CÉDRIC JIMENEZ: L’incorruptible ennuyeux

Les Américains ont « Le Parrain » et les Français ont la French Connection – deux versants d’une même saga mafieuse et mondialisée. Pourtant, « La French » de Jimenez est loin d’égaler les films de Francis Ford Coppola.

A l’époque de la French Connection, la cité phocéenne n’était pas vraiment accueillante…

La saga de la French Connection commence bien avant l’invention de l’héroïne. Vers la fin du 19e siècle, alors que l’empire colonial français a toujours la mainmise sur l’Indochine, le gouverneur général en place – et futur président de la République – Paul Doumer instaure un monopole étatique sur l’opium. mehr lesen / lire plus

EXPOSITION COLLECTIVE: Myriades

Avec « All Them Beautiful Pictures », la galerie du Konschthaus beim Engel montre que le Luxembourg n’a pas à se cacher en matière de graphisme et d’illustration.

Ce n’est pas du Richter, mais c’est tout comme…

Voilà une exposition qui remplit totalement la mission assignée au Konschthaus beim Engel, celle d’aider de jeunes artistes luxembourgeois à acquérir un peu plus de visibilité grâce à la mise à disposition de cette belle galerie sise au centre de la vieille ville. Il manquerait juste un programme d’accompagnement adéquat, ou du moins la possibilité pour la presse d’obtenir des photos des expositions en haute résolution, et le Konschthaus serait parfait. mehr lesen / lire plus

MALAGASY ORKESTRA: Lebendige Tradition aus Madagaskar

Eine recht selten gewordene Gelegenheit, weitgehend unbekannte Klänge der Welt live zu hören, bietet das CAPe in Ettelbrück mit einem Konzert von Ny Malagasy Orkestra am 19. Dezember.

Der madagassische Saitenvirtuose Justin Vali gründete vor einigen Jahren zusammen mit dem madagassischen Blues- und Folkmusiker Tao Ravao das Ny Malagasy Orkestra. Es vereint zehn traditionelle Musiker aller Regionen Madagaskars, durchweg Meister ihres Faches. Die drittgrößte Insel der Welt hat in ihren verschiedenen Regionen unterschiedliche Musikstile hervorgebracht, die zwar alle eine gewisse Ähnlichkeit aufweisen, aber doch auch von einer großen Vielfalt geprägt sind. So ist die Musik im zentralen Hochland, um die Hauptstadt herum, oft von den großen Hira Gasy Orchestern beeinflusst, die eine Art von Musiktheater präsentieren. mehr lesen / lire plus

PERU: Mehr als Schrott

In Peru werden immer mehr alte Elektrogeräte recycelt. Dafür kooperiert das Umweltministerium mit Umweltorganisationen und Recyclingunternehmen.

Müllsammler in Peru:
Was die Armen schon lange lernen mussten, fällt nun auch den Unternehmern auf – auch Abfall kann noch ökonomisch verwertbar sein. Nicht schwer zu erraten, wer in Konsequenz erneut das Nachsehen haben wird.

„Peru ist ein Land, das reich an ungenutzten Abfällen ist. Recycling steckt in unserem Land noch in den Kinderschuhen“, erklärt Pedro Gamio. „Weil wir sträflich leichtsinnig mit giftigen Rückständen, mit Elektroschrott und anderen Abfällen umgehen, haben wir heute deutlich höhere Gesundheitsausgaben als nötig“, kritisiert der ehemalige stellvertretende peruanische Minister für Energie auf einer Wirtschaftstagung im Zentrum Limas kurz vor dem Auftakt zur UN-Klimakonferenz. mehr lesen / lire plus

MAYA: Rätselhafte Hieroglyphen

Die Maya gehörten zu den Hochkulturen in Mesoamerika, einem Siedlungsraum und Kulturareal in Mittelamerika. Ihre erstaunliche Schrift ist bis heute nur zum Teil entziffert.

Die Maya-Ruinen von Copán: Der Windgott der Maya ist mit einer Rassel abgebildet. Die erzeugt das Rauschen des Windes.

Gustav Bernoulli, ein Arzt aus Basel, reiste 1877 durchs Tiefland von Petén im heutigen Guatemala. Dort traf er auf imposante Ruinen: Tempel und Pyramiden, vom Regenwald überwuchert. Es waren die Überreste von Tikal, im 1. Jahrtausend ein blühendes Zentrum der Maya-Kultur mit vielleicht 100.000 Einwohnern.
Bernoulli entnahm den Ruinen prächtige Türstürze aus Holz und ließ diese in die Schweiz bringen. mehr lesen / lire plus

50 JAHRE KASEMATTENTHEATER: Oase der Avantgarde

Vor rund 50 Jahren gründete Tun Deutsch das Kasemattentheater. Sein Anspruch, ein neues literarisches und avantgardistisches Theater mit einem Bildungsauftrag zu schaffen, hat noch heute Gültigkeit.

Wer gehört heute zum Establishment? Die jungen Wilden von einst …

„Theater braucht Brüche und Neuanfänge“, leitet Marc Limpach seinen Aufsatz in dem Buch zum fünfzigjährigen Bestehen des Kasemattentheaters ein. Das kleine Off-Theater in Bonneweg hat viele solcher Brüche erfahren, bis es sich als feste Größe in der Kulturszene etabliert hat. Und doch kann man nicht wirklich von einer „etablierten Institution“ sprechen, denn noch immer gilt das Kasemattentheater als Geheimtipp, bietet alternatives und avantgardistisches Theater mit außergewöhnlichen Inszenierungen und ist so dem Geist seines Gründers Tun Deutsch treu geblieben. mehr lesen / lire plus

„Made in Bangladesh“

(avt) – Sie gilt als „Weltreisende in Sachen Tanz“: Seit etlichen Jahren bereist Helena Waldmann die Welt auf der Suche nach Inspiration für ihre Choreografien. Ihre neueste Produktion „Made in Bangladesh“ gastierte am 6. Dezember im Grand Thèâtre und könnte mit ihrer Thematik kaum in eine bessere Jahreszeit passen als in die Vorweihnachtswochen mit ihrer Konsum-Hektik. 12 TänzerInnen aus Bangladesch, drei Männer und neun Frauen tanzen sich in dem Stück vor allem mit „Kathak“, dem in Bangladesch vorherrschenden Tanz, der auf schneller rhythmischer Fußarbeit basiert, förmlich um Kopf und Kragen. Kohärent setzt Waldmann die Schnelligkeit und den Druck der in Bangladeschs Nähfabriken herrschenden Produktionsbedingungen in ihrer Choreografie um. mehr lesen / lire plus

Luxemburg im Wandel der Zeiten (Erinnerungen 1927-2014)

(lc) – Eines sei im Voraus bemerkt: Die große Auseinandersetzung mit den Thesen des Historikers Vincent Artuso, die Jean Hamilius verspricht, findet nicht statt. Seine Behauptung, Artuso beschmutze das Luxemburger Gedenken an den zweiten Weltkrieg, kann Hamilius nicht belegen. Genauso unkritisch, wie er mit der Gegenwart umgeht, behandelt er auch seine eigene Vergangenheit: So betont er öfters seinen Stolz darauf, Resistenzler in den Reihen des LVL gewesen zu sein, erwähnt aber nirgends die zutiefst antisemitischen und demokratiefeindlichen Ansichten dieser Organisation. Unkritisch geht es auch weiter, wenn Hamilius seine Karriere in der Nachkriegszeit beschreibt – allerdings ist es dann genau das, was das Buch doch lesenswert macht: Von der Fiduciaire Générale zum Crédit Européen über die BCL – der Autor beschreibt genau, wie der Finanzplatz Luxemburg zu dem geworden ist, was er heute ist. mehr lesen / lire plus

DROITS FONDAMENTAUX ET CONSTITUTION: Etendre et concrétiser

La réforme de la Constitution ne se réduit pas aux quatre questions du référendum. En matière de droits fondamentaux, il y aurait beaucoup à faire.

Ne pas être soumis à la torture, un droit fondamental. Est-ce le plus important ? C’est ce qu’on peut se demander. Et aussi, au vu des révélations récentes : comment rendre cette protection effective ?

La Constitution est le texte juridique le plus important au sein de l’Etat. Les prescriptions qu’elle contient pèsent plus lourd que toutes les autres lois adoptées par le parlement, et celles-ci doivent être conformes à celle-là. C’est du moins ce que dit la théorie. mehr lesen / lire plus

KOMPETITIVITÄT: Geschäftsmodell in der Debatte

Luxleaks im Nacken sinniert inzwischen ganz Luxemburg über seine Rolle in der Welt – oder zumindest über sein ramponiertes Image.

Die „image de marque“ Luxemburgs – so Finanzminister Pierre Gramengna bei der Kompetitivitäts-Debatte am vergangenen Mittwoch – sei umso besser, je weiter man sich von Luxemburg entfernte. Nur unsere Freunde aus der EU, allen voran unsere direkten Nachbarn, sparen nicht mit Häme und Spott über das, was da in den letzten Wochen passiert ist.

Doch nicht Luxleaks war das eigentliche Thema der Debatte in der Chamber, sondern die sogenannte „Kompetitivität“. Ein Wort, dessen Definition mindestens so kompliziert ist wie seine Aussprache. mehr lesen / lire plus

LUXLEAKS II: Dirty Business

La communication gouvernementale est désormais mieux rodée. Mais ça ne change rien à l’essentiel : le Luxembourg pratique bel et bien le dumping fiscal.

(©flickr_michael_fleshman)

Trente-cinq nouvelles firmes et une cinquantaine de nouveaux documents. La deuxième partie des Luxleaks n’est certes pas aussi massive que les premières révélations de novembre ; pourtant, elle prouve une chose essentielle : le dumping fiscal est encouragé par tous les membres des « Big Four » – les boîtes de consulting PWC, E&Y, KPMG et Deloitte -, et celles-ci ont bel et bien un ou plusieurs lanceurs d’alerte qui ont transmis ces documents au consortium ICIJ.

La façon dont l’ICIJ a présenté les nouveaux leaks en dit aussi long sur son positionnement politique. mehr lesen / lire plus

LETTRE OUVERTE AU PREMIER MINISTRE: Maltraitance institutionnelle

Suite au récent refoulement de mineurs le président de la Commission consultative des droits de l’Homme s’est adressé à Xavier Bettel.

(…) Depuis des décennies déjà, il apparaît que l’exécution de mesures judiciaires prises dans le cadre de la loi sur la protection de la jeunesse se fait, dans un grand nombre de cas, par les forces de l’ordre. D’après les informations dont nous disposons, cela concerne en moyenne 50 à 70 cas par année. (…)

Une fois que le juge des enfants a pris une mesure de placement, le plus souvent provisoire, la police est chargée de veiller à ce que l’enfant ou l’adolescent soit conduit dans un centre d’accueil. mehr lesen / lire plus

Cheval de sable contre TTIP et Ceta

(lm) – Victoire ! Le 9 décembre, pour le 60e anniversaire du président de la Commission européenne, l’initiative citoyenne anti-TTIP a pu envoyer une « carte de voeux » avec 1.101.539 signatures. De surcroît, elle a rempli le quota dans sept pays, y compris le Luxembourg, et la Commission devrait donc normalement délibérer sur ce sujet (woxx 1295). Sauf que l’ancienne Commission avait déclaré non recevable cette initiative. L’affaire se poursuit devant la justice européenne, mais sur le plan politique, la Commission a déjà perdu. En attendant, le parti Déi Lénk, très actif contre les traités de libre-échange, a tenté de marquer le coup mercredi dernier. mehr lesen / lire plus

Le vaccin, une vache sacrée ?

(ft) – Le 24 octobre dernier, la députée Josée Lorsché a interrogé les ministres de la Santé et de la Sécurité sociale sur le bien-fondé des recommandations actuelles concernant le vaccin contre les virus du papillome humain (VPH). Près de 100 % des cancers du col de l’utérus sont dus aux suites d’une infection par les VPH. Cependant, un certain nombre de cas de maladies graves et de décès ont été imputés dernièrement au vaccin. Les autorités japonaises ont décidé de ne plus le conseiller systématiquement, ce qui a créé le débat au sein de la communauté scientifique. La parlementaire verte suggérait donc de limiter la vaccination aux jeunes femmes à risques et de mieux informer sur ses effets indésirables. mehr lesen / lire plus

Plurio.net appelle au secours

(lc) – La politique culturelle néfaste instaurée par Maggy Nagel fera bientôt une première victime concrète : le réseau de diffusion plurio.net. Partie intégrante de l’Agence luxembourgeoise d’action culturelle (Alac), ce service permet aux organisateurs luxembourgeois et de la Grande Région de diffuser gratuitement leurs événements sur un site spécialisé, et cela de façon relativement simple. Or, dans le budget prévu pour 2015, l’Alac perd 42 pour cent, soit 150.000 euros. Pire encore, la politique de communication à l’égard de l’Alac : au début, selon les dires de Maggy Nagel et de son premier fonctionnaire Bob Krieps – qui, ironie du sort, est le président du conseil d’administration de l’Alac -, cette coupe était destinée à faire disparaître un autre service proposé par l’agence, la billetterie nationale. mehr lesen / lire plus

Gentrifizierung mit dem Hammer

(avt) – In Differdingen, wo Claude Meisch einst als Bürgermeister waltete, errichtet er sich nun mit dem Rückhalt des Schöffenrates als Bildungsminister selbst ein Denkmal. Nun ist es amtlich: Hinter dem Terrain, wo in diesen Wochen ein großer Bagger den Hadir-Turm Stück für Stück abträgt, auf dem „plateau funiculaire“ entsteht eine Europaschule, die schon ab 2016 ihre Pforten öffnen soll. Der Nachwuchs hat hier die Wahl zwischen zwei Schulzweigen, Französisch oder Englisch und wird so fit für die Zukunft gemacht. Luxemburgisch ist selbstredend als Integrationssprache Pflicht. Der Zeitgeist will, der Süden Deutschlands (Bayern) macht’s ja gerade vor, nunmal Integration. In seiner Antwort auf die parlamentarische Anfrage der CSV-Abgeordneten Martine Hansen macht Meisch keinen Hehl daraus, wozu diese Europaschule letztlich dient. mehr lesen / lire plus

Privat instrumentalisé par le Srel ?

(lc) – Les lectrices et les lecteurs du woxx ne l’auront peut-être pas vue, mais vendredi dernier le tabloïd luxembourgeois Privat a publié une correspondance électronique entre notre collègue du Paperjam Véronique Poujol et Jean-Claude Knebeler, actuel consul général du Luxembourg à New York. Il y est question de luttes internes au sein de la direction de Cargolux, où Knebeler figurait en tant que « member of the board » – notamment les affaires autour du rapport dit « Tsonga » et les accusations de corruption envers Knebeler et l’alors ministre de l’Economie Jeannot Krecké, qui auraient laissé Cargolux violer l’embargo vers l’Iran en organisant un trafic illégal de cigarettes (woxx 1231). mehr lesen / lire plus