Wann wird der Wald gefegt?

Ratlosigkeit, dieses Gefühl hatte der im Februar vorgestellte Bericht zum Gesundheitszustand der Luxemburger Wälder hinterlassen (woxx 1254). Nicht viel klüger ist man nach der Präsentation der Bestandsaufnahme am vergangenen Dienstag. Gewiss, die Waldfläche ist im Vergleich zum Jahr 2000 kaum geschrumpft, und es wachsen alljährlich 758.000 Kubikmeter Holz nach. Doch ein Drittel der Wälder besteht aus nicht standortgerechten Nadelbäumen, während die Laubwaldbestände überaltert sind – beides trägt zum schlechten Gesundheitszustand bei. Vor allem in Privatwäldern wurden und werden vorzugsweise Nadelbäume angepflanzt. Paradoxerweise wächst aber ein Teil der Privatwälder derzeit ungenutzt vor sich hin. Sowohl bei der Aufforstung als auch bei der Nutzung besteht politischer Handlungsbedarf. Man darf gespannt darauf sein, mit welchen Maßnahmen Umweltministerin Carole Dieschbourg an der jetzigen Situation etwas ändern will.


Cet article vous a plu ?
Nous offrons gratuitement nos articles avec leur regard résolument écologique, féministe et progressif sur le monde. Sans pub ni offre premium ou paywall. Nous avons en effet la conviction que l’accès à l’information doit rester libre. Afin de pouvoir garantir qu’à l’avenir nos articles seront accessibles à quiconque s’y intéresse, nous avons besoin de votre soutien – à travers un abonnement ou un don : woxx.lu/support.

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Wir stellen unsere Artikel mit unserem einzigartigen, ökologischen, feministischen, gesellschaftskritischen und linkem Blick auf die Welt allen kostenlos zur Verfügung – ohne Werbung, ohne „Plus“-, „Premium“-Angebot oder eine Paywall. Denn wir sind der Meinung, dass der Zugang zu Informationen frei sein sollte. Um das auch in Zukunft gewährleisten zu können, benötigen wir Ihre Unterstützung; mit einem Abonnement oder einer Spende: woxx.lu/support.
Tagged .Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

Kommentare sind geschlossen.