Kulturpodcast: Um Canapé mat der woxx – #15 Méi wéi Melodien

Et geet musikalesch weider um Canapé mat der woxx: D’Annemie Osborne ass Cellistin, déi ënner anerem an Institutioune fir Mënsche mat Demenz a Behënnerunge spillt, fir hinne Musek méi no ze bréngen. Mat der woxx schwätzt si iwwert Musek als Therapie, Biografie a Form vu Lidder souwéi Wuerzelen.

COPYRIGHT: Isabel Spigarelli/woxx

„Musek gehéiert an den Alldag“, dat seet d’Cellistin Annemie Osborne. Wat liicht ëmzesetze kléngt, ass net fir all Mënsch gläichermoossen ze maachen – a fir déi Persounen denkt d’Annemie Osborne sech säit Jore besonnesch Concert’en aus. Si huet ënnert anerem vu 2019 bis 2020 fir d’Fondation EME de Projet „Muséksmomenter – Liewensspueren“ geleet, dee sech u Mënsche mat Demenz geriicht huet. mehr lesen / lire plus

Kulturpodcast: Um Canapé mat der woxx – #14 Gospel a Multiple Skleros

Vum Proufsall op de Canapé: D’Isabelle Cames zielt am Kulturpodcast „Um Canapé mat der woxx“ iwwert hiert Liewe mat Multiple Skleros a wéi sech mat Gospel perséinlech souwéi gesellschaftlech Grenzen iwwerwanne loossen.

#14 Gospel a Multiple Skleros

Copyright: Isabel Spigarelli/woxx

D’Isabelle Cames ass 2006 am Alter vu 46 Joer mat Multiple Sklerose diagnostizéiert ginn. Säit 2012 ass hatt bei der Organisatioun MS Lëtzebuerg als Sekretärin vum Kommiteee aktiv. Hatt ass Matbegrënnerin vum Projet „MS Grenzenlos miteinander Gospel singen“, dee vun der Fondation EME, der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft Tréier a MS Lëtzebuerg geleet gëtt. Hei komme Mënschen aus Lëtzebuerg an Däitschland zesumme fir Gospel ze sangen. mehr lesen / lire plus

Kulturpodcast: Um Canapé mat der woxx – #12 Wéi altersfrëndlech ass d’Kulturliewen?

Nom Wanterschlof geet et zréck op de Canapé: Am éischten Episod vum Kulturpodcast „Um Canapé mat der woxx“ schwätzen d’Sarah Bergdoll, Coordinatrice générale bei der Fondation EME, an de Senior Här Hansen mam Isabel Spigarelli ënner anerem iwwert d’Magie vu der Musek an d’Wichtegkeet vu Streaming fir eeler Mënschen.

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Wéi zougänglech ass Konscht a Kultur fir Mënschen am Alter? Wéi verännert sech de kulturellen Honger mat de Joren a gëtt et sou eppes, wéi de Soundtrack vum eegene Liewen? D’Sarah Bergdoll organiséiert bei der Fondation EME ënner anerem musikalesch Veranstaltunge fir Senior*innen. Ee vu hinnen ass den Här Hansen, dee mat Mëtt achtzeg Kulturerliefnisser wéi déi vu der Fondation EME als Remède géint allerlee mental Problemer am Alter versteet souwéi als Stëtz fir Mënsche mat Demenz. mehr lesen / lire plus

Neues Album von Princess Century: Entschleunigt und nackt

Die in Berlin wohnhafte Künstlerin Maya Postepski hat unter dem Pseudonym Princess Century ihren inzwischen dritten Longplayer „s u r r e n d e r“ veröffentlicht. Wie es dazu kam, dass sie auf dem neuen Album zum ersten Mal singt und weshalb der Lockdown ihr persönlich in die Karten gespielt hat.

Der dritte Longplayer von Princess Century wurde am 1. Oktober veröffentlicht. (Foto: princesscentury.com)

woxx: Ihre neue Platte, s u r r e n d e r, ist sehr eklektisch ausgefallen. Was beflügelt und inspiriert Sie und wie gestalten Sie Ihren kreativen Prozess?


Maya Postepski: Ich plane nichts wirklich, in keinem Bereich meines Lebens … lustig. mehr lesen / lire plus

Heavy Metal als Forschungsobjekt: Spannende Gratwanderung

Ästhetisch oft interessant, bisweilen jedoch auch sehr problematisch: so beschreibt der britische Soziologe und Musikkritiker Keith Kahn-Harris die versuchte Grenzüberschreitung in den extremen Spielarten des Heavy Metal. Im Gespräch erzählt er, wie man über Metal schreibt – und was in diesem Genre meist nicht zur Sprache kommt.

Ist nicht nur Experte für 
Heavy Metal-Musik, 
sondern auch für die jüdische Gemeinde Großbritanniens: 
der Soziologe Keith Kahn-Harris. (Foto: Zoe Norfolk)

woxx: Sie gelten als einer der führenden Experten der Heavy Metal Studies. Wie sind Sie zu diesem Forschungsbereich gekommen, der ja doch recht exotisch klingt?


Keith Kahn-Harris: Ich habe 1996 mit meiner Doktorarbeit begonnen und dabei verschiedene Szenen des „Ex
treme Metal“ (der im Unterschied zum eher kommerziell orientierten „Mainstream-Metal“ auf eine möglichst radikale Ästhetik zielt, Anm. mehr lesen / lire plus

Kulturpodcast: Um Canapé mat der woxx – #8 Feminismus, Migratioun a Spaghetti

Maacht Iech et gemittlech, mir hunn eng nei Episode vum Kulturpodcast „Um Canapé mat der woxx“ fir Iech: D’Karma Catena (C’est Karma) schwäermt vu Nuddelen, schwätzt iwwert Dresscodes an hirer Famill hir Migratiounsgeschicht. Wisou Spaghetti méi wéi ee Liblingsiesse sinn a wat et heescht, als Musekerin mat portugisesche Racinnen zu Lëtzebuerg grouss ze ginn.

Copyright: woxx

Fir d’Karma Catena (C’est Karma) si Spaghetti de Popstar, d’Madonna um Iessteller – mä si sinn och Ausdrock vu Klassenënnerscheeder, Kapitalismus an Aarmut. Déi jonk Musekerin huet dem Isabel Spigarelli vun der woxx erzielt, wat Pool Partye mat der Debatt ëm den Dresscode am Diekircher Lycée ze dinn hunn, wisou kee sech leeschte kann, net iwwert d’Klimakris ze schwätzen a wéi wäit d’Caissière souwéi d’Kamera aus dem Video zu hirer neier Single „Spaghetti on repeat“ villes iwwert portugisesch an italienesch Migratiounsgeschichten zu Lëtzebuerg aussoen. mehr lesen / lire plus

OPL et Gustavo Gimeno : Coll

Le dernier CD paru de l’Orchestre philharmonique du Luxembourg sous la baguette de son directeur musical Gustavo Gimeno est consacré à un compositeur contemporain, Francisco Coll. Un bel aperçu de la musique du jeune Espagnol, où s’invite également la soliste Patricia Kopatchinskaja dans le concerto pour violon.

Ce sont très certainement les affinités électives espagnoles de Gustavo Gimeno qui ont mené à ce projet, et on ne va pas s’en plaindre : la musique de Francisco Coll, né en 1985 à Valence, mérite cet enregistrement techniquement impeccable et musicalement inspiré. L’emblématique concerto pour violon, qui ouvre le CD, a été écrit pour Patricia Kopatchinskaja, et c’est elle qui bien entendu y tient la partie clé. mehr lesen / lire plus

Vogelgeschrei aus Österreich

Die Band Buntspecht ging am 4. Juni mit ihrer neuen EP „Paradies“ an den Start. Die erzählt zwar wie schon ihre vorangehende Alben unter anderem Tiergeschichten, kann musikalisch aber nicht ganz mithalten.

COYPRIGHT: Buntspecht

Wenn im Paradies Musik von Buntspecht läuft, lässt es sich dort aushalten. Es sei denn, man steht nicht auf tanzbaren Folk-Punk und Weltmusik auf Deutsch. Für alle, die was dafür übrig haben, lohnt es sich jedoch in die EP „Paradies“ rein zu hören. Die sechsköpfige Band aus Österreich, die sich auf ihrer Website als „betrunkene Seiltänzer aus Wien“ beschreibt, bleibt ihrem Stil treu: Es gibt Tiergeschichten, absurde Liebeshymnen und jede Menge musikalischen Lärm. mehr lesen / lire plus

„Some of these folks wanna make you cry“

Arlo Parks begeisterte das Publikum bereits 2020 mit ihren Singles. Jetzt veröffentlicht sie ihr Debüt-Album „Collapsed In Sunbeams“. Eine Kritik an dem Album hinterfragt Parks Kommentar zu Politik und Gesellschaft.

Bildquelle: https://diy-magazine.s3.amazonaws.com/d/diy/Artists/A/Arlo-Parks/_square/arlo-parks-collapsed-in-sunbeams.jpg

Manchmal werden Wünsche wahr: Im August letzten Jahres verzehrte sich die woxx nach mehr Musik von Arlo Parks. Nur vier Monate später veröffentlicht die Musikerin ihr Debüt-Album „Collapsed In Sunbeams“. Auf der Tracklist finden sich ältere Singles, unter anderem die starken Nummern „Black Dog“ über Depressionen und „Eugene“ zu einer unerfüllten, gleichgeschlichtlichen Liebe. Parks legt in ihrem Album aber einen drauf: In neuen Singles wie For Violet singt sie über häusliche Gewalt, in Hope kämpft die Figur Millie gegen quälende Einsamkeit, und Green Eyes erzählt von einer homosexuellen Liebesbeziehung, die wegen der Blicke anderer nur zwei Monate anhielt. mehr lesen / lire plus

Irgendwas mit Gnocchi

Die Crucchi Gang wirft deutscher Musik die italienische Flagge über: Ausgewählte Künstler*innen, wie Sophie Hunger oder Clueso, singen ihre Lieder auf Italienisch. Das neue Gewand steht den Werken gut.

Copyright: Crucchi Gang

Nein, mit Gnocchi hat die Crucchi Gang um die Musikmanagerin Charlotte Goltermann und die Musiker Francesco Wilking (Die Höchste Eisenbahn, Tele) und Sven Regener (Element Of Crime) nichts zu tun. Zwar klingen die Namen ähnlich, doch stecken in den Nockerln Kartoffeln und in der Gang deutsche Musiker*innen. Das Verrückte daran: Letztere singen ihre Songs auf Italienisch, übersetzt von Francesco Wilking.

„Benvenuti in Italia, Amore e Musica – Musik, die unsere große Liebe zu Italien feiert und nach Sommer, Disco, Eis und, ja!, mehr lesen / lire plus

Uhren lesen mit AnnenMayKantereit

AnnenMayKantereit schaut auf die Uhr: Es ist zwölf. Das dritte Album der Band, die mit Songs wie „Oft gefragt“ oder „Barfuß am Klavier“ bekannt wurde, entstand im Lockdown. Der Titel „12“ ist eine Anspielung auf die Weltlage. Es ist nicht erst fünf vor zwölf – die Katastrophe ist längst da.

Bildquelle: annenmaykantereit.com

Anders als die zwei ersten Alben „Alles nix konkretes“ und „Schlagschatten“, nimmt das neue Album von AnnenMayKantereit explizit Bezug zur Aktualität. Die Band macht sie zum thematischen Schwerpunkt von „12“, das Ende November erschien. Das Album erzählt keine persönlichen Geschichten, sondern von kollektiven Erlebnissen: von der Pandemie, von der Zeit, vom Verdruss über das politische Geschehen, von Erinnerungen und Hoffnung. mehr lesen / lire plus

2020 mit C’est Karma: Pool Partys, Schläge und starke Frauen

Die luxemburgische Musikerin Cest Karma veröffentlichte zwischen März und Oktober 2020 drei Singles. Hinter unscheinbaren Titeln verbirgt sich unter anderem eine feministische Gesellschaftskritik.

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When I started making music, I often felt alone because the entire local music scene around me was led by men“, schreibt die Musikerin C’est Karma in ihrem Blogeintrag zur Unterrepräsentation von Frauen in der Musikbranche. „I never felt like I was represented in the music industry and I lacked role models.“ Die Rolle der Frau in der Musikbranche und in der Gesellschaft ist ein Thema, das sie besonders in ihrem rezenten musikalischen Schaffen sowie in Blogeinträgen kritisch aufgreift. mehr lesen / lire plus

Musik-Filme von Tuys: Papaya mit Ketchup

Fünf Videos, fünf Songs: Mit der Serie „A Curtain Call For Dreamers“ verbindet die Band Tuys Film und Musik zum audiovisuellen Werk über Träume, Realität und Identität. Tun Biever und Yann Gengler sprechen mit der woxx über Freiheit, Surrealismus und Kunst in Schichten.

Copyright: Noah Fohl

Woxx: „A Curtain Call For Dreamers“ ist eine Musik-Serie in fünf Episoden. Am Freitag, dem 25. September 2020, veröffentlicht ihr mit „Saturday Night“ die letzte Folge. Welche Bedeutung haben das Serielle und die Kontinuität in Eurer Arbeit?

Tun Biever: Kontinuität und Harmonie zwischen Songs, Videos, Bildern sind uns immer wichtig. Wir sind Fans vom roten Faden, der sich durch Werke zieht. mehr lesen / lire plus

Vielversprechende Newcomerin

Die junge Musikerin Arlo Parks veröffentlichte dieses Jahr gleich mehrere Singles zum Umgang mit Angstzuständen, über eine hilflose Generation und Facetten der Liebe. Sie tun weh und unheimlich gut zugleich.

Die BBC ernannte sie zum „breakthrough act of 2020“, auf der Streaming-Platttform Spotify folgen ihr über 90.000 Menschen: Arlo Parks ist eine Newcomerin aus Großbritannien, die gelassen mit sanfter Stimme über Angstzustände und eine verkorkste Generation singt.

Die Sängerin und Poetin ist 19 Jahre alt, lebt in London und hat nigerianische, kanadische und französische Vorfahren. Ein glatt gebügelter Teenie-Star ist sie nicht. Statt weichgespülter Liebeslieder liefert die junge Musikerin Gesellschaftskritik und eine scharfe Selbstanalyse. mehr lesen / lire plus

Mit Kanarienvögeln um die Welt

Bukahara lädt mit ihrem neuen Album „Canaries in a Coal Mine“ zur musikalischen Weltreise, fordert zum Nachdenken und zum Tanz auf.

Bildquelle: Bukahara

Köln kann mehr als Karnevalsmusik. Das beweisen nicht zuletzt die vier Musiker der Band Bukahara. Das neue Album „Canaries in a Coal Mine“, das fünfte Album der Band und über ihr eigenes Label „BML records“ veröffentlicht, bedient gleich mehrere Musikgenres und nimmt die Zuhörer*innen mit auf eine musikalische Reise.

Die Songs reichen von arabischem Reggae über Balkan-Jazz bis hin zu Folk. Ein bisschen Deutsch-Pop hat sich auch eingeschlichen – doch der kann im Falle von Bukahara was. mehr lesen / lire plus

Exklusive Straßenkunst für Senior*innen

Das Kunstprojekt „Window Loving“ bringt Kultur auf einen Bürgersteig in Hollerich. Das Zielpublikum: Die Senior*innen der„Résidence Belle-Vallée“.

Der Bürgersteig gegenüber der Senior*innenresidenz „Belle-Vallée“ wird ab morgen zur Bühne. Bildquelle: Grand H

Der Bürgersteig vor der hauptstädtischen Senior*innen-Residenz „Belle-Vallé“ wird ab morgen, den 17. April, zur Bühne. Zwölf Künstler*innen treten bis zum 20. Mai zwei Mal wöchentlich vor den Fenstern der 26 Senior*innen auf. Mit dem Kunstprojekt „Window Loving“ bringt die NGO „Grand H“ Kulturschaffende aus Musik, Theater und Literatur zusammen. Mit dabei sind Milla Trausch, Jean Bermes, André Mergenthaler, Nataša Grujović, Betsy Dentzer, Véronique Kinnen, das Duo Emanuela Iacopini und Rajivan Ayyappan, Gintare Parulyte, Sophie Langevin und Ayo Ade. mehr lesen / lire plus

Serge Tonnar & OPL : De Pier an de Wollef

C’est lors de la journée portes ouvertes de la Philharmonie en septembre 2018 que Serge Tonnar et l’Orchestre philharmonique du Luxembourg avaient pour la première fois collaboré sur une version en langue luxembourgeoise du conte musical écrit et composé par Sergueï Prokofiev. Un peu plus d’un an après sort sous le label Maskénada le CD de cette aventure, juste à temps pour quelques cadeaux de fin d’année. Si les aventures de Pierre ne seront pas nouvelles pour bon nombre d’enfants, la valeur ajoutée de cet enregistrement est bien sûr le fait qu’il est en luxembourgeois. Le texte intégral fourni dans le livret, dans la traduction de Tonnar, pourra même convaincre les mélomanes qui apprennent la langue de Dicks de s’offrir le CD. mehr lesen / lire plus

Relase-Party Le Vibe: Reggae, Elektro und Beethoven mit Afro

Kein Deathmetal, kein Indie und auch kein Rock: Le Vibe setzt auf Reggae, Funk, Blues und Jazz. In der Kulturfabrik feiert die Band ihr Debütalbum „Day One“ und bekommt dabei unter anderem haarige musikalische Unterstützung.

Zwei Jahre nach der Bandgründung präsentieren Le Vibe ihr Debütalbum „Day One“ in der Kulturfabrik in Esch.

Manchen Festivalgänger*innen dürfte die siebenköpfige Band aus Luxemburg schon ein Begriff sein: Le Vibe klapperte 2018 unter anderem das Little Woodstock-, das Kolla- und das Last Summer Dance-Festival ab. Dazwischen blieb Zeit, zusammen mit dem Produzenten Charles Stoltz das Debütalbum „Day One“ aufzunehmen.

Was von den Bandgründern Fabien Spaus und Max Duchscher 2017 ursprünglich als Ska-Band angedacht war, entwickelte sich zu einer der wenigen Reggae-Bands in Luxemburg. mehr lesen / lire plus

EuGH zu Sampling: Es ist kompliziert.

Seit 20 Jahren gibt es einen Rechtsstreit zwischen dem Musiker Moses Pelham und der Band Kraftwerk. Gestern gab es ein Urteil des Europäischen Gerichtshof (EuGH), das leider nicht für Klarheit sorgt.

Foto: CC-BY Raph_PH

„Moses Pelham gewinnt jahrelangen Rechtsstreit mit Kraftwerk“, schreibt die Welt. „Kraftwerk win 20-year battle against unauthorised ‘sampling’“, meint hingegen die Financial Times. So ganz klar ist das Urteil zum Sampling also nicht, was daran liegt, dass die Urteilsbegründung sehr differenziert geschrieben ist.

Doch worum geht es eigentlich? 1977 veröffentliche die deutsche Band Kraftwerk das Stück „Metall auf Metall“ auf dem Album „Trans Europa Express“. 20 Jahre später verwendete der Hip-Hop-Produzent Moses Pelham ein verändertes Fragment davon als sich wiederholenden Sample in dem Song „Nur mir“ von Sabrina Setlur. mehr lesen / lire plus

Pop: Damit es nicht so bleibt, wie es ist …

Die junge österreichische Band Bilderbuch gilt aufgrund ihres raffinierten Humors und der professionellen, aber absolut unberechenbaren Machart ihrer Musik als Hoffnungsträgerin im Bereich des deutschsprachigen Pop. Die woxx hat sich mit dem Gitarristen Snacky Mike unterhalten.

Snacky Mike ist der Mann an den Saiten (Fotos: CC-BY Nicolas Schabram 2.0)

woxx: In Interviews behauptet Ihre Band immer wieder, dass Bilderbuch nicht den Sound einer Generation wiedergibt. Wie kommt das?


Snacky Mike: Wir haben nie versucht, auf eine Welle aufzuspringen, die lediglich zu einem bestimmten Zeitpunkt funktioniert. Es geht nicht darum, das Publikum nur für einen Moment zu befriedigen. Uns ist wichtig, Musik zu machen, die zeitlos ist und bleibt. mehr lesen / lire plus