Von der Lausitz bis Aotearoa: Break free!

von | 02.05.2016

„Was für ein toller Protest. (…) Bis jetzt dachte ich immer, meiner Generation wären diese Themen egal. (…) [Wir hörten,] dass der Protest die riesigen Bagger und Förderbänder gestoppt hat. Wahnsinn.“ Die 18-jährigen Dana erinnert sich an die Klimaschutz-Aktion „Ende Gelände“ vergangenes Jahr im Braunkohletagebau Garzweiler. Und plant, so liest man auf www.greenpeace.org/luxembourg (Eintrag vom 11. April), auch beim diesjährigen Protest mitzumachen. Beim Klima-Camp in der Lausitz vom 12. bis zum 15. Mai hilft Greenpeace Luxemburg Interessenten bei der Anreise. Details zu den Aktionen gegen die dortigen Vattenfall-Anlagen gibt es unter www.lausitzcamp.info. Das Camp ist Teil der internationalen „Break Free!“-Kampagne, einer „weltweite Welle des Widerstands, um Kohle, Öl und Gas im Boden zu belassen“ (www.breakfree2016.org). In der ersten Maihälfte wird unter anderem in Brasilien und den USA, in Indonesien und Neuseeland mobilisiert. Der zivile Ungehorsam richtet sich gegen die fossilen Energiekonzerne, die einer Umsetzung des Pariser Klimaabkommens im Weg stehen: „Wir wollen helfen, das Tor zu öffnen für immer mehr Menschen, die eintreten wollen für das moralische Gebot, die Nutzung der fossilen Brennstoffe zu beenden und sich für erneuerbare Energien zu entscheiden.“

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWSSOZIALES

CSL et Méco : Plaidoyer pour une transition juste

À l’occasion d’une conférence de presse commune, la Chambre des salariés (CSL) et le Mouvement écologique (Méco) ont présenté leurs positions sur deux projets majeurs pour la mobilité : le leasing social pour véhicules électriques et la réforme de la fiscalité des voitures de société.

NEWS

EU-Kommission: Kohle für den Warlord

Die Europäische Union wird von nun an nicht nur die international anerkannte libysche Übergangsregierung in Tripolis, sondern auch den Warlord Khalifa Haftar unterstützen, dessen Parallelregierung in Bengasi sitzt. Das geht aus einem Brief hervor, den EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Vorabend des EU-Gipfels in Brüssel an die...

NEWS

Der Computer kennt nichtbinäre Geschlechteridentität

Das Luxemburger Personenstandsregister hat neben „männlich“ und „weiblich“ eine dritte Möglichkeit für einen Geschlechtseintrag. Das geht aus der Antwort auf eine parlamentarische Frage von Claire Delcourt (LSAP) hervor. Darin erklärt Digitalisierungsministerin Stéphanie Obertin (DP), dass das nationale Register der natürlichen Personen (RNPP)...

NEWS

Droit de vote à 16 ans : Déi Gréng relancent le débat

Les jeunes de 16 et 17 ans pourront-iels voter aux élections communales de 2029 ? C’est ce que défendent Déi Gréng dans une proposition de loi déposée le 13 octobre par Sam Tanson et Djuna Bernard. L’inscription automatique resterait néanmoins fixée à 18 ans, et l’âge minimal pour se porter candidat·e ne changerait pas. Mieux vaut y aller...