Aufregung im Bobësch

von | 17.11.2022

Am vergangenen Samstag waren Baumfällungen im Bobësch in Sanem angesetzt. Das berichtete die Bürger*inneninitative Gemeng Suessem (Bigs). Man sei „haarscharf an einer Katastrophe vorbeigekommen“, so die Bigs, die sich gegen den Bau einer Umgehungsstraße zwischen Käerjeng und Sanem einsetzt. Die Bäume sollten jedoch nicht für den Bau der umstrittenen Straße gefällt werden, sondern um Gasleitungen neu zu verlegen. Da bei der Firma Luxguard gerade die Produktion stillliege, wollte man die Zeit für die Arbeiten nutzen. Laut der Bigs läge jedoch nur eine alte Genehmigung vor, die die Initiative juristisch angefochten hatte. Den Gerichtstermin am 12. Dezember habe die Straßenbauverwaltung jedoch nicht abwarten wollen. Die Bigs gibt an, sich selbst zu einer Baustellenbegehung eingeladen zu haben. Dadurch sei es möglich gewesen, die Baumfällungen vorerst zu verhindern. Laut den Umweltschützer*innen seien Bäume betroffen, die von Fledermäusen als Winterquartiere genutzt werden. Am 19. November, dem Tag des Baumes, lädt die Bigs zur Kunstaktion „Dem Bam e Gesiicht ginn“, die zwischen 15 und 17 Uhr im Bobësch, nahe des Bahnhofs Sanem/Käerjeng, stattfindet.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

Arbeiten in Luxemburg

Anlässlich zum Tag der Arbeit am 1. Mai hat der Statec am Dienstag einige aktualisierte Kernzahlen zu Arbeit und Arbeitnehmenden in Luxemburg veröffentlicht. So waren Ende 2025 von den 494.000 beschäftigten Arbeitnehmer*innen knapp die Hälfte (47 Prozent) aus dem Grenzgebiet. Auch zeigte sich, dass das „klassische“ Arbeitsmodell, ein...

NEWS

EU-Abschiebungen: Turteln mit den Taliban

Es gebe nur „Kontakte auf technischer Ebene“. Mit diesen Worten hat EU-Kommissionssprecher Markus Lammert am Montag einen Bericht des Nachrichtenportals „Euractiv“ aus der Vorwoche kommentiert. Demnach wird noch vor dem Sommer eine Delegation der afghanischen Taliban-Regierung in Brüssel erwartet. Bestätigt oder dementiert hat Lammert die...

NEWS

Au Liban, les déplacé·es manquent de tout

Il ne se passe presque pas un jour sans que le cessez-le-feu conclu le 16 avril au Liban soit violé, lsraël et le Hezbollah s’accusant mutuellement de le rompre. Pendant ce temps, Tsahal continue d’effacer les localités situées entre la frontière nord de l’État hébreu et le fleuve libanais Litani, une bande d’une dizaine de kilomètres de...