(avt) – In einer parlamentarischen Anfrage an den Gesundheitsminister hatte der DP-Abgeordnete Alexandre Krieps nach der Anzahl der in Luxemburg vorgenommenen Schwangerschaftsabbrüche gefragt, und gemutmaßt, diese sei gerade in den letzten Jahren insbesondere bei Frauen unter 25 Jahren entscheidend angestiegen. In ihrer gemeinsamen Antwort legen die Minister Di Bartolomeo, Delvaux-Stehres und Spautz jedoch Statistiken offen, aus denen hervorgeht, dass die Anzahl der Schwangerschaftsabbrüche in den vergangenen Jahren zwar angestiegen, doch relativ konstant geblieben ist. Deutlich zugenommen hat lediglich die Zahl der Abbrüche, die vom Planning Familial durchgeführt wurden. Lagen die dort vorgenommenen Schwangerschaftsabbrüche im Jahr 2009 noch bei 245, so waren es 2010 bereits 366 und 2011 insgesamt 441. 2012 wurden bereits 558 solcher Eingriffe vorgenommen. Ferner stellen die Minister in ihrer Antwort die Einrichtung größerer Strukturen für Herbst 2013 in Aussicht. Über die Selbstbestimmung von Frauen in punkto Schwangerschaftsabbruch besteht in Luxemburg parteiübergreifend keinesfalls Konsens. Allein déi Lénk spricht sich für eine uneingeschränkte Selbstbestimmung der Frau bis in die letzten Monate der Schwangerschaft aus.
WHO erinnert an Notlage im Sudan
In einem Statement vom vergangenen Samstag erinnert der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, an die aktuelle Notlage im Sudan. „Der Sudan steht vor einer der schwersten humanitären und gesundheitlichen Notlagen der Welt. Mehr als 33,7 Millionen Menschen – über die Hälfte der Bevölkerung des Landes...

