Steht mein Nachbarhaus leer?

von | 08.02.2016

Die von déi Lénk gestartete Kampagne zum Wohnungsnotstand nimmt so langsam Konturen an: Der angekündigte Leerstandsmelder ist nun auf der eigens für die Kampagne eingerichteten Homepage einsehbar. Er soll helfen, leerstehende Wohnungen in Luxemburg zu registrieren und die Öffentlichkeit auf sie aufmerksam zu machen. Da es sich bei der Dokumentierung von Leerständen um ein umfangreiches und kompliziertes Unterfangen handelt, ist déi Lénk auf die Mithilfe von Ortsansässigen angewiesen. Zu diesem Zweck stellt die Partei auf ihrer Homepage einen Merkmalskatalog zur Verfügung, der es ermöglichen soll, einen etwaigen Leerstand mit großer Wahrscheinlichkeit zu erkennen. Dass die Bezifferung somit nur auf Schätzungen beruht, lässt sich nicht vermeiden. Die Idee, einen Leerstandsmelder einzusetzen, ist übrigens nicht neu, gab es einen solchen doch bereits im Jahr 2014. Aus Angst vor rechtlichen Konsequenzen – das Wohnungsbauministerium hatte entsprechenden Druck ausgeübt – wurde die Homepage jedoch nach kurzer Zeit wieder entfernt. Jetzt also hat déi Lénk den Melder erneut in Funktion gesetzt und hofft, mit dieser Maßnahme die betroffenen Gemeinden zum Handeln zu bewegen. Wie lange der Leerstandsmelder dieses Mal überlebt, bleibt abzuwarten. Und ob sich mit ihm Druck auf die lokalen Autoritäten ausüben lässt, ist auch von der Beteiligung der Bevölkerung abhängig. Mehr dazu: wunnen.dei-lenk.lu

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

WHO erinnert an Notlage im Sudan

In einem Statement vom vergangenen Samstag erinnert der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, an die aktuelle Notlage im Sudan. „Der Sudan steht vor einer der schwersten humanitären und gesundheitlichen Notlagen der Welt. Mehr als 33,7 Millionen Menschen – über die Hälfte der Bevölkerung des Landes...

NEWS

Carburants : Trump plus fort que Poutine

Lorsqu’en 2022 la Russie avait envahi l’Ukraine, les prix des carburants avaient bondi de 11,8 % en un mois au Luxembourg. Avec l’attaque américano-israélienne contre l’Iran et le blocage du détroit d’Ormuz, le choc est encore plus violent, la hausse atteignant 15,3 % en mars. Il s’agit de « la plus forte augmentation mensuelle jamais observée...

NEWS

« Recul historique » des droits des réfugié·es

Dans un avis publié le 7 avril, le Collectif réfugiés Luxembourg (LFR) dénonce « avec la plus grande fermeté » un nouveau projet de loi, déposé à la mi-janvier. Le texte transpose en loi nationale plusieurs règlements de l’UE englobant le Pacte européen sur la migration et l’asile, un accord vivement condamné à maintes fois par les ONG de...

NEWS

Impôts : D’abord une affaire de ménage

En 2027, le gouvernement prévoit une nouvelle réduction du taux d’imposition des entreprises. Selon Luc Frieden, cela va doper la compétitivité de l’économie luxembourgeoise. Mais rien ne prouve que ce retour sur investissement fonctionnera, rétorque la Chambre des salariés, qui plaide pour un rééquilibrage fiscal entre ménages et entreprises.