LITTERATURE: „Et schreiwt een ëmmer sech selwer“

A 82 ans, le poète luxembourgeois Emile Hemmen a toujours suivi sa propre voie, en dehors des tendances.

Lorsqu’on lui demande s’il a l’impression que tous les aspects de son travail artistique ont été abordés au cours de l’interview, si tout a été dit, Emile Hemmen hausse les épaules: „Vous savez, une conversation ne se termine jamais vraiment.“ Il tient néanmoins à ajouter sa définition personnelle de la poésie: „La poésie est l’image inachevée d’une plénitude qui nous est refusée.“ Constat amer, dirait-on, mais l’écrivain ne le voit pas de cet oeil. Car ce côté inachevé est pour lui également la promesse d’une ouverture. mehr lesen / lire plus

SYDNEY POLLACK: Set vor Story

Mord im UN-Gebäude? In seinem neuesten Politthriller macht Sydney Pollack das Unglaubliche wahr – auf Kosten des grandiosen Schauspiels von Nicole Kidman und Sean Penn.

Sean Penn und Nicole Kidman glänzen in Sydney Pollacks „The Interpreter“ trotz schwachem Drehbuch.

Der Versprecher war ihr peinlich. „Ich finde ihn sehr sexy in diesem Film“, hatte Nicole Kidman über ihren Schauspielerkollegen Sean Penn ausgeplaudert, als sie Berlin für die Europapremiere von „The Interpreter“ einen Besuch abstattete. Und war, das schrieben die Berliner Zeitungen entzückt, gleich darauf errötet.

Mit Sex hat der neueste Film von Oscar-Preisträger Sydney Pollack („The Firm“, „Out of Africa“) allerdings nichts zu tun. mehr lesen / lire plus

AITOR ORTIZ: Nah dran

Die zurzeit im Espace 2 der Galerie Clairefontaine ausgestellten Fotografien von Aitor Ortiz zeigen keine Architektur im eigentlichen Sinn. Die abgelichteten Gebäude und Innenräume sind entweder stark verfremdet oder der Ausschnitt aufs Äußerste reduziert. Dadurch dass Ortiz seine Kamera bewegt, raubt er seinen Bildern die Schärfe und lässt die Fotos unwirklich, fast wie Traumbilder, wirken. Die Labyrinth-artigen Innenräume verunsichern den Betrachter, er verliert jegliche Orientierung. Eine ganze Palette von warmen Grautönen lässt die Fotos fremd und leblos erscheinen. Faszinierend sind sie dennoch. Aitor Ortiz‘ Arbeiten hängen unter anderem im Guggenheim Museum in Bilbao, dessen Bau er fotografisch dokumentierte.

Noch bis zum 11. mehr lesen / lire plus

CITE JUDICIAIRE: Faste coûteux

Ce n’est pas que la découverte de vestiges qui a fait monter le coût de la Cité judiciaire: avec une rallonge budgétaire impressionnante le gouvernement paie la note d’un pompe architectural coûteux.

125 millions d’euros au lieu de 98: c’est le nouveau plafond que vient de fixer le Conseil de Gouvernement concernant le projet de loi „Cité judiciaire“. Une augmentation d’un quart du coût initialement prévu, justifiée „par les remaniements importants auxquels le projet a dû être soumis pour prendre en considération l’avis de l’Unesco“, raisonne le gouvernement dans son „résumé des travaux“ de la semaine dernière. Et de renvoyer au fait que les vestiges de l’ancien cloî tre découverts en 2001 auraient rendu nécessaire l’installation d’une crypte archéologique au niveau du parking souterrain. mehr lesen / lire plus

BILDUNG: Hausaufgabe: Argumentieren

Das Unterrichtsministerium will die Hausaufgaben reduzieren und erntet dafür heftige Proteste. Die Debatte um den Sinn des Büffelns kommt bei aller Polemik aber zu kurz.

Zwei Bücher lesen und zusammenfassen, eins in Deutsch und eins in Französisch. So lautete die Hausaufgabe, die ein elfjähriger Schüler im März dieses Jahres mit in die Osterferien nahm. Seine MitschülerInnen mussten ihre Nasen ebenfalls in Bücher stecken statt sich vom Schulstress zu erholen. Damit soll künftig Schluss sein. „Aucun travail ne peut être imposé aux élèves pour les périodes de vacances“, schreibt Unterrichtsministerin Mady Delvaux-Stehres unmissverständlich im diesjährigen Frühjahrsbrief, dem ersten seit Amtsantritt. Auch das Wochenende habe hausaufgabenfrei zu bleiben. mehr lesen / lire plus