Werner versus Fouer

von | 10.09.2010

Vierzig Jahre „Rapport Werner“. Aus diesem Anlass luden „The Bridge Forum Dialogue“ und das Institut Pierre Werner zu einer Konferenz am Mittwochabend in die Europäische Investitionsbank. Pierre Werner, damaliger luxemburgischer Premierminister, hatte 1970 seinen visionären Plan vorgestellt, eine europäische Währungsunion samt einheitlicher Währung zu schaffen. Mehrere Anläufe waren allerdings von Nöten, um dies in die Tat umzusetzen. Auf der Konferenz intervenierten BCL-Präsident Yves Mersch, EIB-Präsident Philippe Maystadt und Premierminister sowie Eurogruppenvorsitzender Jean-Claude Juncker. Juncker, dessen Amtszeit in der Eurogruppe unlängst um weitere zwei Jahre verlängert wurde, nutzte die Wirtschaftskrise geschickt, um den Euroskeptikern den Wind aus den Segeln zu nehmen. Sein nahezu zweistündiger Exkurs über den Euro war – trotz eingebauter Witze – für manch Anwesenden doch zu viel des Guten. Zumal es kaum mehr, wie in der Einladung eigentlich versprochen, zum Frage-Antwortspiel reichte. Die angekündigte Sperrung der Roten Brücke für das Abschiedsfeuerwerk der Schueberfouer bot so für viele eine gute Ausrede, vorzeitig die Bank zu verlassen, um noch in die Innenstadt zu gelangen.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

Arbeiten in Luxemburg

Anlässlich zum Tag der Arbeit am 1. Mai hat der Statec am Dienstag einige aktualisierte Kernzahlen zu Arbeit und Arbeitnehmenden in Luxemburg veröffentlicht. So waren Ende 2025 von den 494.000 beschäftigten Arbeitnehmer*innen knapp die Hälfte (47 Prozent) aus dem Grenzgebiet. Auch zeigte sich, dass das „klassische“ Arbeitsmodell, ein...

NEWS

EU-Abschiebungen: Turteln mit den Taliban

Es gebe nur „Kontakte auf technischer Ebene“. Mit diesen Worten hat EU-Kommissionssprecher Markus Lammert am Montag einen Bericht des Nachrichtenportals „Euractiv“ aus der Vorwoche kommentiert. Demnach wird noch vor dem Sommer eine Delegation der afghanischen Taliban-Regierung in Brüssel erwartet. Bestätigt oder dementiert hat Lammert die...

NEWS

Au Liban, les déplacé·es manquent de tout

Il ne se passe presque pas un jour sans que le cessez-le-feu conclu le 16 avril au Liban soit violé, lsraël et le Hezbollah s’accusant mutuellement de le rompre. Pendant ce temps, Tsahal continue d’effacer les localités situées entre la frontière nord de l’État hébreu et le fleuve libanais Litani, une bande d’une dizaine de kilomètres de...