MARKIEWICZ & EDMOND OLIVEIRA: Exposed for Destruction

„Es gehe um die Emanzipation der Vernunft und deren Zerstörungskraft“, erläuterte René Kockelkorn anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „Exposed for Destruction“, die Werke der beiden „Kunstmilizionäre“ Edmond Oliveira und Filip Markiewicz zeigt. Die Arbeit von Oliveira besteht aus zwei Projektionen, die sich auf unmittelbare Weise mit politisch-sozialen Aspekten auseinandersetzen. Zum einen hat er mit dem Computer Aufnahmen der US-Airforce aus dem Irak-Krieg herunter geladen und an die Wand projiziert: Zu sehen sind verschwommene Stadtstrukturen und vor allem vereinzelte Menschen, nur wahrnehmbar als helle Lichtkonturen, sowie die Zielscheibe eines Kampfflugzeuges, der Bombeneinschlag und verschwundene oder flüchtende Menschen. Krieg wird zum Computerspiel: Ein Knopfdruck löscht Menschenleben, bei der viel gelobten rationalen Kriegsführung zählen nur noch die Treffer. mehr lesen / lire plus

ETAT DE LA NATION: Adroite politique de droite

Le gouvernement mène une politique de droite, mais modérée. C’est ce que vient de confirmer la déclaration sur l’état de la nation du premier ministre et chef de file des chrétiens-sociaux.

La poursuite d’une politique „prudente“, c’est ce qui s’est trouvé au centre du discours qu’a tenu le premier ministre mercredi dernier devant la Chambre des député-e-s. Sous la pression des propositions du DP et de l’ADR de redistribuer une partie des recettes inattendues de l’Etat, Jean-Claude Juncker a d’abord détaillé le décalage entre une économie en croissance rapide – grâce au secteur financier – et un budget de l’Etat central toujours déficitaire. mehr lesen / lire plus

SAM GABARSKI: Die wichsende Witwe

Marianne Faithfull, die Popikone der 60er Jahre, brilliert in „Irina Palm“. An der Produktion war auch die Luxemburger Samsa Film beteiligt.

I wank men off. I’m Irina Palm … Marianne Faithfull in der Hauptrolle.

Maggie führt ein eher beschauliches Leben in einem piefigen Vorort von London. Verwitwet, verbringt sie ihre Tage bügelnd in ihrem Reihenhaus oder Bridge spielend mit ihren verklemmten Freundinnen. Ihr einziger Lebensinhalt ist ihr Sohn und dessen Ehefrau, sowie ihr vergötterter Enkelsohn Olly. Dieser ist jedoch schwer krank, und nur eine Operation im fernen Australien kann sein Leben retten. Die mittellosen Eltern können das Geld aber nicht aufbringen, so dass sich Maggie auf die Suche nach einem Job macht. mehr lesen / lire plus

ABSCHIEBEHAFT: Ein bisschen Menschenrecht

Die Menschenrechtskommission hat gegen einen Abschiebeknast in Luxemburg grundsätzlich nichts einzuwenden. Dem zuständigen Minister geht die Kritik dennoch zu weit.

Am Montag hatte die Menschenrechtskommission (CCDH) ihren Avis zum Projet de loi über den Bau eines Centre de rétention der Öffentlichkeit präsentiert. Bereits tags darauf bestellte Immigrationsminister Nicolas Schmit das RTL-Fernsehen ein, um den Avis zu kommentieren. Seine schulmeisterhafte Zurechtweisung der Kommission gipfelte in dem Anwurf, man solle doch nicht so tun, als ob fortan systematisch alle Asylbewerber ins Centre gesteckt würden. Solche polemischen Seitenhiebe haben einen gewissen Unterhaltungswert – müssen aber nicht der Wahrheit entsprechen: „Wir haben nie suggeriert, dass nun alle abgelehnten Asylbewerber dorthin kommen sollen“, weist CCDH-Vorsitzender Jean-Paul Lehners die Aussage des Ministers zurück. mehr lesen / lire plus

EXPOSITION: Le fantôme des Soufflantes

„All we need“ apporte un regard engagé sur notre mode de vie. Le woxx porte un regard décalé sur l’exposition et ses visiteurs.

J’habite ici, au sous-sol. J’observe, je compare. Accompagnez-moi pour une visite un peu spéciale.
(photos et montage: woxx)

Bonjour, je me présente, je m’appelle … Non, pas de nom. Je suis, comme on dit, immigré clandestin. Peu importe comment je m’appelle et d’où je viens.

J’habite ici, à la Halle des soufflantes. Là où il y a cette expo, „All we need“. Moi, je loge au sous-sol, en cachette, sans eau courante ni lumière. Les besoins, j’en sais quelque chose. mehr lesen / lire plus

PIERRE JOLIVET: Je crois que je l’aime

Le titre du film ne laisse déjà pas espérer grand chose. Avec un scénario trop kitsch, la nouvelle oeuvre cinématographique de Pierre Jolivet manque d’authenticité: ainsi, les personnages principaux sont portraités sans véritable finesse et les retournements de situations sont souvent trop prévisibles.

A l’Utopia mehr lesen / lire plus