„Unfall“ beim chinesischen Luftfahrt-Investor HNA

von | 31.01.2019

Der Ort des Geschehens: Bonnieux im Luberon.
(Wikimedia/Lefalher/CC BY-SA 3.0)

Hat sich Wang Jian selber umgebracht, war es ein Unfall, oder gar ein politischer Mord? Der Mitbegründer des chinesischen Konglomerats HNA, unter anderem Anteilseigner bei der Deutschen Bank, bei Swissport und beim Flughafen Hahn, war am 3. Juli 2018 im Luberon (Frankreich) ums Leben gekommen. Nun verstärkt eine Recherche der Zeitung Libération die Zweifel an der Unfall-These. Zuvor hatte eine China-kritische amerikanische Stiftung die These eines politischen Mordes lanciert, doch in seiner Ausgabe vom 30. Januar kommt Libération zu einem anderen Schluss: Ein Suizid passt am ehesten zu den Umständen des tödlichen Sturzes aus acht Metern Höhe. Denn Wang stand unter Druck. Sein Konglomerat hatte in den vergangenen Jahren in ausländische Firmen investiert – auch für Cargolux machte es 2011 und 2012 Angebote. Daraufhin war HNA hochverschuldet. Eine Situation, die angesichts der undurchsichtigen Verflechtungen zwischen Politik und Wirtschaft in China brisant für alle Beteiligten ist. Libération deutet an, dass Wang „zu viel wusste“ und den Wünschen der chinesischen Führung nicht nachkommen wollte. Möglicherweise wird sein Tod dazu führen, dass das Konglomerat aus den von Peking nicht erwünschten Geschäftsbereichen aussteigt. Für den Luftfahrtbereich und den Flughafen Hahn kaum Grund zur Sorge: Sie dürften als Teil von Chinas Seidenstraßen-Strategie Unterstützung genießen.

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