Um die sich anbahnende Wirtschaftskrise abzufedern, hat die Europäische Zentralbank (EZB) zwischen Mitte März und Mitte Mai Unternehmensanleihen im Wert von beinahe 30 Milliarden Euro aufgekauft. Eine Analyse der Umwelt-NGO Greenpeace kommt zum Schluss, dass sich darunter auch Anleihen von Unternehmen befinden, die ihr Geschäft mit fossilen Brennstoffen machen. 7,6 Milliarden Euro sollen an Energieversorger wie Engie, Eon, Total und Shell gegangen sein, die mit dem Verkauf und Verbrauch von Kohle, Erdgas und Erdöl Geld verdienen. Greenpeace nennt Shell gar eins der „umweltschädlichsten Unternehmen der Welt“. 45 europäische NGOs hatten vor Kurzem einen Brief mit der Forderung, die Investitionspolitik der Bank kompatibel mit den Pariser Klimazielen zu machen, an die EZB-Präsidentin Christine Lagarde geschickt. Ihre Antwort war enttäuschend: Lagarde gestand zwar ein, dass etwas gegen die Klimakrise getan werden müsse, konnte sich jedoch nicht zu Aktionen durchringen. Klimaaktivist*innen befürchten, dass die Politik der EZB den „Green Deal“ der EU konterkarieren könnte.
Solidarität mit der LGBTIQA-Bewegung in der Türkei
Die Organisation „Rosa Lëtzebuerg“ hat Solidarität mit der LGBTIQA-Bewegung in der Türkei ausgedrückt. Am vergangenen Dienstag tat die Luxemburger NGO, die sich für die Belange queerer Menschen einsetzt, dies per Pressemitteilung kund. Am 12. und 13. September ging die Regierung der Türkei koordiniert gegen verschiedene zivilgesellschaftliche...

