Die Initiative „Ask for Angela“ ist offiziell gestartet. In den teilnehmenden Cafés und Bars können Menschen eine*n Mitarbeiter*in nach „Angela“ fragen und so diskret um Hilfe bitten. Das zum Beispiel, wenn sie belästigt worden sind oder sich in einer Situation befinden, in der sie sich unsicher fühlen. Die Mitarbeiter*innen bringen sie dann an einen ruhigeren, sicheren Ort und bieten Hilfe an. Bereits zehn Gastronomiebetriebe, die meisten in Luxemburg-Stadt, beteiligen sich an der Initiative, drei weitere sollen in Kürze folgen. 80 Prozent der Belegschaft muss dafür eine kurze Online-Ausbildung durchlaufen, um im Ernstfall richtig reagieren zu können. Auch während den Feierlichkeiten der „Luxembourg Pride“, die dieses Wochenende in der Hauptstadt stattfinden, gibt es die Möglichkeit, nach „Angela“ zu fragen. Die Freiwilligen, die das entsprechende Training absolviert haben, tragen einen entsprechenden pinken Anstecker. Die woxx hat sich bereits im April mit der Gründerin, Terri Allington, über ihre Initiative unterhalten. Den ausführlichen Artikel darüber, die eine einfache Frage das Nachtleben in Luxemburg sicherer machen soll, finden Sie auf woxx.lu (woxx 1883, „Ausgehen in Luxemburg: „Ist Angela da?““).
Platzverweis „renforcé“: Schärfer geht immer
Der Platzverweis wurde ausgeweitet. Fragwürdig bleibt, inwiefern mehr Repression die Situation verbessern und sich die Regierung damit zufrieden geben wird.

