BESCHÄFTIGUNGSINITIATIVE: „Für immer hier arbeiten“

Objectif Plein Emploi ist die größte Beschäftigungsinitiative Luxemburgs, aber sie versteht sich nicht als solche. Sie will nicht schwer Vermittelbare in den herkömmlichen Arbeitsmarkt integrieren, sondern ihnen einen festen Arbeitsplatz bieten.

Eine drei Meter lange Rutsche liegt auf dem Schotter eines Spielplatzes in Sanem. Die orange Farbe lässt sich nur noch an den Rändern erahnen, auf der Abfahrtsfläche ist sie längst abgeblättert. Einen Katzensprung entfernt graben drei Männer eine Vertiefung in die Erde. „Die Rutsche war locker. Die Jungs befestigen sie jetzt wieder neu“, sagt Charles. Der Leiter der Equipe d’Environnement überwacht die Arbeit. Seit drei Jahren arbeitet der Luxemburger schon für das Centre d’Iniative et de Gestion Local (CIGL) in Sanem. mehr lesen / lire plus

KASTEN: Objectiv Plein Emploi

8.242 Menschen waren im Juli in Luxemburg arbeitslos gemeldet, das sind vier Prozent der Bevölkerung. Die größte Beschäftigungsinitiative im Land ist das Netzwerk des Objectiv Plein Emploi (OPE). Es ist aus einem Qualifizierungsprojekt für Jugendliche entstanden. Weiterbildung ist bis heute ein Schwerpunkt des Netzwerkes. 550 Menschen arbeiten zur Zeit dort. Aber nur ein Viertel der Mitarbeiter im Netzwerk des OPE hat einen unbefristeten Arbeitsvertrag. Im ersten Halbjahr 2004 haben 41 Angestellte offiziell einen neuen Job gefunden. Das sind gerade einmal 20 Prozent von denjenigen, die die Beschäftigungsinitiative verlassen haben. Weitere 20 Prozent haben gekündigt, ohne Begründung.

Das Netzwerk des OPE ist für 48 Luxemburger Gemeinden zuständig, die meisten liegen im LSAP regierten Süden. mehr lesen / lire plus

FOTOGRAFIE: Schwarzweiß ist Farbe

Auf den zweiten Blick politisch: Yvon Lambert schaut hinter Fassaden und fotografiert Tabus.

„Ein Pessimist, ist ein Optimist, der sich Fragen stellt.“
(Foto: Christian Mosar)

Grenze – das ist etwas sehr Komisches. Man zieht eine Linie durch eine Gegend und sagt hier liegt Luxemburg, da Belgien. Meine ganze Kindheit war Grenze. Damals bin ich mit dem Fahrrad immer zu meiner Oma nach Belgien gefahren.

Yvon Lambert ist ein Einzelgänger, ein Grenzgänger, ein Wanderer: Er ist Fotograf. Albanien, Belgien, Bosnien, Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Irland, Italien, Japan, Laos, Mali, Marokko, Mazedonien, Rumänien, Russland, Spanien, Türkei, Ungarn, Vietnam… Der 49-Jährige, ein großer Mann – etwas schlaksig, mit rauer Stimme, erinnert sich sehr gut an jedes Land, das er bereist hat. mehr lesen / lire plus

YVAN ATTAL: Ils se marièrent et eurent beaucoup d’enfants

C’est comme dans les contes de fées, mais Yvan Attal signe ici avant tout une histoire à dormir debout.

Alain Chabat et Yvan Attal n’ont pas l’air d’y voir très clair. Et ils ne sont pas les seuls.

Ce film:

1. vous fera passer l’envie de vous marier et d’avoir beaucoup d’enfants.

2. vous fera regretter de ne pas être allé manger une frite à la Schueberfouer, plutôt que de vous envoyer ce navet.

3. éveillera en vous, en revanche, un irrépressible désir de vous acheter une grosse voiture bien virile.

Et pourquoi pas aussi un téléphone mobile de la
dernière génération? mehr lesen / lire plus

DAVID TWOHY: Chronicles of Riddick

Der einsame Held im Kampf gegen den Rest des Universums heißt Riddick und ist von der Rasse der Furianer. Zu sehen gibt es wundervolle Kulissen und Kostüme sowie gelungene Spezialeffekte. Und: Fights, Fights, Fights – mit allen Waffen des 26. Jahrhunderts und allen Registern des THX-Sound-Systems. Dennoch, 119 Minuten sind sehr lang. Darüber tröstet auch die Schlusspointe nicht hinweg.

Im Utopolis (Luxemburg) und im Orion (Troisvierges) mehr lesen / lire plus

FRANCE-IRAK: Otages

Objectif manqué: au lieu de souder le monde musulman dans son rejet de l’Occident, l’action terroriste irakienne visant l’annulation de la loi française sur le voile suscite sa désolidarisation.

„Cet événement fait de nous des otages: nous avons presque honte de sortir dans la rue.“ C’est ainsi que le représentant d’une organisation islamique a caractérisé la situation de la population française musulmane après la prise d’otage des deux journalistes Christian Chesnot et Georges Malbrunot. En effet l’acte terroriste a décuplé la pression que ressent déjà la communauté musulmane de France.

Le moment du rapt fut bien choisi: quelques jours seulement avant l’entrée en vigueur, avec la rentrée scolaire en France, de la loi sur le voile. mehr lesen / lire plus