Aus Karl-Heinz wird wieder Charles-Henri

von | 14.02.2014

(da) – 17.124 Personen sind davon betroffen: Deutsche Vornamen, zwischen 1940 und 1945 von Nazibesatzern aufgezwungen und in den Geburtsurkunden der Betroffenen festgehalten. War es jahrelang die Regel, dass Personen, deren Vorname auf solche Weise „eingedeutscht“ wurde, die französische Version ihres Namens als „prénom usuel“ in ihre offiziellen Dokumente eintragen lassen konnten, so ist damit seit dem Gesetz vom 19. Juni 2013 über das nationale Personenregister Schluss. Das Gesetz sieht vor, dass sogenannte „Gebrauchsnamen“ auf offiziellen Dokumenten nicht mehr berücksichtigt werden. Konsequenz davon ist, dass, zum Entsetzen der betroffenen Personen, auf neu ausgestellten Dokumenten wieder die „eingedeutschten“ Vornamen aus der Besatzungszeit vorzufinden sind. Innenminister Dan Kersch und Justizminister Felix Braz, die verstehen können, dass die ganze Sache „in den Köpfen der Menschen für Unmut und Wut gesorgt hat“, haben dann auch umgehend eine praktische Lösung ausgearbeitet: In einem Schreiben wenden sich die Ministerien an alle Betroffenen, die durch Zurücksenden eines Vordrucks und einer Kopie ihres Personalausweises ihren Vornamen wieder „französisieren“ lassen können. Auf die Frage, warum denn keine „Luxemburgisierung“ der Vornamen vorgesehen sei, haben die beiden Minister derweil keine Antwort.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWSTRANSPORT

Transports : Quand les trains arriveront à l’heure

En raison de travaux de maintenance et de modernisation des infrastructures, la circulation des trains entre le Luxembourg et ses trois pays voisins a été et continue d’être fortement perturbée cet été. Au grand dam des frontaliers et frontalières, qui ont le sentiment de revivre le même scénario chaque année.

NEWS

Wegen der Dürre: Flexiblere Regeln für Betriebe

Am vergangenen Mittwoch hat Landwirtschaftsministerin Martine Hansen (CSV) Entlastungen für landwirtschaftliche Betriebe angekündigt. Die anhaltende Dürre sei eine „außergewöhnliche Wetterbedingung“, so das Ministerium nach einem Treffen mit der Landwirtschaftskammer. Deshalb sollen nun flexiblere Regeln gelten, damit Landwirt*innen eine...

NEWS

FORUM 451 : des pistes pour surmonter la crise climatique

Après une édition portée sur la canicule et sur les conséquences tragiques du changement climatique en général, Forum transmet, dans son numéro de septembre, un peu d’espoir. Sur la une, les nervures d’une feuille bien verte sont autant de chemins pour sortir de la crise. Face au « feu qui couve et qu’il est difficile d’éteindre », des...