Biltgen verteidigt neue Studienbeihilfen

von | 09.09.2011

Im Rahmen einer Pressekonferenz zur Rentrée an der Uni erklärte sich Hochschulminister François Biltgen am Mittwoch „sehr zufrieden“ mit den 2010 eingeführten Studienbörsen. Die neuen Beihilfen würden nämlich weit mehr Studierenden finanzielle Unabhängigkeit bieten als zuvor. Die Statistiken zeigen jedoch auch, dass die neue Regelung den Staat deutlich teurer zu stehen kommt als das alte Gesetz. So wurden 2010/2011 insgesamt fast 84 Millionen Euro an Studenten ausbezahlt fast sechsmal so viel, wie im Studienjahr davor. Ursprünglich wurden die neuen Studienbeihilfen 2010 im Kontext der von der Tripartite beschlossenen Sparmaßnahmen eingeführt. Gleichzeitig war damals festgelegt worden, Kindergeld würde nur noch bis zum 18. Lebensjahr ausbezahlt. Auf diesen Zusammenhang hin befragt reagierte Biltgen etwas genervt: „Ich habe nie behauptet, die Studienhilfen sollen dem Staat dazu dienen zu sparen, es geht ausschließlich um die finanzielle Unterstützung der Studenten.“ Betreffend den Nachwuchs von Grenzgängern, wiederholte der Minister das altbeannte Argument: „Studienbörsen fallen unter den Bereich Hochschulpolitik. Die ist nun mal, im Gegensatz zur Sozialpolitik, eine nationale Angelegenheit.“ Bleibt abzuwarten, ob das Verwaltungsgericht diese Sicht der Dinge teilt: 360 Grenzgänger haben nämlich Einspruch gegen die Nicht-Berücksichtigung ihrer Kinder eingelegt.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

Harcèlement moral : plus de moyens pour l’ITM

En avril 2023, la Chambre adoptait une loi pour lutter contre le harcèlement moral au travail, en confiant à l’Inspection du travail et des mines (ITM) la charge de traiter les plaintes et de mener d’éventuelles enquêtes. Où en est-on trois ans après ? Répondant à une question parlementaire du député pirate Sven Clement, le ministre du...

NEWS

Greenpeace klagt gegen JBS in den Niederlanden

„Greenpeace“ klagt in den Niederlanden gegen den weltweit größten Fleischkonzern JBS. Nach einem ersten Schreiben fordert die Umwelt-NGO nun, dass die Firma Informationen zu ihren Expansionsplänen offenlegt (woxx 1889; „Environnement : Un bout de papier contre un géant de la viande“). Grundlage der Klage ist ein neues niederländisches Gesetz,...

NEWS

Fin de la complicité de la CSSF avec l’État d’Israël

La Commission de surveillance du secteur financier (CSSF) ne prolongera pas les emprunts de l’État israélien au-delà du 31 août, date d’échéance pour les « Israel bonds ». Selon les propos du directeur de la CSSF, Claude Marx, sur « RTL », la décision de l’autorité de régulation financière découle de raisons « réglementaires », aucune sanction...