Justizminister François Biltgen (CSV) wird am kommenden Donnerstag vor der Chamber die seiner Meinung nach diskussionsbedürftigen Punkte bezüglich der Staatsangehörigkeitsreform vortragen. Er wolle seine persönliche Meinung hierzu zwar kundtun, aber es gehe ihm darum, eine offene Debatte zu einer sensiblen Problematik zu führen. Drei Problemfelder stechen hervor: Der luxemburgische Sprachentest, die Residenzdauer und die Sonderstellung verheirateter Personen. Den Sprachentest will Biltgen nicht abschaffen, aber mit der Residenzdauer „atmen“ lassen. Wer länger als die vorgeschriebene Mindestzeit im Lande ist, dürfe im Sprachentest Schwächen zeigen. Bei der Residenzdauer sei nicht die Zahl der Jahre das Problem, sondern die Voraussetzung am Stück eine gewisse Zeit im Lande zu leben. Und für mit Luxemburgern verheiratete (auch gleichgeschlechtliche) Ausländer soll die Annahme unserer Nationalität wieder einfacher werden. Nicht aber für gepacste Paare, da ihre Verbindung keinen definitiven Charakter habe.
Quality of Work Index : Le travail, c’est toujours pas la santé
Les conditions de travail se dégradent au fil des ans. C’est le constat dressé par la Chambre des salariés (CSL) dans l’édition 2025 du « Quality of Work Index Luxembourg ». L’insatisfaction au travail n’a jamais été aussi élevée depuis l’existence de cette étude qui, cette année, met l’accent sur le déficit en matière de formation continue.

