Liberty Steel : L’indécis

Le temps presse : même si l’usine de Dudelange fonctionne bien en ce moment, la solvabilité de son patron est une menace pour son avenir. Pourtant, le ministre de l’Économie ne veut toujours pas décider de la voie à prendre.

Photos : Ministère de l’Économie

Un huis clos total a été demandé par le ministre pour cette séance de la commission parlementaire de l’Économie, très attendue pourtant. Franz Fayot avait en effet promis d’intervenir en personne sur le sujet épineux de l’« avenir du site de production Liberty Steel » à Dudelange. Alors qu’en France, en Belgique comme au Royaume-Uni les voix s’élèvent pour du moins nationaliser temporairement et partiellement les usines rachetées en un temps record par Sanjeev Gupta, le patron de GFG Alliance et de Liberty Steel dont l’empire industriel est en train de tanguer suite à la défection de son financier Greensill, le grand-duché semble avoir du mal à se trouver une voie. mehr lesen / lire plus

FUKUSHIMA +1: Strahlend sauber

In Fukushima strahlen die Reaktorkerne immer noch. In Luxemburg klafft ein Widerspruch zwischen Anti-Atom-Rhetorik und der Förderung der französischen Nuklearindustrie. Zeit für den nächsten Knall?

Geisterstadt Luxemburg. Mit einer spektakulären Aktion erinnerte Greenpeace Luxemburg an den Atomunfall vor einem Jahr in Fukushima.

Am 11. März 2011 löste ein Erdbeben der Stärke 9, gefolgt von einer 15 Meter hohen Welle, einen der größten Unfälle in der Geschichte der Atomenergie aus. Ein Jahr später sind die Reaktorkerne in Fukushima noch immer nicht stabil, und die Experten untersuchen noch immer, was alles schiefgegangen ist. Weniger Beachtung wird der Tatsache geschenkt, dass es noch schlimmer hätte kommen können: Wäre es nicht gelungen, die Stromversorgung der Pumpen in Fukushima wiederherzustellen, oder wären die Folgen des Erdbebens in anderen Reaktoren gravierender gewesen, so hätte man Tokyo evakuieren müssen – ein Szenario, auf das sich die Regierung insgeheim eingestellt hatte. mehr lesen / lire plus

Krecké auf dem Holding-Auge blind

Menschenrechtsverletzungen in Kambodscha durch eine an der Luxemburger Börse eingetragene Firma? Auf diese, bereits in der woxx 1019 aufgegriffenenen Vorwürfe, antwortete Noch-Wirtschaftsminister Jeannot Krecké im Rahmen einer parlamentarischen Anfrage. Zum einen habe die Muttergesellschaft Socfin die Anschuldigungen seitens der Fédération internationale des Droits de l’Homme (FIDH) dementiert, und aus der Ferne sei es „schwierig, die Fakten zu beurteilen“. Zum anderen handle es sich bei der luxemburgischen Gesellschaft um eine „Holding“, deren Tochterfirmen den jeweiligen ausländischen Gesetzgebungen unterliegen. Der Minister erinnert an die OECD-Vorgaben zur sozialen und ökologischen Verantwortung von multinationalen Konzernen. Diese seien allerdings „nicht bindend“ und ihre Umsetzung sollte wohl am besten von der OECD selber vorangebracht werden. mehr lesen / lire plus

Menschenrechtsverletzung via Luxemburg

Im Oktober 2009 berichtete Bernard Thomas in der woxx über die wenig empfindsamen Praktiken der in Luxemburg ansässigen Holding Socfinasia („Bolloré chez les Bunong“), die zusammen mit einer ansässigen Baufirma im kambodschanischen Busra in der Provinz Mondulkiri industrielle Kautschukplantagen angelegt hat und dabei die Grundrechte des lokalen Bunong-Volkes missachtete. Jetzt dürften diese bereits 2007 begonnenen Vorhaben endlich auch ein Nachspiel in Luxemburg haben. Die Fédération internationale des Droits de l’Homme (FIDH) hat im Oktober einen ausführlichen Bericht über das Gebaren der Socfinasia, die im Dunstkreis der französischen Gruppe Vincent Bolloré und der belgischen Familien Ribes und Fabri operiert, veröffentlicht. mehr lesen / lire plus

DÉVELOPPEMENT DURABLE: Facteur 128

L’idée d’une alternative à la croissance fait son chemin. Malgré les difficultés d’arbitrage entre économie, social et écologie, les choses évoluent dans les têtes et sur le terrain.

L’inventivité des ingénieurs du 18e siècle a contribué à la révolution industrielle. Face à la crise écologique, il faudra inventer de nouvelles machines et de nouveaux modes de vie.

« Quand on parle de développement durable, il faut aussi expliquer aux gens que c’en est fini du toujours plus. » Dans son discours d’introduction à l’atelier sur le « PIB du bien-être » du 29 novembre, le ministre de l’économie a choisi le registre du franc-parler. mehr lesen / lire plus