Bunte Wahlstudie

von | 12.03.2015

(rg) – Am kommenden Montag soll ab 14 Uhr nun endlich der detaillierte Bericht zur bereits am Donnerstag vergangener Woche vorgestellten Wahlstudie 2013-2014 auf „chaireparlementaire.eu“ veröffentlicht werden. Unter der Leitung von Philippe Poirier beschäftigte sich der gemeinsam von Chamber und Uni.lu unterhaltene Lehrstuhl mit den Wahlergebnissen der im Oktober 2013 stattgefundenen Landeswahlen und den darauffolgenden Europawahlen. Die Chamberwahlen hätten in einem angespannten politischen Klima stattgefunden, bemerkte Poirier. Verwunderlich allerdings, dass die Ursache für dieses Klima – die Srel-Affäre – nicht ausschlaggebend für das Wahlverhalten gewesen sein soll. Dauerrenner wie Arbeitslosigkeit standen bei den WählerInnen eher im Fokus. Ein Drittel der wahlberechtigten BürgerInnen sollen laut der im Rahmen der Studie unternommenen Umfragen ihre endgültige Entscheidung erst eine Woche vor der Wahl gefällt haben – davon gar 17 Prozent erst am Tag der Wahlen selbst – „sozusagen im Auto“, wie Poirier betonte. Dass sie eine parlamentarische Mehrheit erringen konnten, verdanken die Liberalen, Sozialisten und Grünen den vielen WechselwählerInnen, die das ihnen neue politische Personal nicht so richtig einschätzen konnten und deshalb im Vergleich zu früheren Wahlen verstärkt Listenstimmen abgaben. Im Katalog der Studie findet sich auch eine Frage zum Ausländerwahlrecht: Ironischerweise würde vor allem die CSV von einer Ausweitung profitieren.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

WHO erinnert an Notlage im Sudan

In einem Statement vom vergangenen Samstag erinnert der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, an die aktuelle Notlage im Sudan. „Der Sudan steht vor einer der schwersten humanitären und gesundheitlichen Notlagen der Welt. Mehr als 33,7 Millionen Menschen – über die Hälfte der Bevölkerung des Landes...

NEWS

Carburants : Trump plus fort que Poutine

Lorsqu’en 2022 la Russie avait envahi l’Ukraine, les prix des carburants avaient bondi de 11,8 % en un mois au Luxembourg. Avec l’attaque américano-israélienne contre l’Iran et le blocage du détroit d’Ormuz, le choc est encore plus violent, la hausse atteignant 15,3 % en mars. Il s’agit de « la plus forte augmentation mensuelle jamais observée...

NEWS

« Recul historique » des droits des réfugié·es

Dans un avis publié le 7 avril, le Collectif réfugiés Luxembourg (LFR) dénonce « avec la plus grande fermeté » un nouveau projet de loi, déposé à la mi-janvier. Le texte transpose en loi nationale plusieurs règlements de l’UE englobant le Pacte européen sur la migration et l’asile, un accord vivement condamné à maintes fois par les ONG de...

NEWS

Impôts : D’abord une affaire de ménage

En 2027, le gouvernement prévoit une nouvelle réduction du taux d’imposition des entreprises. Selon Luc Frieden, cela va doper la compétitivité de l’économie luxembourgeoise. Mais rien ne prouve que ce retour sur investissement fonctionnera, rétorque la Chambre des salariés, qui plaide pour un rééquilibrage fiscal entre ménages et entreprises.