Zeichen gegen europäische Asylpolitik setzen

von | 17.09.2020

„Es ist, unmöglich die Menschenrechte und das Asylrecht in Luxemburg weiterhin zu verteidigen, ohne darauf zu achten, was an den europäischen Außengrenzen passiert“, schreibt die Bewegung Europe Must Act in ihrem Aufruf zu einer Solidaritätsaktion mit den Bewohner*innen griechischer Flüchtlingscamps. Am kommenden Sonntag, dem 20. September, finden europaweit Protestaktionen gegen Europas Asylpolitik und ihre Folgen statt. Auslöser ist unter anderem der Brand im Camp Moria. Die Bewegung sammelt derzeit auf der Plattform change.org Unterschriften zur Evakuierung des Camps und fordert ein radikales Umdenken in der europäischen Asylpolitik. In Luxemburg laden die Organisationen Passerell, Asti, Ryse, Catch a Smile und Lëtz Rise Up zwischen 16 und 18 Uhr zum Protest auf dem Knuedler, der Place de la Gare, dem Parc Pescatore und der Place d‘Armes ein. Die Demonstrierenden werden gebeten sich schwarz zu kleiden, die Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln zu respektieren sowie ein Schild mit einem Buchstaben der Slogans #EnoughisEnough, #WeHaveSpace und #OpenTheCamps mitzubringen. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Hier geht’s zur Petition.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

Méco gegen Vergünstigungen bei Hybrid-Dienstwagen

Die Umweltorganisation „Mouvement écologique” (Méco) stellt sich gegen eine steuerliche Vergünstigung von sogenannten Plug-in-Hybriden als Dienstwagen. In einer Stellungnahme vom vergangenen Montag kritisiert die NGO die geplante steuerliche Begünstigung dieser Fahrzeuggattung. Als „Plug-in-Hybride“ werden Autos bezeichnet, die sowohl einen...

NEWS

Un sas entre l’hôpital et le domicile

« En trop bonne santé pour rester à l’hôpital, mais pas encore assez pour rentrer chez soi » : c’est dans cet entre-deux que le ministre de la Famille, Max Hahn, situe le projet pilote « Out of Hospital », présenté mardi avec la ministre de la Santé, Martine Deprez, au sein de la structure d’hébergement pour personnes âgées HPPA d’Eischen. À...

NEWS

Klimakrise betrifft über 18.900 Schüler*innen

Zum Schulbeginn hat „Unicef“ neue Maßnahmen gefordert, um Schulräume für die Folgen der Klimakrise zu wappnen. „Klimabedingte Gefahren beeinträchtigen bereits weltweit den Bildungsbetrieb“, so die NGO in einer Pressemitteilung am vergangenen Dienstag. Mindestens 171 Millionen Schüler*innen hätten im Jahr 2025 die Folgen der Klimakrise in den...