CÉDRIC JIMENEZ: L’incorruptible ennuyeux
Les Américains ont « Le Parrain » et les Français ont la French Connection – deux versants d’une même saga mafieuse et mondialisée. Pourtant, « La French » de Jimenez est loin d’égaler les films de Francis Ford Coppola.

A l’époque de la French Connection, la cité phocéenne n’était pas vraiment accueillante…
La saga de la French Connection commence bien avant l’invention de l’héroïne. Vers la fin du 19e siècle, alors que l’empire colonial français a toujours la mainmise sur l’Indochine, le gouverneur général en place – et futur président de la République – Paul Doumer instaure un monopole étatique sur l’opium. mehr lesen / lire plus




(avt) – Sie gilt als „Weltreisende in Sachen Tanz“: Seit etlichen Jahren bereist Helena Waldmann die Welt auf der Suche nach Inspiration für ihre Choreografien. Ihre neueste Produktion „Made in Bangladesh“ gastierte am 6. Dezember im Grand Thèâtre und könnte mit ihrer Thematik kaum in eine bessere Jahreszeit passen als in die Vorweihnachtswochen mit ihrer Konsum-Hektik. 12 TänzerInnen aus Bangladesch, drei Männer und neun Frauen tanzen sich in dem Stück vor allem mit „Kathak“, dem in Bangladesch vorherrschenden Tanz, der auf schneller rhythmischer Fußarbeit basiert, förmlich um Kopf und Kragen. Kohärent setzt Waldmann die Schnelligkeit und den Druck der in Bangladeschs Nähfabriken herrschenden Produktionsbedingungen in ihrer Choreografie um.
(lc) – Eines sei im Voraus bemerkt: Die große Auseinandersetzung mit den Thesen des Historikers Vincent Artuso, die Jean Hamilius verspricht, findet nicht statt. Seine Behauptung, Artuso beschmutze das Luxemburger Gedenken an den zweiten Weltkrieg, kann Hamilius nicht belegen. Genauso unkritisch, wie er mit der Gegenwart umgeht, behandelt er auch seine eigene Vergangenheit: So betont er öfters seinen Stolz darauf, Resistenzler in den Reihen des LVL gewesen zu sein, erwähnt aber nirgends die zutiefst antisemitischen und demokratiefeindlichen Ansichten dieser Organisation. Unkritisch geht es auch weiter, wenn Hamilius seine Karriere in der Nachkriegszeit beschreibt – allerdings ist es dann genau das, was das Buch doch lesenswert macht: Von der Fiduciaire Générale zum Crédit Européen über die BCL – der Autor beschreibt genau, wie der Finanzplatz Luxemburg zu dem geworden ist, was er heute ist. 

