Zum Jahresende hin ist die Liste an Forderungen der Association nationale des infirmier(e)s luxembourgeois(es) (Anil) lang. Wie sie in einem augenzwinkernd als „Brief ans Christkind“ bezeichneten Schreiben mitteilt, fehlt es zurzeit im Pflegesektor an so einigem. Dazu gehören Aspekte, die Präsidentin Anne-Marie Hanff bereits im November im Interview mit der woxx nannte, wie etwa die Personalverstärkung bei der nächtlichen Versorgung in Pflegeheimen. Generell mangele es an Personal, um die aufwändige Versorgung von Covid-19-Patient*innen gewährleisten und Schnelltests über die Nase durchführen zu können. Die weiteren Forderungen decken viele Bereiche ab, von Prozeduren über Logistik bis hin zur Qualifikation. So benötige man Hilfe bei der Ausarbeitung von Checklisten für Covid-19-Einheiten und von Notfallplänen für den Fall erhöhter krankheitsbedingter Personalausfälle. Zudem wünscht die Anil sich finanzielle Unterstützung für Schutzmaterial wie FFP2-Masken und Plexiglasscheiben. Auch auf die gesundheitliche Situation von Personal und Patient*innen macht die Anil aufmerksam. So fehle es an einer verstärkten psychologischen Betreuung.
Quality of Work Index : Le travail, c’est toujours pas la santé
Les conditions de travail se dégradent au fil des ans. C’est le constat dressé par la Chambre des salariés (CSL) dans l’édition 2025 du « Quality of Work Index Luxembourg ». L’insatisfaction au travail n’a jamais été aussi élevée depuis l’existence de cette étude qui, cette année, met l’accent sur le déficit en matière de formation continue.

