Taub für Anliegen der Gehörlosen

von | 03.11.2011

Noch immer wird das Anliegen der Gehörlosen die Gebärdensprache offiziell als vollwertige Landessprache anzuerkennen von der Regierung nicht ernst genommen – auch nach der Annahme der Behindertenrechtskonvention dieses Jahr, die eigentlich Prinzipien wie Nichtdiskriminierung und Chancengleichheit garantieren soll. Davon zeugt die rezente parlamentarische Antwort der Familienministerin, die die Frage nach den Modalitäten der Anerkennung der Gebärdensprache unzulänglich beantwortet. Und so sind die heftigen Reaktionen von Betroffenen zu verstehen, die auf Foren ihrer Wut Luft machen: „Alles leere Floskeln!“ Und: „Der rechte Flügel der CSV sieht in gehörlosen Menschen scheinbar immer noch lieber hilfsbedürftige Menschen, die von den Hörenden an die Hand genommen und bemuttert werden sollen!“ Bisher haben drei Länder ihre nationale Gebärdensprache in ihrer Verfassung anerkannt, viele andere Mitgliedsstaaten haben ihrer Gebärdensprache ein offizielles Statut verliehen. Von der Anerkennung der Gebärdensprache erhoffen sich die Betroffenen das Recht auf die Zurverfügungstellung von Gebärdensprachdolmetschern in den verschiedensten Lebensbereichen. Denn diese sind noch keine Selbstverständlichkeit. Zudem müssen die Gehörlosen bei vielen Anlässen wie etwa einem Elterninformationsabend den Dolmetscher noch immer aus eigener Tasche bezahlen, wenn sie etwas verstehen wollen.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

EU-Petition für besseres Lebensmittelsystem

Noch bis Anfang des nächsten Jahres läuft eine europäische Bürger*inneninitiative, die „gutes Essen für alle“ fordert. Laut den Initiator*innen hat ein Fünftel der Bevölkerung der Europäischen Union keinen Zugang zu angemessenen Lebensmitteln. Die aktuellen industriellen Lebensmittelsysteme verschärften nicht nur die Ernährungsunsicherheit,...

NEWS

Colonies de vacances : accessibles mais vigilantes

Les colonies de vacances restent populaires au Luxembourg. Les séjours du Service national de la jeunesse (SNJ) et de l’association Groupe Animateurs devraient comptabiliser environ 1.300 participations en 2026, soit un niveau comparable à 2025 (1.300) et 2024 (1.242). Pour les familles à revenus modestes, une réduction de 50 % sur les frais...

NEWS

Le travail donne-t-il envie de mourir ?

En 2025, une personne sur quinze travaillant dans le privé ou la fonction publique a eu des idées suicidaires, selon une étude publiée par la Chambre des salariés (CSL), en août. Cela représente 6,6 % des sondé·es, soit trois fois plus qu’en 2014, année où la CSL a établi son premier Quality of Work Index, dont sont issues ces données. Elles...