Neuer Dekan am Campus Walferdange

von | 29.11.2012

Am Mittwoch hat die „Faculté des Lettres, Sciences humaines, Arts et Sciences de l’Education“ der Uni Luxemburg einen neuen Dekan bestimmt. Nachfolger des Historikers Michel Margue, der im kommenden Februar in den normalen Lehr- und Forschungsbetrieb zurückkehrt, wird der Sprachwissenschaftler Georg Mein. 56 von 74 Anwesenden ProfessorInnen und AssistenzprofessorInnen stimmten für den 2006 an die Uni Luxemburg berufenen Professor, der zur Zeit für den „Trina-tionalen Master in Literatur-, Kultur und Sprachgeschichte des deutschsprachigen Raums“ verantwortlich zeichnet. Stimmberechtigt waren 88 Personen, wobei amzumerken ist, dass nicht alle wissenschaftlichen UnimitarbeiterInnen an der Dekanwahl teilnehmen dürfen. Ein durchwachsenes Ergebnis und nicht wenige weiße Zettel demnach, denn eine Gegenkandidatur hat es nicht gegeben. Die fehlende Einstimmigkeit ist allerdings weniger auf die Person Georg Wein zurückzuführen als auf das komplizierte Konstrukt des Walferdinger Campus, der versucht die Humanwissenschaften und die Ausbildung der Lehr- und Erziehungsberufe unter einen Hut zu bringen. Dass weiterhin ein Humanwissenschaftler die Geschicke der Fakultät führen soll, wurde vor allem von den SozialforscherInnen in Walferdingen mit einiger Erleichterung aufgenommen. Beigeordnet wird dem Dekan erstmals eine Frau: die Erziehungswissenschaftlerin Christine Schiltz.

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