SABINA GUZZANTI: Stupeurs et tremblement

Le film « Draquila » est tout sauf le brûlot anti-Berlusconi que les autorités italiennes condamnent : c’est une observation pointue d’un homme politique mafieux qui sauve son image grâce au choc d’une catastrophe naturelle.

Allons, prions pour que ça aille mieux un jour : la réalisatrice Sabina Guzzanti en pourparlers avec un fonctionnaire.

Cette semaine, et pour la énième fois de suite, journaux, magazines et agences de presse presque partout dans le monde se sont remis à spéculer sur la chute de celui qui, des années durant, à incarné l’arrogance du pouvoir, le mauvais goût et l’alliance entre crime organisé et Etat : Silvio Berlusconi, premier-ministre italien, multi-milliardaire, pervers et corrompu. mehr lesen / lire plus

BEHINDERTENRECHT: Das Recht auf Teilhabe

Die Menschenrechtskommission fordert endlich ein Gremium einzurichten, das nach der Umsetzung der Behindertenrechtskonvention über deren Einhalt wacht.

„Als Behinderte müssen wir Forderungen stellen und unsere Regierungen unter Druck setzen: Die Behindertenrechtskonvention ist ein wirksames und starkes Instrument, um unser Recht auf Teilhabe einzufordern“, meinte einmal Dinah Radtke, engagiertes Mitglied der Weltorganisation „Disabled Peoples International“. Radtke, die infolge einer spinalen Muskelatrophie an den Rollstuhl gebunden ist, hatte zusammen mit anderen Betroffenen aus Behindertenorganisationen aktiv an der Ausarbeitung der Behindertenrechtskonvention mit dem besonderen Schwerpunkt Frauen mitgewirkt. Diese Konvention stand im Mittelpunkt einer Pressekonferenz der Menschenrechtskommission (CCDH), die in dieser Woche stattfand. Vorgestellt wurde die Stellungnahme der Kommission zum Gesetzesentwurf Nº 6141, der die Umsetzung der Behindertenrechtskonvention zum Ziel hat. mehr lesen / lire plus

Deux siècles d’école

Le dossier central de la nouvelle édition du mensuel forum (n° 301) est ambitieux : il est consacré aux 200 dernières années des politiques d’éducation menées au Luxembourg. Le fil conducteur des articles suit une logique intéressante, car il tente de retracer comment l’école des débuts a été mise au service de l’église catholique et de la construction d’une identité nationale pour aboutir, de nos jours, à la transmission de ce qu’il est convenu d’appeler les « compétences ». Dans un entretien avec Michel Lanners, premier conseiller de gouvernement au ministère de l’éducation nationale, le mensuel évoque le rôle d’organismes internationaux tels que l’OCDE dans la création d’un langage d’expertise. mehr lesen / lire plus

Im Kleinen ganz groß

Eigentlich wollen wir ja so viel erreichen. Wir würden gerne die Woxx noch grösser und schöner machen, noch interessanter und subversiver. Unser Wunsch wäre zusätzliche Posten zu schaffen, um die Fülle der LeserInnen-Reaktionen zu bearbeiten. Unser Traum wäre es nicht nur oberflächlich zu berichten, sondern bis in die Fundamente der Politik vorzudringen und strukturelle gesellschaftliche Umwälzungen anzuregen. Unser Gelüst wäre über die Studentenfoire und die Ökofoire hinaus bei sämtlichen großen Veranstaltungen präsent zu sein. Monatlich würden wir mindestens vier Podiumsdiskussionen organisieren, jede Woche eine, und so letztlich bewirken, dass das Wort mit der Woxx verwechselt wird – und nicht umgekehrt. Wir hätten die Woxx-Weihnachtsnummer so wie das Gebäck im Supermarkt schon im Sommer gebacken. mehr lesen / lire plus

Modalsplit: Carsharing als Steigbügelhalter

Luxemburg hat sich ein großes Ziel gesteckt: mindestens ein Viertel der Passagierbewegungen soll bis 2020 auf den öffentlichen Verkehr umgelenkt werden. Das Carsharing-Projekt der Stadt Luxemburg könnte indirekt hierzu beitragen.

Carsharing: Kundenkarte statt eigenem Auto. Das cambio-Modell – hier zum Beispiel eine Mietstation in Bremen – könnte auch für Luxemburg interessant sein.

Ein Anruf aus der Vorschule: Die Kleine, die heute Morgen noch quicklebendig war, hört nicht auf zu weinen, hat anscheinend beißende Ohrenschmerzen. Der erste Gedanke: ich bin heute mit dem Zug und im Modus der so genannten „sanften Mobilität“, nämlich zu Fuß, zur Arbeit gekommen – wann fährt der nächste Zug zurück? mehr lesen / lire plus

Deutsche Polizei schlägt und lügt

Angesichts der polizeilichen Brutalität und Willkür in Stuttgart und im Wendland lohnt es sich, das juristische Nachspiel des G8-Gipfels 2007 in Heiligendamm zu verfolgen. „Schlechte Zeiten für Deutschlands Polizei“ kommentiert das Online-Magazin Telepolis. In zahlreichen Urteilen habe das Verwaltungsgericht Schwerin die „Ingewahrsamnahmen“ als rechtswidrig eingestuft. Auch die Haftbedingungen – in Käfigen, ohne Wasser und Toilette – wurde „gerügt“. Damals wie jetzt hätten Polizei und Innenministerium erwiesenermaßen Desinformationspolitik betrieben, indem sie zum Beispiel verschwiegen, dass von 500 „verletzten“ Polizisten die meisten in die eigene Tränengaswolke geraten waren. Durch das „Herbeilügen Steine werfender Demonstranten“ sei der brutale Polizeieinsatz in Heiligendamm wie auch jener in Stuttgart gerechtfertigt worden. mehr lesen / lire plus

GESONDHEETSKEES: Wechselnde Mehrheiten

Höhere Selbstbeteiligung und Beitragserhöhung für alle, so das Ergebnis der Beratungen des CNS-Vorstands. Ein schlechtes Omen für die Gesundheitsreform?

Während die Ärzte ihren Bummelstreik unbeeindruckt fortsetzen, hat der Gesundheitsminister eine Informationstour durch die Lande gestartet: Die Gesundheitsreform gerät zum politischen Dauerhit, derweil Index und Krisenbudget in der öffentlichen Debatte ins Hintertreffen geraten. Eigentlich ist die Vehemenz, mit der hier gestritten wird, erstaunlich, denn im Prinzip wollen (fast) alle Akteure das Gleiche: Das Luxemburger Gesundheitsmodell mit moderaten Beiträgen, einer einheitlichen, nicht nach sozialen Kriterien geschichteten Versorgung aufrechterhalten und im Bereich Prävention und Beratung die Stellung der Allgemeinärzte stärken. Nur über die Art und und Weise, wie dies erreicht werden kann, wird gestritten. mehr lesen / lire plus

Kulturkadaver

+++ Am Samstag standen die Tindersticks auf dem Programm des „Atelier“. Eine Entdeckung war dabei insbesondere die Vorgruppe – der irische Solokünstler David Kitt. Verglichen mit dem Aufgebot der Tindersticks war seine Bühnenpräsenz eher bescheiden: akustische Gitarre, Stimme und eine Begleitung auf dem Schlagzeug. Dafür kann Kitt eine Liebe zur Musik vorweisen, die ihn von seinem Umfeld abgrenzt: Seine melodiösen Kompositionen mit subtilen, volkstümlich irischen Elementen, seine schöne Stimme – welche zum Teil an Nick Drake erinnert – bestechen durch eine ungemein entspannte Leichtigkeit und Sensibilität. Viel ernster wurde es dann nach einer guten halben Stunde Wartezeit, als endlich die britischen Schwerenöter Tindersticks auf die Bühne traten. mehr lesen / lire plus

GOOGLE-STREET-VIEW: Durchblick

„Jeder will glotzen, aber niemand will beglotzt werden“, kommentierte ein Blogger das Google-Street-View-Dilemma. Der Präsident der Nationalen Datenschutzkommission, Gérard Lommel, erläuterte der woxx, was er dazu meint und wie er den Datenschutz im Allgemeinen sieht.

Zur Person:
Nach kurzer Tätigkeit als Anwalt, arbeitete Gérard Lommel mehrere Jahre bei der Staatsanwaltschaft Luxemburg bevor er als Rechtsberater in der Privatwirtschaft tätig war. Seit ihrer Gründung im November 2002 steht er der Datenschutzkommission (CNPD) als Präsident vor und vertritt Luxemburg in der Arbeitsgruppe Datenschutz bei der EU Kommission sowie beim Europarat.

woxx: Wie ist die frappierende Unstimmigkeit zu erklären, dass Sie auf Ihrer Internetseite einen Musterbrief zur Beantragung der Pixelung von „Street View“-Hausansichten noch vor deren Veröffentlichung anbieten – und andererseits das kalifornische Internetunternehmen dieses Einspruchsrecht in Frage stellt? mehr lesen / lire plus

BRIGADES INTERNATIONALES: Italiens aux fronts

Historien des mouvements syndicaux et anarchistes à l’université de Trieste avec une spécialité sur l’Espagne contemporaine, Claudio Venza interviendra, ce lundi 15 novembre au Circolo Curiel sur le thème « Les anarchistes italiens dans la guerre d’Espagne ».

S’est penché sur le détail des interventions anarchistes italiennes à l’extérieur : Claudio Venza.

woxx: Qui étaient les anarchistes italiens engagés dans les brigades internationales ?

Claudio Venza : Les volontaires antifascistes internationaux ne participaient pas uniquement aux brigades internationales, constituées avec le soutien de la troisième internationale moscovite à Albacete en octobre 1936, mais étaient impliqués aussi dans d’autres formations de combats d’où émanèrent les sections internationales. mehr lesen / lire plus

ADAM MCKAY: L’enfer, c’est les autres

« The Other Guys » démontre avec brio que le cinéma populaire américain ne s’est pas emmuré dans ses codes et sait toujours parodier l’actualité.

Les héros ont aussi besoin d’une pause…

Les Etats-Unis d’Amérique ont beaucoup changé en 2010. Non seulement la politique de Barack Obama a laissé des traces – ou est en train d’en laisser – mais aussi et surtout la crise financière, qui semble-t-il, a fait sonner quelques réveils – même à Hollywood. « The Other Guys » en est le parfait exemple. Emmené par un casting de têtes connues surtout du cinéma comique, avec un Will Ferell des plus drôles qui s’associe à Mark Wahlberg, auquel l’autoparodie réussit très bien, le film plonge profondément dans une Amérique qui doute d’elle-même. mehr lesen / lire plus

ÄRZTESTREIK: Runder Tisch statt Schmollecke

Sie fühlen sich missverstanden, die Ärzte. Der aktuelle Bummelstreik dürfte dem Verständnis für ihre Belange jedoch kaum förderlich sein.

Wenn in Luxemburg umfangreiche Gesetzesänderungen anstehen, wird meist als erstes ein Rahmengesetz geschaffen, das die wichtigsten Ziele und Strukturen benennt. Die Detailarbeit mit ihren Tücken wird dann erst bei der Formulierung der großherzoglichen Reglemente geleistet. Doch stehen solche Gesetzesvorhaben oft auch unter dem Verdacht, bewusst das Parlament und seine Mitsprache zu umgehen. Denn oft sind es die so ausgelagerten Ausführungsbestimmungen, die am Ende entscheiden, wann und wie ein Gesetz zum Tragen kommt.

Nicht anders verhält es sich mit der Gesundheitsreform. Zwar ist das Rahmengesetz deponiert und damit auch kollegial von der Ministerriege für gut befunden und in die Verantwortung des Parlaments übergeben worden. mehr lesen / lire plus

UNIVERSITÄT DER GROSSREGION: Generation Uni-Hopping

Durch die Schaffung eines gemeinsamen Hochschulraums wollen sieben Universitäten der Großregion das grenzüberschreitende Studieren erleichtern.

Voll guten Mutes zeigten sich die Präsidenten und Rektoren im Dezember 2008, anlässlich der ersten Sitzung zur Bildung der „Universität der Großregion“ in Kaiserslautern.

Im Leben der „Generation CouchSurfing“ spielen Grenzen eine immer geringere Rolle. Die Studierenden von heute sind dynamisch, abenteuerlustig und vernetzter denn je. Vernetzt jedoch nicht nur virtuell, sondern auch ganz real im Reisen von Stadt zu Stadt und von Couch zu Couch. Jetzt ist es an den Universitäten, in Sachen Mobilität nachzuziehen, um den Studenten auch in ihrem Studium ein zukunftsorientiertes Umfeld zu bieten. mehr lesen / lire plus

UMWELTGIFTE: Kein politischer Wille

Umweltkrankheiten werden nach wie vor sträflich vernachlässigt. Und zwar nicht nur von behandelnden Ärzten und der Krankenkasse, sondern auch in der Politik.

„In den letzten dreißig Jahren haben chronische Zivilisationskrankheiten massiv zugenommen“, stellte Jean Huss, Präsident von Akut, letzte Woche anlässlich einer Pressekonferenz fest – jener asbl, die über chronische Belastungen informiert, welche durch Wohn- und Umweltgifte sowie elektromagnetische Felder entstehen können.

Der Anstieg sei nicht nur bei Atemwegserkrankungen wie chronischer Bronchitis oder Asthma zu verzeichnen. Auch die Zahl der Allergiker und der Diabetiker wachse dramatisch, ebenso die der von Krebsleiden Betroffenen. „Wissenschaftlich nachweisbar, sind hierfür zunehmend Umweltfaktoren verantwortlich“, so Huss. mehr lesen / lire plus

CSJ für Zweiklassenmedizin und auch nicht

Eigentlich wäre die Aufhebung der Beitragsgrenze die einfachste Lösung gewesen, um das Defizit der Gesondheetskees aufzufangen – ohne Beitragserhöhung für die breite Masse der Versicherten. Doch will sich die CSV wohl die Besserverdienenden warm halten für eine weitere Reform. „In der Tat fordern wir, dass die Gesundheitskasse ihren Leistungskatalog auf medizinisch notwendige und evidenzbasierte Leistungen fokussiert, und dass neben dem solidarischen Finanzierungsmodell ein privates Zusatzversicherungssystem etabliert wird, welches alle weiteren Leistungen übernimmt“, heißt es in einem Pressecommuniqué der christlich-sozialen Jugendorganisation. Das würde erlauben die Beitragssätze zur gesetzlichen Versicherung nach unten anzupassen, „während die Beiträge für Zusatzleistungen ihrem gewünschten Ausmaß gemäß steigen würden“. mehr lesen / lire plus

Leerstelle

Neun Monate lang verstärkte sie die woxx-Crew, jetzt ist sie – vorläufig – wieder in ihre alte Bonner Heimat abgetaucht. Über 60 Beiträge hat Anina Valle Thiele während dieser Zeit verfasst und dabei die ganze Bandbreite vom Interview mit dem Außenminister bis zur Expo-Rezension abgedeckt. Am Ende war ihr Schreibtisch nicht weniger von Büchern, Zeitungsseiten, Jahresberichten usw. überhäuft, wie der ihrer – vorrangig männlichen – Kollegen. Doch so ganz hatte sie sich dem Luxemburger System noch nicht untergeordnet: Die mangelnde Kommunikationsbereitschaft so mancher Institution blieb ihr ein Rätsel, und die von den Kollegen ins Spiel gebrachte Methode, doch gleich den zuständigen Minister per Handy-Anruf zu einer Stellungnahme zu forcieren, waren ihr auch am Ende noch suspekt. mehr lesen / lire plus

EUROPÄISCHE UNION: Gemeinsam sind sie unausstehlich

Kanzlerin Angela Merkel und Präsident Nicolas Sarkozy haben nicht nur in den Reihen der Regierung Luxemburgs für Ärger gesorgt. Auf dem EU-Gipfel in Brüssel konnten sie zum Leidwesen vieler Europäer durchsetzen, dass der Lissaboner Vertrag geändert wird. Härtere Sanktionen gegen „Defizitsünder“ sind vorgesehen.

Längst nicht für alle ein Traumpaar: Bundeskanzlerin Merkel und Staatspräsident Sarkozy, hier karikiert bei einer Aktion der NGO Oxfam am Rande des G20-Gipfels im Juni in Toronto.

Es gibt viele Möglichkeiten, sich in Europa unbeliebt zu machen. Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy etwa hetzt gerne gegen Minderheiten und zog damit den Zorn von Viviane Reding und ihren Kollegen in der EU-Kommission auf sich. mehr lesen / lire plus

MAFIA IN ITALIEN?: Im Einklang mit der Kirche

Anlässlich eines Kurzbesuchs Anfang Oktober in Sizilien warnte Papst Benedikt XVI. vor der Mafia: man dürfe ihren „Suggestionen“ nicht folgen, ihre Machenschaften seien „unvereinbar mit dem Evangelium“. Isaia Sales, Dozent für die Geschichte der organisierten Kriminalität in Neapel, hat das Verhältnis der Katholischen Kirche zu den süditalienischen Mafias in den letzten 150 Jahren untersucht und kam zu einem anderen Ergebnis. Für sein Buch „I preti e i mafiosi“, das die Verstrickung von Klerus und Mafia behandelt, wird er diesen Samstag mit dem Preis „Feudo di Maida“ ausgezeichnet.

„Zu den kulturellen Wurzeln, die den Mafiosi mit seinem gesellschaftlichen Umfeld verbinden, gehört zweifellos der katholische Glaube“: Mafia-Forscher Isaia Sales, hier auf einer Konferenz im Jahr 2007.

mehr lesen / lire plus

VIDÉOSURVEILLANCE: Regarde beaucoup, protège peu

La vidéosurveillance est le joujou préféré des hommes et femmes politiques adeptes du sécuritaire et du « risque zéro ». Mais le résultat est proche de l’efficacité zéro.

A quoi sert la vidéosurveillance ? A observer – comme c’est le cas en Angleterre – de manière disproportionnée les hommes, de préférence jeunes et si possible de couleur noire ? Ou bien à distraire les agents de police, à l’instar de ceux de Milan, qui s’en servent principalement pour observer les personnes mal habillées ou pour reluquer les jolies passantes? Si cela vous paraît tiré par les cheveux, alors lisez l’étude de Chiara Fonio (1). mehr lesen / lire plus

NUCLÉAIRE: Europe irradiante

Réglementer la gestion des déchets nucléaires au niveau européen semble être une bonne idée. En choisissant de promouvoir leur enfouissement, la Commission s’expose à de vives critiques.

Assistons-nous au retour du nucléaire en Europe ? Après la décision en juin du parlement suédois d’envisager à nouveau la construction de nouvelles centrales, voici que le gouvernement allemand vide de sa substance la loi de sortie adoptée par le Bundestag en 2002. La Finlande et la France sont en train de construire un « Réacteur pressurisé européen » (EPR), et le Royaume-Uni, l’Italie ainsi que la Pologne ont des projets allant dans le même sens.

Plusieurs raisons peuvent expliquer cette évolution : le désir de réduire la dépendance des hydrocarbures, la pression de réduire les émissions de CO2 et l’effacement progressif du souvenir du cauchemar atomique de Chernobyl en 1986. mehr lesen / lire plus