Zum Jahresende hin ist die Liste an Forderungen der Association nationale des infirmier(e)s luxembourgeois(es) (Anil) lang. Wie sie in einem augenzwinkernd als „Brief ans Christkind“ bezeichneten Schreiben mitteilt, fehlt es zurzeit im Pflegesektor an so einigem. Dazu gehören Aspekte, die Präsidentin Anne-Marie Hanff bereits im November im Interview mit der woxx nannte, wie etwa die Personalverstärkung bei der nächtlichen Versorgung in Pflegeheimen. Generell mangele es an Personal, um die aufwändige Versorgung von Covid-19-Patient*innen gewährleisten und Schnelltests über die Nase durchführen zu können. Die weiteren Forderungen decken viele Bereiche ab, von Prozeduren über Logistik bis hin zur Qualifikation. So benötige man Hilfe bei der Ausarbeitung von Checklisten für Covid-19-Einheiten und von Notfallplänen für den Fall erhöhter krankheitsbedingter Personalausfälle. Zudem wünscht die Anil sich finanzielle Unterstützung für Schutzmaterial wie FFP2-Masken und Plexiglasscheiben. Auch auf die gesundheitliche Situation von Personal und Patient*innen macht die Anil aufmerksam. So fehle es an einer verstärkten psychologischen Betreuung.
Menschenrechte: Verhärtete Fronten im Parlament
Am vergangenen Mittwoch lieferten sich die Justiz-, Innen- und Familienkommissionen eine hitzige Debatte über zwei umstrittene Gesetzesprojekte: einerseits den Entwurf für die Kriminalisierung einer „aggressiven Bettelei“, andererseits jenen für einen verschärften Platzverweis. Die LSAP hatte ihre Anfrage bereits vor über vier Monaten...

