„Bereits jetzt sind die ersten Auswirkungen der Krise zu spüren: Bankrotte, Ladenschließungen und Entlassungen.“ Das Syndikat Handel des OGBL machte am Donnerstag auf die Krise im Handelssektor aufmerksam, die durch die Pandemie noch verschärft wurde. Vor allem kleinere Geschäfte kämpfen schon lange mit starkem Konkurrenzdruck und hohen Mieten, die durch Spekulation noch stärker steigen. Der OGBL will sich mit Regierung und Arbeitgeber*innen an einen „Zukunftsdësch“ setzen, hat daneben aber auch sechs Forderungen ausgearbeitet. Die 25.000 Beschäftigten des Sektors, von denen zwei Drittel Frauen sind, arbeiten zu 75 Prozent in kleinen Betrieben mit weniger als fünf Angestellten. Für diese will die Gewerkschaft einen Kollektivvertrag erstreiten, um Arbeitsbedingungen zu harmonisieren und Sozialdumping zu vermeiden. Außerdem will der OGBL ein Moratorium für Shoppingcenter, ein Einfrieren der Mieten für drei Jahre, Konsumgutscheine, um den lokalen Handel zu stärken, sowie einen sektoralen Jobbindungsplan und klar geregelte Arbeitszeiten. Für die Vorweihnachtszeit kündigt die Gewerkschaft weitere Aktionen an.
Weiter Kritik an „Google“ in Bissen
Der „Mouvement écologique“ (Méco) kritisiert abermals das geplante Rechenzentrum von „Google“ in Bissen. Der US-Konzern firmiert in Luxemburg unter dem Namen „London Bridge“. Unter diesem Namen sind auch die Ergebnisse der Umweltverträglichkeitsprüfung auf der Website des Umweltministeriums veröffentlicht worden. Die NGO wertet das als Zeichen...

