Von rauchenden Hochöfen zu rauchenden Köpfen

von | 01.07.2011

Neben der „Maison du Nombre“ für Forschung und Unterricht, der „Maison des Arts“ mit ihrer großen Mehrzweckhalle, der „Maison du Livre“ mit einer auch dem Publikum zugänglichen Unibibliothek und dem geplanten „Centre national de la culture industrielle“ standen die „Maison de l’Innovation“ für das nationale Forschungszentrum Henri Tudor sowie die gesamte Außenausstattung der Anlage am letzen Mittwoch auf der Chambertagesordnung. Insgesamt auf rund 237 Millionen Euro wurden die Kosten der vier Bauprojekte der Cité des Sciences beziffert, die auf dem ehemaligen Hochofengelände in Esch-Belval entstehen sollen und die für rund 2.500 neue Arbeitsplätze ausgelegt sind. Es sollte bei diesem bedeutenden Strukturwandel für Esch und die Region nicht vergessen werden, Arbeitsplätze für Menschen mit weniger Qualifikationen zu schaffen, mahnte André Hoffmann (Déi Lénk). Die Uni sollte als „éducation populaire“ allen Schichten zugänglich sein. Auch Eugène Berger (DP) sorgte sich um Arbeitsplätze: Im Interesse der Uni und der umliegenden Geschäfte, von denen bisher schon einige mangels Kunden schließen mussten, sei eine weitere Verzögerung des Bauabschlußes nicht hinnehmbar. Zu überdenken sei, ob die rund 3.500 vorgesehenen Parkplätze hier nicht eher kontraproduktiv für die Entwicklung der Cité des Sciences sind. Nicht nur, dass sie nicht im Sinne einer klimagerechten Mobilität sind, es besteht auch die Gefahr, dass die Leute nach Feierabend mit ihrem Auto gleich die Cité verlassen.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

La fortune offshore en forte hausse

Oxfam fait le point sur la taxation des grandes fortunes dix ans après les Panama Papers, révélées début avril 2016. Dans une étude publiée à l’occasion de cet anniversaire, l’ONG internationale estime « qu’en 2024, 3.350 milliards de dollars de richesses non imposées étaient dissimulés dans des paradis fiscaux et des comptes non déclarés »....

NEWS

SOS-Kannerduerf: Kommission sucht Zeug*innen

Die Aufklärung der Missbrauchsvorwürfe gegen einen ehemaligen Direktor des „Lëtzebuerger Kannerduerf“ geht in die nächste Runde. Eine im Februar auf Initiative des Verwaltungsrates der Stiftung eingesetzte „unabhängige Expertenkommission“ hat einen Zeug*innenaufruf gestartet. Ehemalige und derzeitige Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen des...

NEWSWOXX@HOME

Adieu, Tessie Jakobs!

Sie hatte sich ja schon eine ganze Zeit lang rar gemacht: Erst im vergangenen Spätsommer war Tessie Jakobs aus dem Elternurlaub in die Redaktion zurückgekehrt. Nun hat sie endgültig ihre Sachen gepackt und widmet sich neuen beruflichen Herausforderungen. Während wir es schade finden, künftig auf ihre Mitarbeit verzichten zu müssen, atmet...