après l’accord historique de Paris, nous allons apporter de nouvelles réponses concrètes à cette question.  mehr lesen / lire plus

Visite d’État au Japon : « Space is the Limit »

Clap de fin ce mercredi soir pour la visite d’État au Japon. Une visite qui a dépassé le cadre diplomatique en misant sur une importante délégation économique, qui a représenté presque tous les pans de l’économie luxembourgeoise.

BZ : Réplique du satellite « Hayabusa 1 » au Space Dome dans la Science City de Tsukuba. (© woxx)

Mercredi matin, rendez-vous était pris au Tokyo Skytree, la plus haute tour de radiodiffusion du monde avec ses 634 mètres. Au-delà de ses fonctions pratiques, la tour fait aussi office de restaurant et offre une plate-forme panoramique à partir de laquelle les visiteurs peuvent s’apercevoir que même à cette hauteur, la ville de Tokyo ne semble pas avoir de début ni de fin. mehr lesen / lire plus