Militärflughafen Findel?

von | 24.11.2011

Wie viel Luxemburg in westliche Kriege verwickelt ist, bleibt ein gut gehütetes Geheimnis. Einen kleinen Einblick verschafft ein am Mittwoch veröffentlichte Kommuniqué des OGBL zu den Aktivitäten der am Findel ansässigen Strategic Airlines: „Seit einigen Tagen führt diese Luxemburger Fluggesellschaft Truppentransporte im Auftrag der NATO nach Afghanistan und Irak durch.” Die Gewerkschaft sorgt sich naturgemäß vor allem um die Sicherheit des Flugpersonals. Insbesondere lange Aufenthalte an Orten wie Kabul oder Baghdad seien beunruhigend, so Hubert Hollerich vom OGBL gegenüber wort.lu. Laut online verfügbaren Informationen hat die Firma nicht den besten Ruf, unter anderem soll sie für die australische Regierung Flüchtlinge abgeschoben haben und ihre Lizenz in Frankreich verloren haben. Der Déi-Lénk-Abgeordnete Serge Urbany will in seiner ersten parlementarischen Anfrage unter anderem wissen, ob die Regierung gedenke, diese Flüge aus Sicherheitsgründen zu unterbinden. Einen deutlich pazifistischeren Akzent setzt die Newsletter goosch.lu, die bemängelt, dass diese Flüge im Widerspruch zur offiziellen Haltung Luxemburgs stehen, sich nicht am völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Irak zu beteiligen.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

Méco gegen Vergünstigungen bei Hybrid-Dienstwagen

Die Umweltorganisation „Mouvement écologique” (Méco) stellt sich gegen eine steuerliche Vergünstigung von sogenannten Plug-in-Hybriden als Dienstwagen. In einer Stellungnahme vom vergangenen Montag kritisiert die NGO die geplante steuerliche Begünstigung dieser Fahrzeuggattung. Als „Plug-in-Hybride“ werden Autos bezeichnet, die sowohl einen...

NEWS

Un sas entre l’hôpital et le domicile

« En trop bonne santé pour rester à l’hôpital, mais pas encore assez pour rentrer chez soi » : c’est dans cet entre-deux que le ministre de la Famille, Max Hahn, situe le projet pilote « Out of Hospital », présenté mardi avec la ministre de la Santé, Martine Deprez, au sein de la structure d’hébergement pour personnes âgées HPPA d’Eischen. À...

NEWS

Klimakrise betrifft über 18.900 Schüler*innen

Zum Schulbeginn hat „Unicef“ neue Maßnahmen gefordert, um Schulräume für die Folgen der Klimakrise zu wappnen. „Klimabedingte Gefahren beeinträchtigen bereits weltweit den Bildungsbetrieb“, so die NGO in einer Pressemitteilung am vergangenen Dienstag. Mindestens 171 Millionen Schüler*innen hätten im Jahr 2025 die Folgen der Klimakrise in den...