Seit einem Jahr versuchen Unentwegte aus dem militanteren Bereich der Umweltbewegung in Luxemburg das „Critical Mass“-Konzept aufleben zu lassen. Überall auf der Welt treffen sich, in der Regel am Abend des letzten Freitags eines jeden Monats, RadfahrerInnen, die dann während ein oder zwei Stunden dem motorisierten Verkehr vor Augen führen, wie die mobile Zukunft einmal sein wird. Wenn es andernorts Hunderte oder Tausende sind die mitmachen, belief sich der Luxemburger Rekord bei schönstem Wetter bisher auf knapp 50 TeilnehmerInnen. Jetzt will einer der Initiatoren, der aus privaten Gründen das Land verlässt, in einem letzten Versuch zumindest 100 Leute mit Drahtesel an diesem Freitag um 18 Uhr zur Gare Centrale locken. Schade nur, dass die LVI am gleichen Tag ihre Jahrestagung um 19 Uhr im Centre Prince Henri in Walferdingen abhält. Dorthin geht es zwar steil bergab, doch wer an beiden Veranstaltungen teilnehmen will, muss sich frühzeitig von der kritischen Masse absetzen. Passend zur Jahreszeit erfahren er dann bei der LVI was es Neues in Sachen Radbeleuchtung zu vermelden gibt … denn: Die Dunkeln im Dunkeln sieht man nicht, meint dort Gereon Broil vom ADFC Bonn.
WHO erinnert an Notlage im Sudan
In einem Statement vom vergangenen Samstag erinnert der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, an die aktuelle Notlage im Sudan. „Der Sudan steht vor einer der schwersten humanitären und gesundheitlichen Notlagen der Welt. Mehr als 33,7 Millionen Menschen – über die Hälfte der Bevölkerung des Landes...

