Regierung prüft neues Glyphosatverbot

von | 13.04.2023

CC By-SA 4.0 Aowen2712

Vergangenen Freitag reagierte die Regierung auf das Glyphosaturteil des Verwaltungsgerichtshofes. Dieser hatte am 30. März geurteilt, dass das Pflanzenschutzmittel wieder in Luxemburg erlaubt ist. Gemeinsam mit einem nicht näher benannten Forschungspartner prüfen Umwelt- und Agrarministerium nun ein neues Verbot. Außerdem besteht nun ein Ausbringungsverbot für Gylphosat in den engeren und weiteren Trinkwasserschutzgebieten. Luxemburgs Landwirt*innen und Winzer*innen hätten gezeigt, dass sie ohne Glyphosat wirtschaften können, die Regierung „ermutige sie daher, diesen Weg weiter zu beschreiten“, wie es in einer Pressemitteilung hieß. Außerdem wolle man sich auf europäischer Ebene dafür einsetzen, dass die Zulassung von Glyphosat nicht verlängert wird. Die beiden Umweltschutzorganisation Greenpeace und Mouvement écologique bedauerten in separaten Pressemitteilungen, dass die Regierung nicht gleich ein neues Verbot aussprach. Der Méco nennt dies „inkonsequent“ und beruft sich auf „gut informierte Kreise“, laut denen ein neues Verbot mit besserer Argumention durchaus möglich gewesen wäre. Auch Greenpeace unterstreicht, Landwirtschaftsminister Claude Haagen (LSAP) müsse sich „juristisch besser beraten lassen“ und ein neuerliches Glyphosatverbot aussprechen. Beide Organisationen betonen, dass das Verbot ein Versprechen im Koalitionsabkommen der aktuellen Regierung war.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

L’alphabétisation en français devient possible

La loi « Alpha », adoptée ce mercredi 3 décembre, permettra désormais aux parents de choisir la langue dans laquelle leurs enfants seront alphabétisé·es dés le fondamental : français ou allemand. Qualifiée de « jalon majeur dans l’histoire de l’école luxembourgeoise » par le ministre de l’éducation, Claude Meisch, cette réforme vise à rendre...

NEWS

TFA überall: Im Wasser, Wein – und auch im Getreide

In 16 europäischen Ländern ist die Ewigkeitschemikalie Trifluoressigsäure (TFA) in Getreideprodukten nachgewiesen worden, so auch in Luxemburg. Die NGO Pesticide Action Network (Pan Europe) hat zusammen mit lokalen Umweltschutzorganisationen, darunter der Méco, insgesamt 66 Nahrungsmittel wie Mehl, Frühstücksflocken, Nudeln und Kekse...

NEWS

FrEsch-Verwaltungsrat entpolitisiert

Mit der Wahl der neuen Mitglieder des Verwaltungsrats des Escher Kulturverwaltungsvereins „FrEsch“ am 1. Dezember wurde das Leitungsgremium nicht nur erneuert, sondern auch entpolitisiert. Gemäß den im Sommer abgeänderten Statuten sitzen nun keine Parteimitglieder aus dem Escher Gemeinderat mehr darin, sondern ausschließlich Vertreter*innen...