Das Nachleben des Nationalsozialismus: Die Lebenden und die Toten

Im Frühjahr 1945 fand in dem Ort Demmin in Mecklenburg-Vorpommern der vermutlich größte kollektive Selbstmord im Zuge der deutschen Kriegsniederlage statt. Fast 1.000 Menschen nahmen sich damals das Leben. Diese historische Gegebenheit verwebt Verena Keßler in ihrem Debüt-Roman „Die Gespenster von Demmin” mit einer Coming-of-Age-Geschichte.

Verena Keßler: Die Gespenster von Demmin. Verlag Hanser Berlin, 238 Seiten.

Larissa, genannt Larry, hängt kopfüber im Apfelbaum. Sie möchte Kriegsreporterin werden und probt schon mal den Ernstfall. Die Nachbarin, Frau Dohlberg, schaut ihr dabei zu. Die alte Frau, die kurz vor dem Umzug ins Altersheim steht, hat den Zweiten Weltkrieg selbst miterlebt und der Anblick der turnenden Halbwüchsigen lässt vor ihrem inneren Auge ganz andere Bilder auftauchen. mehr lesen / lire plus

Britischer Literaturpreis: Roman ohne Trost

Das Aufwachsen in einer traditionellen religiösen Gemeinschaft in der niederländischen Provinz und ein tragisches Unglück stehen im Zentrum von Marieke Lucas Rijnevelds Roman „The Discomfort of Evening”. Das Erstlingswerk ist mit dem diesjährigen International Booker Prize ausgezeichnet worden.

Marieke Lucas Rijneveld (hier auf einem Foto aus dem Jahre 2016) machte zuerst mit Gedichten auf sich aufmerksam, bevor mit „The Discomfort of Evening” der erste Roman folgte. (Foto: Wikimedia/CC-BY-SA-4.0)

Als Jas zehn Jahre alt ist, stirbt ihr großer Bruder Matthies kurz vor Weihnachten bei einem tragischen Unfall. Die Familie, die einer strenggläubigen calvinistischen Gemeinde angehört, zerbricht an diesem Verlust, besonders da es niemandem gelingt, das Geschehene in Worte zu fassen. mehr lesen / lire plus

Chrëschtdagsgeschicht: Hallwer Chrëschtdag

Nodeems d’Maiki seng Plaz bei der Zeitung verluer hat, koum d’Iddi op, dass hatt sech kéint ëm d’Tatta Nan këmmeren. D’Tatta Nan ass bal esou al wéi d’Zeitung, d’lescht Joer huet si hir 90 gefeiert. Just dass d’Tatta Nan fir hiren Alter deementspriechend besser a Form ass.

D’Maiki hat gemengt, dass hatt bis an all Éiwegkeet géif bei der Zeitung schaffen. Ëmmerhi war et eng kathoulesch Zeitung an als kathoulesch Zeitung misst een am Fong e privilégiéierten Zougank hunn zum éiwege Liewen. Leider ass dem Maiki ze spéit opgefall, dass d’éiwegt Liewen normalerweis eréischt nom Dout ufänkt. Hatt war ni esou kathoulesch wéi d’Zeitung. mehr lesen / lire plus

Auf Apple TV: Boys’ State

Jeden Sommer treffen sich in Texas 1.000 junge Männer, um sich in Staatsführung zu üben. Amanda McBaine und Jesse Moss haben über diese „Boys’ State” genannte Tradition einen gleichnamigen Dokumentarfilm gedreht.

Er träumt von einer Karriere bei der CIA oder dem FBI: Ben Feinstein ist einer der Protagonisten, der am stärksten polarisiert. (Foto: YouTube)

Sie heißen René, Robert, Steven, Ben und Eddie, sind 17 Jahre alt und die vermeintliche Zukunft der amerikanischen Politik. Im Sommer 2018 nahmen sie an dem „Boys’ State” genannten Programm teil, das schon namhafte Politiker wie Bill Clinton oder Dick Cheney durchliefen. Es gibt übrigens auch ein entsprechendes Programm für Mädchen, aber die Regisseur*innen Amanda McBaine und Jesse Moss interessieren sich in ihrem Dokumentarfilm „Boys’ State” lediglich für das männliche Pendant. mehr lesen / lire plus

Auf Apple TV: Letter to You

Bruce Springsteen hat die E-Street-Band zusammengeführt, um sein mittlerweile 20. Studioalbum „Letter to You” aufzunehmen. Ein Dokumentarfilm auf Apple TV ermöglicht einen Blick ins Studio und ins Leben der Rocklegende.

An vier verschneiten Tagen nahm Bruce Springsteen ein neues Album mit der E-Street-Band auf. (Foto: pitchfork.com)

Schon der Titel von Bruce Springsteens neuem Album ist alte Schule: „Letter to You”. Dieses Album und das dazugehörige Making-of sind ein Brief an seine Fans, so erklärt es Springsteen in den ersten Szenen des Films. Keine Mail, kein Tweet, kein Snap, nein, ein Brief, in blassen Schwarz-Weiß-Bildern. Ende letzten Jahres versammelte der Boss seine E-Street-Band in seinem Zuhause in New Jersey und nahm an vier verschneiten Tagen ein neues Album auf. mehr lesen / lire plus

Folk : Les couteaux suisses

« Yokel » est un terme péjoratif pour désigner un-e habitant-e des territoires ruraux de l’Amérique du Nord. Mais c’est aussi le nom que s’est choisi un groupe messin qui trace sa route depuis presque dix ans déjà et qui vient de sortir son deuxième album, « Y ».

Le duo s’est d’abord transformé en trio, puis en groupe de huit personnes, et s’épanouit surtout sur scène. 
Assises : Éléonore Zielinski, Lucile Hentz, Aziliz Massot, Debout : Damien Golini, Thibaut Sibella, Brice Jacquin, Geoffrey Duthilleul, Denis Zielinski. (Photo : Mika DiPersio)

Pour comprendre le groupe The Yokel, il faut tout d’abord faire un petit retour en arrière et revenir à l’année 2013. mehr lesen / lire plus

Über Susan Sontag: Die ungemütliche Ikone

Als 25-Jährige trifft Sigrid Nunez auf die amerikanische Essayistin und Autorin Susan Sontag. Mit „Sempre Susan“ hat sie ein Erinnerungsbuch über diese Zeit geschrieben.

Präzise Beobachterin mit analytischem Blick für gesellschaftliche Zusammenhänge: die Schriftstellerin und Sontag-Chronistin Sigrid Nunez. (Foto: Ralph Small/Library of Congress/CC0 1.0)

Es war das Jahr 1976. Susan Sontag hatte gerade eine schwere Krebserkrankung überstanden und brauchte jemanden, der ihr bei ihrer Korrespondenz behilflich sein konnte. Mit 43 Jahren war die Schriftstellerin damals bereits ein fester Bestandteil des intellektuellen Lebens in den Vereinigten Staaten und entsprechend gefragt. Sie hatte mehrere Romane und Essays veröffentlicht und sich auch als Filmemacherin etabliert. mehr lesen / lire plus

Auf Apple TV: Trying

Eine simple Geschichte, die gut umgesetzt wurde, macht „Trying“ von Andy Wolton zum Geheimtipp.

Esther Smith und Rafe Spall überzeugen in „Trying“ als adoptionswilliges Paar Nikki und Jason. (Foto: macworld.com)

Wer kann, sollte zurzeit ohne Frage lokale Theater, Kinos und Kulturstätten besuchen, um sie während der sanitären Krise zu unterstützen, anstatt Netzgiganten wie Netflix und Co. zu bereichern. Für alle, denen das jedoch nicht möglich ist, hier eine Empfehlung: Die Serie „Trying“ von Andy Wolton, die das Publikum mit einem unscheinbaren Paar begeistert.

Die Koproduktion von Apple und BBC wurde mitten im Lockdown (am 1. Mai) mit wenig Werbeaufwand veröffentlicht. Nikki und Jason, ein Paar Mitte 30, wünschen sich ein Baby. mehr lesen / lire plus

Auf Apple TV+: On the Rocks

Sofia Coppolas „On the Rocks“ fällt lauwarm aus: Ihr siebter Film überzeugt weder als Komödie noch als Drama.

„On the Rocks“ schöpft das vermeintliche Konfliktpotenzial der Vater-Tochter-Beziehung zwischen Laura (Rashida Jones) und Felix (Bill Murray) nicht aus. (Foto: collider.com)

Die Handlung scheint aus der Zeit gefallen, aber das ist nicht Sofia Coppolas Schuld. „On the Rocks“ ist vor Corona entstanden, als es noch nicht befremdlich wirkte, sich im Kino einen Film über die Beziehungsprobleme wohlhabender New Yorker mit Traumjobs (Schriftstellerin und erfolgreicher Start-up-Unternehmer) und unfassbar niedlichen Kindern anzusehen. Es ist der erste Langspielfilm, der von Apple für seinen Streamingdienst Apple TV+ in Auftrag gegeben wurde, wo er seit dem 23. mehr lesen / lire plus

Expo
: Eng super Plaz

Fréier war et emol eng Épicerie. Dono e Restaurant an op eemol guer näischt méi. Villäicht gëtt et geschwënn e Blummebuttek. Fir de Moment ass et erëm eng Épicerie, also esou ongeféier. Op alle Fall „eng super Plaz“, seet de Rafael Springer, den Initiator vum Projet.

E bësse vun allem, wéi beim Kachen, dat wier ideal – seet de Lëtzebuerger Kënschtler Rafael Springer. (Fotos: Menny Olinger)

Op dem Belairer Trottoir hunn sech eng Handvoll Leit versammelt. Si sëtzen net op Still, mee op wäissen, ëmgedréinte Plastikseemeren, déi bedréckt sinn mat donkelroude Motiver. E Wierk vum Rafael Springer. Hei däerf een sech op d’Konscht setzen, se gebrauche fir e Krees ze maachen, sech Plaz ze huelen a gär och eng Fläsch Béier aus dem Frigo. mehr lesen / lire plus

Alternative Rock
: Sturm & Klang

Im Jahr 2015 waren Fufanu schon als Vorband in Luxemburg zu Gast, nun kehren sie am 29. Juli 2018 mit einer Soloshow im Rahmen der „Congés annulés“ zurück.

Drei Isländer im Stadion – aber hier geht es ausnahmsweise nicht um Fußball: Fufanu im Rahmen der Promotion ihres zweiten Albums „Sports“. (Foto: Magnus Andersen)

Nach dem Konzert stand Hrafnkell Flóki Kaktus Einarsson, Frontmann der isländischen Band Fufanu etwas verwirrt am Merch-Tisch und sinnierte darüber, ob ihr Set vielleicht unter Umständen zu laut war. Gerade hatten sie im eher spärlich gefüllten Atelier für Hauptact John Grant eröffnet und schienen von der zurückhaltenden Reaktion des Publikums, das wohl hauptsächlich wegen John Grant erschienen war, ein wenig verwirrt. mehr lesen / lire plus

Folk
 : Acoustic Engineering

Comment trouver sa place de singer-songwriter aujourd’hui ? Le woxx a posé la question à Bartleby Delicate, alias Georges Goerens, qui vient de présenter son premier EP « Whatever We Find Suitable to Compare ».

Cherche la beauté dans la simplicité: Georges Goerens aka Bartleby Delicate. (Photo : Joaquim Valente)

Le café choisi pour faire l’interview et qui permet d’habitude de discuter calmement a aujourd’hui plutôt des airs de fête foraine. Entre une distribution gratuite de gaufres, un magicien qui malaxe des ballons pour en faire des caniches et un DJ qui anime une soirée imaginaire en pleine journée, Georges Goerens arrive un peu déboussolé. mehr lesen / lire plus

BLUES: Jimi’s Erben

Zurück zu den Wurzeln: Die fünf jungen Musiker von Blue Shade beleben das oft totgesagte Genre Blues-Rock neu.

Von Schwermut keine Spur bei Blue Shade: Ken Brandenburger, Sandro Unfer, Jérôme Klein, Julian Klaedtke und Tim Rinnen. (Foto: Christian Mosar)

„Erzähl‘ was über unseren Bandbus!“ Sänger Tim Rinnen, ein eher schüchtern wirkender 18-Jähriger zuckt die Schultern: „Was soll ich denn darüber erzählen?“ Die fünf Jungs von Blue Shade haben sich gemeinsam einen Lieferwagen zugelegt, einen Caravan T3, und von diesem Modell gibt es sonst nur noch zehn Stück auf der Welt. Tim war als letzter zum Interview eingetrudelt, weil er für besagtes Gefährt erst mal einen Parkplatz suchen musste. mehr lesen / lire plus

TIM BURTON: Johnny in Wonderland

Attention, danger pour la santé: avec „Charlie and the Chocolate Factory“, Tim Burton signe un film très riche en calories.

Sur papier, c’est le scénario rêvé: Tim Burton, maî tre des contes fantastiques, qui adapte un classique de Roald Dahl, maî tre des contes drôlement méchants. Ce qui fait qu’on est impatient de découvrir enfin le fameux „Charlie and the Chocolate Factory“.

La lumière s’éteint et c’est parti pour un voyage hallucinant – dans tous les sens du terme. A mi-chemin entre „Robots“ (pour le look années 50) et Lemony Snicket (pour l’atmosphère glauque et dickensienne), le réalisateur s’en donne à coeur joie: tel un Willy Wonka de la mise en scène, il multiplie les gâteries pour s’assurer que le public ne reste pas sur sa faim. mehr lesen / lire plus

JEAN-MARIE BIWER: Question de point de vue

L’exposition est ouverte jusqu’au 8 octobre.
Le livre peut être commandé pour 10 € à la Fondation Musée d’Art moderne Grand-Duc Jean, www.mudam.lu

Pour le peintre Jean-Marie Biwer, l’apprentissage du regard et la création d’espaces de liberté sont les raisons d’être de la peinture. Pas étonnant donc que dans le cadre de l’exposition „C’est comment de l’art?“, il donne aux visiteur-e-s un droit de regard dans son espace de liberté, c’est-à-dire son atelier. Au „Mudam Camp de Base“, il présente jusqu’au 8 octobre le tableau „L’atelier“ – une oeuvre de très grande dimension – qui montre l’univers de l’artiste. Dans le livre „C’est comment de l’art“, édité par le Musée d’Art moderne dans le cadre de l’exposition, sont mis en valeur certains détails de l’image, ponctués de questions qui débouchent bien entendu sur le flou artistique: „C’est comment l’art?“ mehr lesen / lire plus

LUXEMBURGENSIA: Vum Blat op den Ecran

Perl oder Pica? Dat wäerte sech d’Lëtzebuerger Kinosgänger geschwë froen, wann d’Verfilmung vum Jhemp Hoscheit sengem Roman op eis Ecranë kënnt.

Am richtege Film: de Jhemp Hoscheit um Tournage
vu „Perl oder Pica“. (Foto: Christian Mosar)

Et muss een oppassen, wann een sech am Moment zu Esch gemittlech wëllt widdert eng Hauswand stäipen. Wann ee méi genee hikuckt, da kinnt een nämlech ënner Emstänn mierken, dass et eng falsch Fassad ass. An der Rue Origer huet eng Filmequipe hir Zelter opgeschloen. Dat ass zu Lëtzebuerg näischt Ongeweinleches méi – just dass hei matzen an engem Quartier gedréint gëtt, dee fir d’Geleeënheet ganz am Stil vun de Siechzeger „relookéiert“ gouf. mehr lesen / lire plus

FREIZEIT: Jenseits von Fritten und Frikadellen

Seit drei Jahren führt Paul Visser die
Fünf-Sterne-Campinganlage „Birkelt“ in Larochette. Der etwas untypische Campingwart möchte das Gewerbe mit neuen Ideen beleben.

Fremdwort Freizeit: Paul Visser.

Paul Visser entspricht nicht dem Klischee des Campingplatzbesitzers. Mit seinen kurzgeschorenen Haaren und seinen extravaganten Piercings wirkt er eher wie der Betreiber eines In-Cafés. Und eigentlich hat der 32-Jährige Film studiert und war fest entschlossen, in diesem Bereich zu arbeiten. Doch dann kam alles anders.

Aushelfen wollte er auf dem elterlichen Campingplatz, um den Vater zu entlasten. Zuerst ging in dieser Zeit der Manager frühzeitig in Rente, dann starb der Vater. „Plötzlich stand ich ganz allein da“, erinnert sich Visser. mehr lesen / lire plus

GALERIE „AM TUNNEL“: „Les sections artistiques: Jeune énergie créatrice au Luxembourg“

Dans le livre d’or de la Galerie „Am Tunnel“, on peut lire le commentaire d’un-e visiteur-se qui se demande pourquoi il faut exposer l’art dans un tunnel mal aéré et „angoissant“. Surtout que l’Etat luxembourgeois aurait selon lui/elle tout à fait les moyens d’ériger de „vrais“ musées. Mais la personne en question parlait avant tout des oeuvres d’Edward Steichen, non pas de l’exposition temporaire „Les sections artistiques: Jeune énergie créatrice au Luxembourg“ qu’il faut traverser avant d’avoir accès à l’aile consacrée au photographe américain.

Cette exposition est consacrée aux talents en herbe, c’est-à-dire aux étudiant-e-s des sections artistiques de sept lycées luxembourgeois. mehr lesen / lire plus

MIKE BINDER: „The Upside of Anger“

En plein dans le mille: avec „The Upside of Anger“, Mike Binder réalise un film léger, mais profond sur une problématique sérieuse.

Il doit bien encore rester quelques fans de Kevin Costner quelque part. Après que la star américaine avait bu la tasse dans „Waterworld“ et s’était trompé d’adresse avec „The Postman“ le showbiz avait sans doute fait une croix sur lui. Alors que personne ne l’attendait plus, il revient en force avec „The Upside of Anger“, un petit film américain qui n’a certes pas fait beaucoup de vagues outre-Atlantique, mais qui devrait enthousiasmer les cinéphiles.

Avertissement cependant à ceux (et surtout celles) qui se souviennent du Kevin Costner beau gosse, qui aimait danser avec les loups ou jouer les Robin des Bois, elles risquent d’être décu-e-s. mehr lesen / lire plus

POL CRUCHTEN: Nuit amère

Ce court métrage aurait dû être le premier film du jeune réalisateur Guillaume de Estaban. Après le décès tragique de ce dernier, c’est le Luxembourgeois Pol Cruchten qui a repris le flambeau pour mettre en image cette histoire d’un junky déterminé à en finir avec la dépendance. Le film est avant tout une esquisse, un peu comme une bande annonce d’un long métrage qui ne verra jamais le jour. A voir néanmoins pour les bonnes performances d’acteur et parce que, pour une fois, un film luxembourgeois s’attaque véritablement aux problèmes actuels du pays.

A l’Utopia (en avant- programme de „Eros“) mehr lesen / lire plus