(rg) – Wegen der politischen Umstände präsentierte der Meco schon am Donnerstag die Auswertung seines „Mecoscops“. „Die Bilanz dieser Regierung hinsichtlich ihrer selbstgemachten Versprechen in Sachen nachhaltige Entwicklung ist letztlich enttäuschend. Diese Regierung konnte den von ihr selbst gesteckten Zielen nicht im vorgenommenen Ausmaß gerecht werden“, so die Schlussfolgerung der Umweltgewerkschaft, die betont, die Regierung an ihren eigenen Vorgaben gemessen zu haben. Selbst wenn in Teilbereichen wichtige Akzente gesetzt wurden, so stellten sich diese als insgesamt recht bescheiden heraus. Dem Meco zufolge mangelte es vor allem an Prioritätensetzungen und an „gesellschaftlichen Visionen der Nachhaltigkeit“. Die Sicherung der Zukunftsfähigkeit sei an dem grassierenden Alltagspragmatismus, der das Handeln der Regierung charakterisiert habe, gescheitert. Der Regierung fehle „governance“, da sie sogar dort, wo sie die Fehlentwicklungen selbst erkannt habe, letztlich den Kopf in den Sand stecke, statt die Probleme pro-aktiv anzugehen. Als Beispiel wird hier das Monitoring des Integrierten Verkehrs- und Landesplanungskonzeptes genannt. Im Hinblick auf die jetzt vorzeitig anberaumten Wahlen verlangt der Meco, dass „in den anstehenden Wahlzeiten Entwicklungsdefizite konsequent hinterfragt und nachhaltige Zukunftsvisionen diskutiert werden“. Das setze die Bereitschaft voraus, über ein neues „Modell Luxemburg“ nachzudenken, brauche aber auch einen Aufbruch in Richtung Bürgergesellschaft des 21. Jahrhunderts.
Detailbewertungen auf: www.mecoscop.lu
WHO erinnert an Notlage im Sudan
In einem Statement vom vergangenen Samstag erinnert der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, an die aktuelle Notlage im Sudan. „Der Sudan steht vor einer der schwersten humanitären und gesundheitlichen Notlagen der Welt. Mehr als 33,7 Millionen Menschen – über die Hälfte der Bevölkerung des Landes...

