Einen heißen November hatte der OGBL der Regierung versprochen (woxx 1338). Bisher scheint die größte Gewerkschaft des Landes ihr Versprechen zu erfüllen: Zum einen wurde in dieser Woche eine „Aktionswoche“ des Gesundheits- und Sozialsyndikats mit vier Protestaktionen vor verschiedenen Krankenhäusern, Pflegeheimen und anderen sozialen Einrichtungen durchgeführt. Ziel der Aktionen war es, die volle Umsetzung der Gehälterreform im öffentlichen Dienst im Gesundheits- und Erziehungssektor, und dementsprechend die Aufwertung der Karrieren des Personals, durchzusetzen. Am 24. November gehen die Verhandlungen über die Kollektivverträge für Privatbedienstete im öffentlichen Gesundheits- und im Erziehungsbereich in die erste Runde. Zum anderen plant der OGBL, seiner Forderung nach einem „Sozialpaket“ mit einer angekündigten Demonstration am 26. November Nachdruck zu verleihen. Die Gewerkschaft verlangt im Hinblick auf die Steuerreform mehr Steuergerechtigkeit, aber auch eine Arbeitszeitverkürzung per Einführung einer sechsten Urlaubswoche oder noch eine Erhöhung des Mindestlohns. Daneben wird von der bevorstehenden Reform der Pflegeversicherung eine höhere Qualität der Pflegeleistungen erwartet.
WHO erinnert an Notlage im Sudan
In einem Statement vom vergangenen Samstag erinnert der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, an die aktuelle Notlage im Sudan. „Der Sudan steht vor einer der schwersten humanitären und gesundheitlichen Notlagen der Welt. Mehr als 33,7 Millionen Menschen – über die Hälfte der Bevölkerung des Landes...

