2004 lebten 11,4 Prozent der Menschen in Luxemburg unter der statistischen Armutsgrenze; 2005 waren es 13 und 2006 bereits 14 Prozent – das stellt die Caritas in einer Pressemeldung fest. Zwar sei das Armutsrisiko in Luxemburg damit im europäischen Vergleich noch immer relativ niedrig, doch gebe es Länder, die einen einstelligen Wert erreichten. Sorgen macht die stetige Entwicklung nach oben und die Tatsache, dass verschiedene soziale Gruppen stärker von diesem Trend erfasst werden. Die „working poor“, also jene die trotz Arbeit ihren Lebensunterhalt nicht bestreiten können, nahmen in der gleichen Zeit von 8 auf 10,3 Prozent zu. Bei Alleinerziehenden stieg das Risiko von 20,8 Prozent im Jahr 2004 auf 49,2 Prozent im Jahr 2006. Genau wie die Alleinerziehenden gehören die kinderreichen Familien zu den Verlierern dieser Entwicklung. Umgekehrt zeigen einige Indikatoren, dass die Ungleichheit bei den Einkommen wieder zu steigen begonnen hat. Während 2005 die 20 Prozent der Reichsten nur 3,8 mal soviel verdienten wie die 20 Prozent der Ärmsten, stieg dieses Verhältnis 2006 auf 4,2. Aus dieser Sicht bewertet die Caritas die für 2008 geplante Reform, wonach jedem Kind ein Steuerbonus von 922,5 Euro zusteht, als einen Schritt in die richtige Richtung, sieht ihn allerdings lediglich als eine Kompensation für einen ungünstigen Trend an.
Salaire social minimum : Un passage en force sans trop de risques
La hausse de 170 euros du salaire social minimum au 1er janvier 2027 mécontente aussi bien le patronat que les syndicats, qui dénoncent une décision unilatérale du gouvernement. Pour la coalition, le risque d’une mobilisation sociale majeure sur ce sujet est cependant limité.

