(mr) – Das Angebot von Bioprodukten in Luxemburg hinkt der Nachfrage seit Jahren hinterher. Nur 3,21% der landwirtschaftlichen Fläche sind 2014 biologisch bewirtschaftet worden, musste Landwirtschaftsminister Fernand Etgen anlässlich einer Pressekonferenz eingestehen. Gegenüber 3,24% im Vorjahr ist damit sogar ein Rückgang von 0,03% zu verzeichnen. Zugleich stagniert die Anzahl der Bio-Betriebe bei einem niedrigen Wert von 119 Produzenten. Höhere Prämien sollen die Biowirtschaft nun attraktiver machen, denn bisher sei der Unterschied zu den Prämien für die konventionelle Landwirtschaft nicht bedeutend genug gewesen, so der Minister. Es soll also zum Beispiel der Zuschuss für den Anbau von Biogemüse von 450 auf 600 Euro pro Hektar angehoben werden. Allerdings bekräftigte Etgen, dass Geldzuschüsse allein nicht ausreichen, um einen Anreiz für die Umstellung zu schaffen. Den Betrieben müsse auch die hinter der Bio-Produktion steckende „Ideologie“ vermittelt werden. Aus diesem Grund will das Landwirtschaftsministerium, wie bereits in den Vorjahren, mit Hilfe von mehr oder weniger gleichgebliebenen Broschüren und Veranstaltungen Überzeugungsarbeit bei den Landwirten leisten. Immerhin habe man es mit diesen Maßnahmen in den letzten sechs Jahren geschafft, weitere 21 Produzenten für die Bio-Schiene zu begeistern.
Quality of Work Index : Le travail, c’est toujours pas la santé
Les conditions de travail se dégradent au fil des ans. C’est le constat dressé par la Chambre des salariés (CSL) dans l’édition 2025 du « Quality of Work Index Luxembourg ». L’insatisfaction au travail n’a jamais été aussi élevée depuis l’existence de cette étude qui, cette année, met l’accent sur le déficit en matière de formation continue.

