Jägerföderation: Back to the roots!

von | 09.07.2010

Sollten Erziehungsministerin Mady Delvaux-Stehres eines Tages die Reform-Ideen ausgehen, so kann sie sich vertrauensvoll an den neugebackenen Präsidenten der Jägerföderation Georges Jacobs wenden. Der verrät im Editorial der Juni-Nummer der Jägerzeitung sein Geheimrezept für ein erfogreiches Schulsystem: „Dort [in den skandinavischen Ländern] geht jeder zweite junge Mensch jagen oder fischen. Die Pisa-Studie hat bewiesen, dass diese jungen Menschen die gescheitesten und aufgeschlossensten in der EU sind.“ Dabei geht es wohl darum, das Image der Jagd zu rehabilitieren, denn die Reform des Jagdgesetzes, von Lucien Lux ausgearbeitet und danach in der Schublade verschwunden, soll jetzt doch noch aufgelegt werden. Jacobs argumentiert theoretisch, das Jagen sei tief in der Menschheitsgeschichte verwurzelt, und praktisch, indem er sich auf den Klimaschutz beruft: Statt Rindfleisch aus Argentinien einzufliegen solle man Rehe schießen! Dabei unterschlägt er, dass die Quantitäten an Rind- und Wildfleisch, die in Luxemburg konsumiert werden, in keinem Verhältnis zu dem stehen, was eine konsequente Bejagung an Fleisch erbringen könnte. Zwar versichert Jacobs, er respektiere die Jagdgegner, doch ein paar Zeilen weiter rät er davon ab, mit Leuten, die von der Jagd nichts verstehen, wie dem Staatsrat oder manchen Funktionären, überhaupt zu diskutieren. Zurück zu unseren Wurzeln, liebe Waffenbrüder, und lasst die Flinten sprechen!

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

Non à « la directive, rien que la directive »

Le gouvernement pourrait déjà présenter un avant-projet de loi pour la directive européenne sur le devoir de vigilance à l’automne, a avancé l’ONG Initiative pour un devoir de vigilance. Après avoir été adoptée en juin 2024, puis considérablement édulcorée dans le cadre du paquet Omnibus I, la directive doit maintenant être implémentée par les États membres.

NEWS

Cybergewalt stärker bekämpfen

Die Regierung hat auf Vorschlag von Justizministerin Elisabeth Margue (CSV) einen Gesetzentwurf zur Änderung des Strafgesetzbuchs gebilligt, um die Bekämpfung von Cybergewalt zu verstärken.