Tunesien
: Unerträglicher Druck

Seit dem Sturz des autoritären Präsidenten Ben Ali ist die tunesische Wirtschaft massiven Problemen ausgesetzt: Staatsverschuldung, hohe Arbeitslosigkeit und schwaches Wirtschaftswachstum werden nicht gebessert durch internationale Kredite, die gleich wieder in die Schuldentilgung fließen. Die sozialen Konflikte verschärfen sich.

Kundgebung Mitte Oktober gegen das geplante Haushaltsgesetz vor dem Stadttheater in Tunis: Die tunesische Flagge ist mit dem Konterfei von Chokri Belaid verziert, das Plakat dahinter zeigt Mohammed Brahmi; die beiden „Front populaire“-Militanten und Kritiker der Islamisten wurden 2013 von Jihadisten erschossen. (Foto: Bernd Beier)

Kundgebung Mitte Oktober gegen das geplante Haushaltsgesetz vor dem Stadttheater in Tunis: Die tunesische Flagge ist mit dem Konterfei von Chokri Belaid verziert, das Plakat dahinter zeigt Mohammed Brahmi; die beiden „Front populaire“-Militanten und Kritiker der Islamisten wurden 2013 von Jihadisten erschossen. (Foto: Bernd Beier)

Investoren dringend gesucht! Um der schwächelnden Wirtschaft des Landes auf die Sprünge zu helfen, will die tunesische Regierung am 29. mehr lesen / lire plus

Pan-Gesetz: Linkes Misstrauen

Flexiblere Arbeitszeiten – dafür mehr Urlaub. Déi Lénk zeigen sich von der Reform der Pan-Regelungen trotzdem enttäuscht.

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(Bildquelle: Bundesarchiv)

Am 14. November ist es soweit, dann soll im Rahmen des „Luxembourg Sustainability Forum“ und unter Federführung von Jeremy Rifkin die Strategie zur 3. Industriellen Revolution in Luxemburg vorgestellt werden. Industrielle Revolution heißt für die einen Abbau von Arbeitsplätzen, für die anderen sprunghafte Steigerung der Produktivität und damit genug Spielraum für eine alle betreffende Verkürzung der Arbeitszeit – bis hin zum gänzlichen Ende der Arbeit, das Rifkin herbeisehnt.

Ein Blick ins Geschichtsbuch wirkt aber ernüchternd: Die letzte per Gesetz geregelte Reduzierung der Arbeitszeit datiert vom Herbst 1970. mehr lesen / lire plus

Umgehung führt zu Zerfleischung

1396_noway_logo2Gegen das „Contournement de Bascharage“ wird Sanem Rekurs beim Verwaltungsgericht einlegen, das hat der Gemeinderat am 27. Oktober entschieden. Aus gutem Grund: Die geplante Umgehungsstraße mag der Ortschaft Bascharage eine Entlastung bringen, die Nachbargemeinde hat jedoch nur Nachteile von ihr. Hinzu kommt, dass die Regierung sich für die Trassenvariante Nr. 2 entschieden hat – die unter dem Gesichtspunkt des Naturschutzes zerstörerischste. Daran ändern auch die konsequent geplanten Kompensationsmaßnahmen nichts. Dass der Sanemer Schöffenrat trotzdem zögerte, seinen Kampf gegen die Straße fortzusetzen, hat politische Gründe. Die Minett-Gemeinde wird nämlich von einer rot-grünen Koalition geführt, und beide Parteien sind Teil der nationalen Regierung, die sich für die Umgehung entschieden hat. mehr lesen / lire plus

Nachhaltige Wochen

Während das Chamber-Plenum erst wieder am 15. November zusammentritt, um seiner gesetzgeberischen Arbeit nachzukommen, kündigen sich einige heftige „außerparlamentarische“ Wochen an. Für Montag hat das Ministerium für Nachhaltigkeit und Infrastrukturen (MDDI) zu einer ersten Sitzung des „Zukunftsdësch“ ins große Auditorium in Esch-Belval geladen. Unter dem Motto „Landesplanung fir eng nohalteg Zukunft“ werden im Beisein des Nachhaltigkeitsministers von 16h bis 19h30 ExpertInnen mit den „forces vives de la nation“ debattieren. Weil die Zahl der Sitze begrenzt ist, wird die Veranstaltung per Livestream (www.mddi.lu) in Internet übertragen. Die zweite und letzte Runde des Zukunftstisches findet dann auch schon am darauffolgenden Donnerstag statt (Beginn 19h): Mehrere Minister der blau-rot-grünen Regierung und Abgeordnete der Oppositionsparteien werden um die Perspektiven der luxemburgischen Landesplanung streiten. mehr lesen / lire plus

Apess : le feuilleton continue

Le feuilleton autour de l’élection d’un nouveau bureau exécutif pour le syndicat de profs Apess (woxx 1381, woxx 1393) continue. Alors qu’un vote électronique avait enfin eu lieu entre le 25 et le 29 octobre, après des semaines de bataille juridique et médiatique entre le bureau exécutif actuel et un groupe de frondeurs proche de la Délégation nationale des enseignants, ces derniers ont obtenu un jugement en référé interdisant le comptage des voix recueillies par ce biais. La raison : les membres du syndicat n’auraient pas été convoqués par voie de lettre recommandée. L’idée d’une élection électronique avait été le résultat d’une procédure de médiation entre six membres frondeurs et le bureau exécutif présidé par Daniel Reding. mehr lesen / lire plus

Olai : des changements en vue

1396olai400L’interview du woxx avec le directeur de l’Olai Yves Piron a été lue – c’est le moins que l’on puisse dire. Non seulement divers médias en ont repris des extraits, mais le CSV s’est aussi basé dessus pour demander des explications à la ministre de la Famille Corinne Cahen. La députée Martine Mergen voulait savoir si le ratio d’encadrement était en effet d’un agent de l’Olai pour 160 demandeurs d’asile, alors que, dans l’idéal, il serait d’un pour 30, et si Cahen comptait renforcer les « capacités des ressources humaines de l’Olai afin d’optimiser la prise en charge ». Oui, répond la ministre, les informations telles que rapportées dans l’interview du woxx sont vraies. mehr lesen / lire plus

Turquie : Asselborn a réagi

Le début de semaine a été marqué par une énième détérioration de la liberté de la presse en Turquie. En arrêtant au moins une douzaine d’employés du journal « Cumhuriyet », le régime d’Erdoğan ne s’en prend pas seulement au plus vieux quotidien du pays. « Cumhuriyet » était aussi une voix pour la sécularité, prorépublicaine, mais surtout une des dernières publications à ne pas encore être tombée dans l’escarcelle des conglomérats proches d’Erdoğan et de sa famille – le propriétaire étant une fondation. L’accuser de proximité avec la mouvance Gülen ou d’être prokurde serait absurde, selon des journalistes turcs qui se sont exprimés après les faits. mehr lesen / lire plus

Luxleaks : « Marius Kohl, c’était la 
poule aux œufs d’or »

Le deuxième lanceur d’alerte dans l’affaire Luxleaks, Raphaël Halet, a été plus discret qu’Antoine Deltour pour se livrer à la presse. Et pour cause : un accord transitionnel pesait au-dessus de sa tête comme une épée de Damoclès. Le woxx l’a rencontré.

Après avoir été réduit au silence par l’accord transitionnel imposé par son ancien employeur, Raphaël Halet a choisi de parler et de raconter sa version. (Photo : woxx)

Après avoir été réduit au silence par l’accord transitionnel imposé par son ancien employeur, Raphaël Halet a choisi de parler et de raconter sa version. (Photo : woxx)

woxx : Ces derniers mois, votre présence médiatique, que ce soit sur les réseaux sociaux, les médias, ou au Parlement européen, s’est significativement accrue. Est-ce une façon de préparer le terrain pour le procès en appel qui débutera en décembre ? 
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Sprachendebatte: Ausgeklammert

Die Sprachendebatte nimmt kein Ende und dient weiter als Vehikel für identitäre Bestrebungen. Die Perspektive der Nicht-LuxemburgerInnen wird wie immer ausgeblendet.

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(Bild: „Nee2015/Wee2050“)

Fast 15.000 Personen haben die Petition „Luxemburgisch als Amtssprache“ unterschrieben. Ein Rekordwert unter den Online-Unterschriftensammlungen auf der Chamber-Homepage. Eine Gegen-Petition unter dem Motto „Nein zur luxemburgischen Landessprache als erste Amtssprache“, die noch bis zum 6. Dezember unterschrieben werden kann, bringt es bisher auf knapp über 2.000 Unterschriften. Gut möglich, dass das Verhältnis am Ende ein ähnliches ist wie beim Referendum von 2015.

Die Sprachendebatte, die seit Wochen vor sich hin brodelt, steht auch sonst in der Kontinuität des Referendums, bestätigt die Bruchstellen und Konfliktlinien, die spätestens im Juni letzten Jahres klar sichtbar wurden: die zwischen einem sich selbst als Mehrheit begreifenden „einfachen Volk“, das sich die Verteidigung „seiner“ Identität auf die Fahnen geschrieben hat, und einer oft als „abgehoben“ dargestellten „frankophilen“ Elite. mehr lesen / lire plus

Climat et commerce : Sois libre et change !

Pour ou contre le libre-échange ? La société civile est plutôt contre… mais pas toujours. Le commerce et la mondialisation en général recèlent des dangers, mais aussi des chances pour l’humanité.

2015, année (provisoirement) la plus chaude depuis 1880. (Photo : Nasa / PD)

2015, année (provisoirement) la plus chaude depuis 1880. (Photo : Nasa / PD)

« L’heure est venue de supprimer les obstacles au commerce… » Non, cette phrase n’est pas issue d’un pamphlet pro-CETA ou pro-TTIP écrit par des lobbyistes au service des multinationales. Elle se trouve en haut d’une lettre adressée à la commissaire européenne pour le commerce et est signée par cinq ONG, dont Greenpeace – par ailleurs en première ligne du combat contre les traités transatlantiques. mehr lesen / lire plus

Folgen des Klimawandels
: Kleine Sintfluten


Wenn die Erderwärmung das Klima trockener macht, wieso werden ihr dann auch die Rekordregenfälle angelastet? Wissenschaftliche Erklärungen im Vorfeld der Klimakonferenz, die Schlimmeres verhindern soll.

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Jascha Lehmann, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. (Foto: privat)

„Alarmstufe Orange“ wurde mehrfach im Spätfrühling und im Frühsommer dieses Jahres ausgerufen – der Wetterdienst Meteolux warnte damit vor heftigen Regenfällen im ganzen Land. Dennoch trafen die Überschwemmungen am 22. Juli die Einwohner der Gegend um die Weiße Ernz unvorbereitet und verursachten dramatische Schäden. Auch bei den Nachbarn herrschte um diese Zeit ungemütliches Wetter. Süddeutschland erlebte eine ganze Serie schwerer Gewitter. Diese sorgten für zahlreiche Sturzfluten innerhalb weniger Stunden. mehr lesen / lire plus

Forum Nr. 367: Nordlicht-Panorama

1396kus-internet-forum-367„Bauern, Natur, Kälte, soziales und kulturelles Vakuum.“ Diese Klischee-Vorstellungen über das Oesling hinter sich lassen, das will die Zeitschrift Forum im Dossier der November-Ausgabe. Aber nach 30 ansprechend illustrierten Seiten zur „Regionalentwicklung im Norden“ weiß man nicht viel mehr über die Essenz des Oesling, als das, was der Clerfer Bürgermeister im Interview sagt: „So unterschiedlich sind wir gar nicht.“ Die im Dossier aufscheinende These, der Norden Luxemburgs sei vernachlässigt worden und habe sich aus eigener Kraft trotzdem weiterentwickelt, kann man hilfreich finden – oder als den Versuch einer neuen Mythenbildung sehen. Vielleicht ist das Oesling ja längst Geschichte, mittels Automobilität und Nordstraße gentrifiziert und in ein Stück ganz normales Luxemburg verwandelt. mehr lesen / lire plus

Zum Untergang bestimmt: EU und Kanada unterzeichnen Ceta

Die EU und Kanada haben am 30. Oktober ein umstrittenes Handels- und Investitionsabkommen unterzeichnet, das bald der Mülltonne der Geschichte zugeführt werden könnte, warnt Greenpeace.

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Aktion von Greenpeace beim EU-Ministerratstreffen am 18. Oktober auf Kirchberg. (Foto: Greenpeace)

Es bedarf viel mehr als eines symbolischen Händeschüttelns und eines gemeinsamen Fotos, um die Europäer für Ceta einzunehmen. Die Katze ist aus dem Sack – der kanadische Ministerpräsident Trudeau und die europäischen Regierungen wissen, dass das am 30. Oktober verabschiedete Abkommen Ceta durch die Zusatzerklärungen Sollbruchstellen enthält. Diese Vereinbarung wird die demokratische und rechtliche Kontrolle des Ratifizierungsprozesses in den kommenden Monaten wahrscheinlich nicht überleben. mehr lesen / lire plus

Selten, aber behandelbar: das Marfan-Syndrom

1396marfanDas Marfan-Syndrom – wer noch nie davon gehört hat, ist damit höchstwahrscheinlich nicht alleine. Die angeborene Bindegewebserkrankung zählt zu den ausgesprochen seltenen Krankheiten. In Luxemburg beispielsweise sollen gerade einmal 165 Personen von ihr betroffen sein. Es handelt sich bei „Marfan“ um eine Mutation im Erbgut, die sich negativ auf das in Augen und Knochen, aber auch in der Herzklappe oder der Hauptschlagader vorhandene Bindegewebsprotein Fibrillin auswirkt. Am Marfan-Syndrom Erkrankte sind oft ungewöhnlich groß und mager. Ihr Leben ist aber nicht per se in Gefahr, vorausgesetzt, die Erkrankung wird rechtzeitig erkannt. Bedrohlich wird sie aber zum Beispiel in Fällen, in denen die Hauptschlagader betroffen ist. mehr lesen / lire plus

Migrations : quels enjeux ?

1396claeLe 21e siècle sera le siècle des migrations. Plus de personnes que jamais quittent leur pays d’origine à la recherche d’une vie meilleure, pour fuir la guerre ou la pauvreté. Alors que le changement climatique pourrait bientôt créer encore davantage de migrants, les guerres au Moyen-Orient, responsables de millions de réfugiés et de déplacés internes, ne semblent pas près de cesser. Au cœur du débat politique depuis quelques années, les migrations de masse mettent le monde, l’Europe, mais aussi le Luxembourg devant d’immenses défis. Quelles sont les conséquences économiques, démographiques et sociétales de ces migrations ? Et quelles opportunités peuvent-elles représenter, notamment pour un pays comme le Luxembourg ? mehr lesen / lire plus

Wachstum: die Zivilgesellschaft redet mit

1396logo_mecoDie nächste Woche steht ganz im Zeichen des Wachstums. Neben den offiziellen „Zukunftstischen“ unter dem Motto „Landesplanung für eine nachhaltige Zukunft“ wird es auch eine Podiumsdiskussion geben, zu der der Méco einlädt. „Wachstum? Qualitatives Wachstum? ‘Décroissance’?“, so der Titel der Veranstaltung, an der neben dem „Mouvement Écologique“ auch eine ganze Reihe anderer zivilgesellschaftlicher Organisationen beteiligt sind. Der Wirtschaftsforscher und ehemalige Grünen-Politiker Reinhard Loske sowie der Soziologe und Sozialpsychologe Harald Welzer werden in ihren Beiträgen unter anderem auf die Vision vom „1,2-Millionen-Einwohnerstaat“ eingehen und den Begriff des „qualitativen Wachstums“ zerpflücken. Auch die Thesen des vom Wirtschaftsministerium mit der „dritten industriellen Revolution“ betrauten Jeremy Rifkin sind Thema, genau wie die Auswirkungen von Freihandelsverträgen wie Ceta und TTIP auf die Wachstumsdebatte. mehr lesen / lire plus

Womex: Im Rausch globaler Klänge

Vom 19. bis 23. Oktober fand die 22. Weltmusikmesse Womex (World Music Expo) im galizischen Santiago de Compostella mit mehr als 2.400 TeilnehmerInnen aus 95 Ländern statt. Die woxx hat mal reingehört.

Womex-Eröffnung mit Direktor Alexander Walter (Foto: ©Jacob Crawfurd)

Womex-Eröffnung mit Direktor Alexander Walter (Foto: ©Jacob Crawfurd)

Veranstaltet von Piranha Arts Berlin ist die Womex die weltweit größte, jährlich stattfindende Kontaktbörse für KonzertveranstalterInnen, Künstleragenturen, Plattenlabels, RadiomoderatorInnen, JournalistInnen und unabhängigen MusikerInnen aus dem Bereich der Weltmusik. Neben der eigentlichen Messe mit einer imposanten Anzahl von Ständen einschlägiger Firmen und Organisationen, der Tradefair, bot sie den FachbesucherInnen Filmveranstaltungen, Fachkonferenzen und 56 Konzerte, die zum größten Teil auch dem breiten Publikum zugänglich waren. mehr lesen / lire plus

Stonerrock/Psychedelischer Rock: 
Transamerikanische Hippies

„Black Mountain“ – hinter dem eher nichtssagenden Namen verbirgt sich eine der besten Bands des vergangenen Jahrzehnts in psychedelischer Rockmusik. Nächste Woche wartet die Formation aus Kanada und den USA ihren Fans in der Kulturfabrik auf.

Schwarze Berge versetzen sie: Black Mountain. (Foto: © magdalenawosinska)

Schwarze Berge versetzen sie: Black Mountain. (Foto: © magdalenawosinska)

Alles fing natürlich mit Punk an. Frontmann und treibende Kraft hinter „Black Mountain“ Stephen McBean versuchte sich schon Anfang der 1980er Jahre in der lokalen Punk-Rock-Szene in Sydney – womit nicht die australische Großstadt, sondern ein kleiner Ort in der Provinz British Columbia, unweit von Vancouver, gemeint ist.

Auch wenn McBeans hiernach öfters die Bands wechselte, stellte sich ein dauerhafter Erfolg doch erst ein, als sich seine Wege mit denen von Drummer Joshua Wells kreuzten. mehr lesen / lire plus

Céramique
 : Art mineur, artiste majeur


Pas de chefs-d’œuvre célèbres dans l’exposition « Picasso et les animaux » au Cercle Cité, mais des pièces fascinantes qui mettent en lumière une production moins connue du prolifique artiste espagnol.

Tomette en terre cuite avec figure de hibou (1955). (Photo : Cercle Cité, catalogue de l'exposition)

Tomette en terre cuite avec figure de hibou (1955). (Photo : Cercle Cité, catalogue de l’exposition)

Lorsque Pablo Picasso rencontre, en 1946, Suzanne Ramié de la poterie Madoura, il n’est pas un nouveau venu dans le domaine de la céramique. Mais cette visite des ateliers situés à Vallauris, dans le sud de la France, va marquer le début d’une période où il se consacrera quasi exclusivement à cet art. Fin 1948, il aura déjà signé 2.000 pièces. mehr lesen / lire plus

Greg Tiernan et Conrad Vernon
 : Théodicée supermarchéenne


Peut-on faire un film philosophique en faisant jurer et baiser des aliments de supermarché animés ? Absolument : « Sausage Party » est aussi jouissif que méchant et intelligent.

Quand les saucisses dansent, les dieux sont loin.

Quand les saucisses dansent, les dieux sont loin.

Quand le jour se lève sur le supermarché « Shopwells », quelque part en Amérique profonde, les aliments entament leur chant à la gloire des dieux. Car ces derniers, les clients, sont les seuls à pouvoir les emporter vers le glorieux au-delà situé derrière les portes coulissantes en verre. C’est aussi ce que croient les saucisses hot-dog Frank et Barry, ainsi que la copine de Frank, Brenda, un petit pain au lait qui se consume d’amour pour son partenaire et n’attend que de s’accoupler avec lui, une fois que les dieux les auront choisis. mehr lesen / lire plus