Zinnschauer: „Abenteuerlustige Offenohrigkeit”

Ein junger, bärtiger Mann steht mit akustischer Gitarre auf der Bühne. Klar, Singer-Songwriter, sagt man sich – doch dann beginnt der Ton- und Lichttechniker am Mischpult zu schreien, im Raum erklingen ein Schlagzeug und Streicher. Die vierte Wand ist durchbrochen und das Publikum findet sich inmitten einer Performance wieder. „Als würde man Mars Volta auf einer Akustikgitarre spielen”, so beschreibt das Label die Musik der deutschen Band Zinnschauer. Jetzt hat Zinnschauer ihr neues Album „Das Zimmer mit dem doppelten Bestand” herausgebracht. Die woxx 
hat sich mit dem Frontmann und Kopf der Band Jakob Amr unterhalten.

„Das Zimmer mit dem doppelten Bestand” ist das vierte Album der Band, die 2012 gegründet wurde.

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Rare Einblicke: Die toten Winkel unserer Welt

Dort fotografieren, wo sich niemand freiwillig hinwagt, das ist die Lebensaufgabe von Julia Leeb. Als freie Fotojournalistin berichtet sie seit über zehn Jahren aus Krisenregionen. In „Menschlichkeit in Zeiten der Angst“ blickt sie in Text und Bild auf ihre wichtigsten Reportagen zurück.

Vor fast genau zehn Jahren, im Februar 2011, begann auf dem Tahrir-Platz in Ägypten der „Arabische Frühling“. Julia Leeb war mittendrin und fotografierte; wie so oft, wenn sie sich an Orte wagt, von denen andere Menschen fliehen. Die Fotojournalistin war in den vergangenen zehn Jahren an vielen solcher Orte. Nun teilt sie einige der Eindrücke, die sie dabei gewonnen hat. mehr lesen / lire plus

Über sexuelle Begegnungen: Reine Liebe

Mit seinem Debütroman „What Belongs to You” gelang dem amerikanischen Autor Garth Greenwell vor fünf Jahren ein Überraschungserfolg. Seine Kurzgeschichten-Sammlung „Cleanness” erfüllt die hohen Erwartungen.

Es gehört Mut dazu, wenn ein Autor in seinem lang erwarteten zweiten Werk keine neue Geschichte erzählt, sondern Texte vorstellt, die auf den ersten Blick wie Nachträge seines Debüts wirken. Wer Garth Greenwells 2016 erschienenes Buch „What Belongs to You“ (dt. Was zu dir gehört; Hanser Verlag) gelesen hat, dem werden die Schauplätze und Protagonisten von „Cleanness” bekannt vorkommen. In beiden Fällen ist der Ich-Erzähler ein homosexueller Amerikaner, der in der bulgarischen Hauptstadt Sofia an einem Gymnasium lehrt. mehr lesen / lire plus

Im Kino: Blackbird

Das Thema Sterbehilfe steht im Zentrum des Dramas „Blackbird”. Leider bietet der Film, statt einer ernsthaften Auseinandersetzung mit dem selbstbestimmten Lebensende, vor allem seinem hochkarätigen Schauspieler*innen-Ensemble die Möglichkeit, alle Register zu ziehen.

Gemeinsam mit ihrem Mann Paul (Sam Neill) hat Lily (Susan Sarandon) die Entscheidung getroffen, ihr Leben selbstbestimmt zu beenden, bevor ihre Krankheit sie daran hindert. (Foto: rogerebert.com)

Die Architektin Lily (Susan Sarandon) leidet an einer nicht näher definierten, degenerativen Krankheit und hat zusammen mit ihrem Mann (Sam Neill) den Entschluss gefasst, dass sie ihrem Leben ein Ende setzen möchte. Deshalb hat sie ihre Familie und ihre beste Freundin für ein letztes Wochenende eingeladen, um Abschied zu nehmen. mehr lesen / lire plus

Joseph Funck: Unterwelt

„Jim Steller war ein Trinker”, so beginnt Joseph Funcks Erzählung „Kleines Schicksal” aus dem Jahre 1934. Der Luxemburger Schauspieler Steve Karier hat die Geschichte um den Hundekotsammler Steller und seine Vertreibung aus der Unterstadt als Hörbuch neu eingelesen.

Joseph Funck wurde 1934 vom Literaturkritiker Joseph-Emile Muller für sein Debüt „Kleines Schicksal“ gelobt. (Bildquelle: CNL)

Als „Kleines Schicksal” von Joseph Funck 1934 zum ersten Mal erschien, wurde es sofort zu einem großen Erfolg, sowohl beim Publikum als auch bei der Kritik. „Hier schreibt einer, der schreiben kann; einer, der etwas zu sagen hat”, so urteilte der Kunst- und Literaturkritiker Joseph-Emile Muller über das Debüt des damals 32-jährigen Autors. mehr lesen / lire plus

Von Verlust und ärztlichem Versagen: Totenstillschweigstummheit

Die Illustratorin Melanie Garanin hatte ein ziemlich perfektes Leben. Dann erkrankte ihr jüngster Sohn an Leukämie. In der Graphic Novel „Nils. Von Tod und Wut. Und von Mut” erzählt sie davon, wie er krank wurde, wie er am Ende durch einen vermeidbaren Behandlungsfehler starb – und wie niemand dafür Verantwortung übernehmen wollte.

Nils wurde nach dem Helden aus Selma Lagerlöfs „Nils Holgersson” benannt. Da müssen wir gut aufpassen, dass dich die Wildgänse nicht mitnehmen, sagt seine Mutter. „Geht doch gar nicht”, meint Nils. Mit dieser Szene steigt Melanie Garanin in die Geschichte ein, die ihre eigene ist und die ihrer Familie. mehr lesen / lire plus

Robert Schofield: „Menschen suchen nach Geschichten, die eine gewisse Moral beinhalten.”

In seinem zweiten englischsprachigen Roman „The Treasury of Tales” begibt sich der in Luxemburg lebende britische Autor Robert Schofield auf die Spuren der Gebrüder Grimm. Die fiktive Erzählung spielt in Rabenheim an der Mosel, während der siebenjährigen Besatzung des Gebiets durch die französischen Truppen unter Napoleon. Es geht um Tradition, die Moderne und darum, was eine gute Geschichte ausmacht.

„Lesen ist nicht nur ein intellektueller Akt.” Autor Schofield möchte vor allem, dass seine Leser*innen Anteil nehmen am Schicksal der von ihm erdachten Figuren. (Foto: Privat)

woxx: Wie sind Sie auf die Idee gekommen, ausgerechnet die Gebrüder Grimm in Ihrer Geschichte auftreten zu lassen?
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Auf AppleTV+: Palmer

Der Langspielfilm „Palmer”, eine Eigenproduktion des Streamingdienstes Apple TV+, ist ein modernes Märchen über Vergebung, Vergeltung und zweite Chancen.

Raue Schale, weicher Kern: Als er sich unverhofft um den Nachbarsjungen Sam (Ryder Allen) kümmern muss, findet Ex-Sträfling Palmer (Justin Timberlake) seine Lebensaufgabe. (Foto: Apple TV+)

Gerade aus dem Gefängnis entlassen, taucht Eddie Palmer (Justin Timberlake) wieder in seiner (fiktiven) Heimatstadt Sylvain in Louisiana auf. Er findet Unterschlupf bei seiner Großmutter (June Squibb) und begegnet Sam (Ryder Allen), dem Kind der Nachbarin. Sam liebt es, mit Puppen zu spielen, und sieht sich am liebsten „Penelope, the Flying Princess” an. „You know you’re a boy, right?”, mehr lesen / lire plus

Krankheit konfrontieren: „In Würde sterben ist Bullshit”

Nach neun Jahren Beziehung erkrankte Syd Atlas’ Mann und Vater ihres Sohnes an der Nervenkrankheit ALS. Gerade als sie dachte, dieses Schicksal meistern zu können, kam es richtig schlimm. Atlas erzählt diese Geschichte in „Das Jahr ohne Worte”.

Erzählt in schonungsloser Offenheit: Die in Berlin lebende Autorin Syd Atlas. (Foto: Daniel Steinmetz)

Am Anfang scheint alles fast zu schön, um wahr zu sein: Gerade von ihrem ersten Mann geschieden, begegnet die Schauspielerin Syd Atlas in Berlin dem Filmemacher Theo. Er ist das genaue Gegenteil des Mannes, den sie soeben verlassen hat, ist selbstsicher und leidenschaftlich, und er versteht sich ausgezeichnet mit Atlas’ Sohn Henry. mehr lesen / lire plus

Das Nachleben des Nationalsozialismus: Die Lebenden und die Toten

Im Frühjahr 1945 fand in dem Ort Demmin in Mecklenburg-Vorpommern der vermutlich größte kollektive Selbstmord im Zuge der deutschen Kriegsniederlage statt. Fast 1.000 Menschen nahmen sich damals das Leben. Diese historische Gegebenheit verwebt Verena Keßler in ihrem Debüt-Roman „Die Gespenster von Demmin” mit einer Coming-of-Age-Geschichte.

Verena Keßler: Die Gespenster von Demmin. Verlag Hanser Berlin, 238 Seiten.

Larissa, genannt Larry, hängt kopfüber im Apfelbaum. Sie möchte Kriegsreporterin werden und probt schon mal den Ernstfall. Die Nachbarin, Frau Dohlberg, schaut ihr dabei zu. Die alte Frau, die kurz vor dem Umzug ins Altersheim steht, hat den Zweiten Weltkrieg selbst miterlebt und der Anblick der turnenden Halbwüchsigen lässt vor ihrem inneren Auge ganz andere Bilder auftauchen. mehr lesen / lire plus

Britischer Literaturpreis: Roman ohne Trost

Das Aufwachsen in einer traditionellen religiösen Gemeinschaft in der niederländischen Provinz und ein tragisches Unglück stehen im Zentrum von Marieke Lucas Rijnevelds Roman „The Discomfort of Evening”. Das Erstlingswerk ist mit dem diesjährigen International Booker Prize ausgezeichnet worden.

Marieke Lucas Rijneveld (hier auf einem Foto aus dem Jahre 2016) machte zuerst mit Gedichten auf sich aufmerksam, bevor mit „The Discomfort of Evening” der erste Roman folgte. (Foto: Wikimedia/CC-BY-SA-4.0)

Als Jas zehn Jahre alt ist, stirbt ihr großer Bruder Matthies kurz vor Weihnachten bei einem tragischen Unfall. Die Familie, die einer strenggläubigen calvinistischen Gemeinde angehört, zerbricht an diesem Verlust, besonders da es niemandem gelingt, das Geschehene in Worte zu fassen. mehr lesen / lire plus

Chrëschtdagsgeschicht: Hallwer Chrëschtdag

Nodeems d’Maiki seng Plaz bei der Zeitung verluer hat, koum d’Iddi op, dass hatt sech kéint ëm d’Tatta Nan këmmeren. D’Tatta Nan ass bal esou al wéi d’Zeitung, d’lescht Joer huet si hir 90 gefeiert. Just dass d’Tatta Nan fir hiren Alter deementspriechend besser a Form ass.

D’Maiki hat gemengt, dass hatt bis an all Éiwegkeet géif bei der Zeitung schaffen. Ëmmerhi war et eng kathoulesch Zeitung an als kathoulesch Zeitung misst een am Fong e privilégiéierten Zougank hunn zum éiwege Liewen. Leider ass dem Maiki ze spéit opgefall, dass d’éiwegt Liewen normalerweis eréischt nom Dout ufänkt. Hatt war ni esou kathoulesch wéi d’Zeitung. mehr lesen / lire plus

Auf Apple TV: Boys’ State

Jeden Sommer treffen sich in Texas 1.000 junge Männer, um sich in Staatsführung zu üben. Amanda McBaine und Jesse Moss haben über diese „Boys’ State” genannte Tradition einen gleichnamigen Dokumentarfilm gedreht.

Er träumt von einer Karriere bei der CIA oder dem FBI: Ben Feinstein ist einer der Protagonisten, der am stärksten polarisiert. (Foto: YouTube)

Sie heißen René, Robert, Steven, Ben und Eddie, sind 17 Jahre alt und die vermeintliche Zukunft der amerikanischen Politik. Im Sommer 2018 nahmen sie an dem „Boys’ State” genannten Programm teil, das schon namhafte Politiker wie Bill Clinton oder Dick Cheney durchliefen. Es gibt übrigens auch ein entsprechendes Programm für Mädchen, aber die Regisseur*innen Amanda McBaine und Jesse Moss interessieren sich in ihrem Dokumentarfilm „Boys’ State” lediglich für das männliche Pendant. mehr lesen / lire plus

Auf Apple TV: Letter to You

Bruce Springsteen hat die E-Street-Band zusammengeführt, um sein mittlerweile 20. Studioalbum „Letter to You” aufzunehmen. Ein Dokumentarfilm auf Apple TV ermöglicht einen Blick ins Studio und ins Leben der Rocklegende.

An vier verschneiten Tagen nahm Bruce Springsteen ein neues Album mit der E-Street-Band auf. (Foto: pitchfork.com)

Schon der Titel von Bruce Springsteens neuem Album ist alte Schule: „Letter to You”. Dieses Album und das dazugehörige Making-of sind ein Brief an seine Fans, so erklärt es Springsteen in den ersten Szenen des Films. Keine Mail, kein Tweet, kein Snap, nein, ein Brief, in blassen Schwarz-Weiß-Bildern. Ende letzten Jahres versammelte der Boss seine E-Street-Band in seinem Zuhause in New Jersey und nahm an vier verschneiten Tagen ein neues Album auf. mehr lesen / lire plus

Folk : Les couteaux suisses

« Yokel » est un terme péjoratif pour désigner un-e habitant-e des territoires ruraux de l’Amérique du Nord. Mais c’est aussi le nom que s’est choisi un groupe messin qui trace sa route depuis presque dix ans déjà et qui vient de sortir son deuxième album, « Y ».

Le duo s’est d’abord transformé en trio, puis en groupe de huit personnes, et s’épanouit surtout sur scène. 
Assises : Éléonore Zielinski, Lucile Hentz, Aziliz Massot, Debout : Damien Golini, Thibaut Sibella, Brice Jacquin, Geoffrey Duthilleul, Denis Zielinski. (Photo : Mika DiPersio)

Pour comprendre le groupe The Yokel, il faut tout d’abord faire un petit retour en arrière et revenir à l’année 2013. mehr lesen / lire plus

Über Susan Sontag: Die ungemütliche Ikone

Als 25-Jährige trifft Sigrid Nunez auf die amerikanische Essayistin und Autorin Susan Sontag. Mit „Sempre Susan“ hat sie ein Erinnerungsbuch über diese Zeit geschrieben.

Präzise Beobachterin mit analytischem Blick für gesellschaftliche Zusammenhänge: die Schriftstellerin und Sontag-Chronistin Sigrid Nunez. (Foto: Ralph Small/Library of Congress/CC0 1.0)

Es war das Jahr 1976. Susan Sontag hatte gerade eine schwere Krebserkrankung überstanden und brauchte jemanden, der ihr bei ihrer Korrespondenz behilflich sein konnte. Mit 43 Jahren war die Schriftstellerin damals bereits ein fester Bestandteil des intellektuellen Lebens in den Vereinigten Staaten und entsprechend gefragt. Sie hatte mehrere Romane und Essays veröffentlicht und sich auch als Filmemacherin etabliert. mehr lesen / lire plus

Auf Apple TV: Trying

Eine simple Geschichte, die gut umgesetzt wurde, macht „Trying“ von Andy Wolton zum Geheimtipp.

Esther Smith und Rafe Spall überzeugen in „Trying“ als adoptionswilliges Paar Nikki und Jason. (Foto: macworld.com)

Wer kann, sollte zurzeit ohne Frage lokale Theater, Kinos und Kulturstätten besuchen, um sie während der sanitären Krise zu unterstützen, anstatt Netzgiganten wie Netflix und Co. zu bereichern. Für alle, denen das jedoch nicht möglich ist, hier eine Empfehlung: Die Serie „Trying“ von Andy Wolton, die das Publikum mit einem unscheinbaren Paar begeistert.

Die Koproduktion von Apple und BBC wurde mitten im Lockdown (am 1. Mai) mit wenig Werbeaufwand veröffentlicht. Nikki und Jason, ein Paar Mitte 30, wünschen sich ein Baby. mehr lesen / lire plus

Auf Apple TV+: On the Rocks

Sofia Coppolas „On the Rocks“ fällt lauwarm aus: Ihr siebter Film überzeugt weder als Komödie noch als Drama.

„On the Rocks“ schöpft das vermeintliche Konfliktpotenzial der Vater-Tochter-Beziehung zwischen Laura (Rashida Jones) und Felix (Bill Murray) nicht aus. (Foto: collider.com)

Die Handlung scheint aus der Zeit gefallen, aber das ist nicht Sofia Coppolas Schuld. „On the Rocks“ ist vor Corona entstanden, als es noch nicht befremdlich wirkte, sich im Kino einen Film über die Beziehungsprobleme wohlhabender New Yorker mit Traumjobs (Schriftstellerin und erfolgreicher Start-up-Unternehmer) und unfassbar niedlichen Kindern anzusehen. Es ist der erste Langspielfilm, der von Apple für seinen Streamingdienst Apple TV+ in Auftrag gegeben wurde, wo er seit dem 23. mehr lesen / lire plus

Expo
: Eng super Plaz

Fréier war et emol eng Épicerie. Dono e Restaurant an op eemol guer näischt méi. Villäicht gëtt et geschwënn e Blummebuttek. Fir de Moment ass et erëm eng Épicerie, also esou ongeféier. Op alle Fall „eng super Plaz“, seet de Rafael Springer, den Initiator vum Projet.

E bësse vun allem, wéi beim Kachen, dat wier ideal – seet de Lëtzebuerger Kënschtler Rafael Springer. (Fotos: Menny Olinger)

Op dem Belairer Trottoir hunn sech eng Handvoll Leit versammelt. Si sëtzen net op Still, mee op wäissen, ëmgedréinte Plastikseemeren, déi bedréckt sinn mat donkelroude Motiver. E Wierk vum Rafael Springer. Hei däerf een sech op d’Konscht setzen, se gebrauche fir e Krees ze maachen, sech Plaz ze huelen a gär och eng Fläsch Béier aus dem Frigo. mehr lesen / lire plus

Alternative Rock
: Sturm & Klang

Im Jahr 2015 waren Fufanu schon als Vorband in Luxemburg zu Gast, nun kehren sie am 29. Juli 2018 mit einer Soloshow im Rahmen der „Congés annulés“ zurück.

Drei Isländer im Stadion – aber hier geht es ausnahmsweise nicht um Fußball: Fufanu im Rahmen der Promotion ihres zweiten Albums „Sports“. (Foto: Magnus Andersen)

Nach dem Konzert stand Hrafnkell Flóki Kaktus Einarsson, Frontmann der isländischen Band Fufanu etwas verwirrt am Merch-Tisch und sinnierte darüber, ob ihr Set vielleicht unter Umständen zu laut war. Gerade hatten sie im eher spärlich gefüllten Atelier für Hauptact John Grant eröffnet und schienen von der zurückhaltenden Reaktion des Publikums, das wohl hauptsächlich wegen John Grant erschienen war, ein wenig verwirrt. mehr lesen / lire plus