KAMBODSCHA: Rückkehr zu den Killing Fields
Auch 30 Jahre nach dem Sturz des Regimes der Roten Khmer in Kambodscha ist es für die meisten Überlebenden immer noch schwer, mit ihren traumatischen Erfahrungen umzugehen. Mit Memory Trips zu den Schauplätzen des Terrors wollen kambodschanische NGOs die Aufarbeitung der Vergangenheit befördern.

Mühsamer Kampf gegen das Vergessen: Die älteren Menschen haben das Regime der Roten Khmer erlebt, schweigen aber meist; die jüngeren bezweifeln nicht selten die Geschehnisse während des Regimes.
Wenn Mok Rouen einmal anfängt zu reden, ist er kaum noch zu bremsen. „Ich habe für jeden Tag eine Geschichte“, sagt er breit lächelnd, „Sie müssen nur sagen, was Sie wissen wollen.“ Der 66jährige Rentner hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen über die kambodschanische Vergangenheit und die Zeit unter dem Regime der Roten Khmer aufzuklären. mehr lesen / lire plus

+++ Es ist mal wieder so weit. Die woxx-Redaktion hat die Kadaver wieder ausgegraben und zieht unverschämt über vergangene kulturelle Highlights und nicht so hoch fliegende Events her +++ Hedda Gabler im TNL: Der Ibsen-Klassiker „Hedda Gabler“ ist zurzeit in einer Inszenierung von Klaus Weise, Intendant am Schauspiel Bonn, im Theatre National du Luxembourg (TNL) zu sehen. Mag das Bühnenbild noch so schick erscheinen und mit seinen schrillen Farben an den Wänden im Popart-Stil erfrischend modern daherkommen, die Inszenierung selbst ist es nicht. Vielmehr tritt beim Zuschauer nach viel atemlosen Herumgeturne zwischen weißen Ikea-Regalen, sehr vordergründigen Dialogen und hysterischem Gekreische rasch Ermüdung ein.







