Am 20. Mai veröffentlichte der wissenschaftliche Dienst des Parlaments eine Notiz zu Methan. Darin werden die Rolle des zweitwichtigsten Treibhausgases sowie mögliche Maßnahmen zur Eindämmung beschrieben. Die beiden größten Quellen für Methan-Emissionen in Luxemburg sind die Landwirtschaft (80 Prozent) und die Abfallwirtschaft (11 Prozent). Durch die Produktion von Biogas könnten die Methan-Emissionen der Landwirtschaft reduziert werden, allerdings werden lediglich 10 Prozent der Gülle zur Energieproduktion genutzt. Auf der Müllhalde Muertendall wird anfallendes Methan für Strom- und Wärmeproduktion genutzt, auf Fridhaff lediglich abgefackelt. Die Cellule scientifique erinnert in ihrem Text daran, dass im Koalitionsprogramm eigentlich ein Aktionsplan zur Methanreduktion vorgesehen war, ein solcher wurde bisher jedoch noch nicht veröffentlicht. Weitere Maßnahmen, um weniger Methan zu emittieren, wären laut dem Bericht, weniger tierische Produkte zu essen und Viehherden zu reduzieren. Berichte des wissenschaftlichen Dienstes können von Abgeordneten angefragt werden, für das Methan interessierte sich Paul Galles (CSV).
Arbeiten in Luxemburg
Anlässlich zum Tag der Arbeit am 1. Mai hat der Statec am Dienstag einige aktualisierte Kernzahlen zu Arbeit und Arbeitnehmenden in Luxemburg veröffentlicht. So waren Ende 2025 von den 494.000 beschäftigten Arbeitnehmer*innen knapp die Hälfte (47 Prozent) aus dem Grenzgebiet. Auch zeigte sich, dass das „klassische“ Arbeitsmodell, ein...

