Die indirekte Landnutzung soll in den kommenden Jahren bei der Zulassung von Agrofuel in der EU nicht berücksichtigt werden. Das meldet der Blog „Climate Connection“ unter Berufung auf eine Nachricht von Reuters. Die Einführung von Agrotreibstoffen in der EU wird unter anderem aufgrund ihres Verdrängungseffektes für den Nahrungsmittelanbau kritisiert. Letzteres kann zu Landrodungen auf für Klima und Biodiversität wertvollen Flächen führen. Die Kritiker nehmen die Entscheidung zum Anlass, die „Absurdität“ der EU-Behauptungen über „nachhaltige Biotreibstoffe“ zu unterstreichen. Auch wenn es wissenschaftliche Unsicherheiten bei der Bewertung der indirekten Effekte des Agrofuel-Anbaus gebe, so müsse doch nach dem Vorsorgeprinzip vorgegangen werden, statt sich den Interessen der Industrie zu beugen.
Gewalt: Hilfe rund um die Uhr
Das Centre national pour victimes de violences feiert sein erstes Jubiläum und erweitert sein Angebot: Seit Anfang Mai ist es 24/7 geöffnet, mit Helpline und juristischer Beratung.

