Pédalage assisté et contrôlé

von | 23.04.2010

Ein elektrischer Hilfsmotor kann jenen Verkehrsteilnehmern, die bislang im hügeligen Luxemburg das Fahrrad verschmähten, den Wunsch zur bequemen umweltbewussten Mobilität erfüllen. Wenn das Gefährt denn zugelassen wird. Das ist scheinbar nicht so einfach, weshalb die DP-Abgeordenete Anne Brasseur beim Nachhaltigkeitsminister um Aufklärung über das vorgesehene Prozedere gebeten hat. Anders als die mit stärkeren Motoren ausgerüsteten Scooter schalten die Pedelecs ihre Motoren bei einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h ab und sie dürfen auf den Fahrradwegen benutzt werden. Juristisch gelten sie immer noch als Fahrräder. Trotzdem sollen sie zulassungspflichtig sein? Claude Wiseler rechtfertigte die Notwendigkeit alle so genannten „Pedelecs“ im Kontrollzentrum Sandweiler anzumelden mit dem Hinweis, dass nur so die Sicherheitsstandards überprüft werden können. Die ausgestellte Vignette ist zudem kostenpflichtig. Alle fünf Jahre muss der Besitzer eines motorisierten Fahrrads 20 Euro zahlen. Das Geld deckt nach Angaben des Ministers die Kosten des bürokratischen Aufwands. Wer auch von den Bürokratiehügelchen unbeeindruckt ist, kann sich auf der Internetseite www.oekotopten.lu über alle Pedelec-Modelle, die in Luxemburg im Angebot sind, informieren.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

„Ask for Angela“ offiziell gestartet

Die Initiative „Ask for Angela“ ist offiziell gestartet. In den teilnehmenden Cafés und Bars können Menschen eine*n Mitarbeiter*in nach „Angela“ fragen und so diskret um Hilfe bitten. Das zum Beispiel, wenn sie belästigt worden sind oder sich in einer Situation befinden, in der sie sich unsicher fühlen.

NEWS

Taliban-Treffen ohne Luxemburg

Luxemburg war an einem Treffen mit den Taliban nicht beteiligt. Das gab Innenminister Léon Gloden (CSV) am vergangenen Dienstag in der Chamber auf eine Frage seines Parteifreundes Alex Donnersbach zu Protokoll.